Cover-Bild Atlas der verlorenen Paradiese

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29,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Frederking & Thaler
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 16.05.2018
  • ISBN: 9783954162604
Gilles Lapouge, Karin Doering-Froger

Atlas der verlorenen Paradiese

Seit Menschengedenken sehnen sich die Menschen nach einem Ort des vollkommenen Glücks. Der bibliophil gestaltete Band mit handgezeichneten Karten stellt rund 30 solcher Paradiese vor, die oft sehr verschieden ausfallen. Er erzählt von der Schönheit Persischer Gärten, von den Lebensgemeinschaften der Beginen, von der antiken Stadt Milet, von der Insel der Frauen, von Schloss Hohenschwangau und vom »glücklichsten Anwesen der Welt« ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2018

Paradiese sind doch wunderbar!

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Dieser bibliophil gestaltete Band mit handgezeichneten Karten stellt 30 Paradiese vor, die einmal welche waren. Kleine Gärten Eden, welche für eine kürzere oder längere Weile das Glück ermöglicht haben.

Mal ...

Dieser bibliophil gestaltete Band mit handgezeichneten Karten stellt 30 Paradiese vor, die einmal welche waren. Kleine Gärten Eden, welche für eine kürzere oder längere Weile das Glück ermöglicht haben.

Mal ein völlig anderes Buch lesen, interessante, neue Einblicke erhalten, auf das darf man sich beim „Atlas der verlorenen Paradies“ durchaus einstellen. Das Buch ist sehr hochwertig gemacht, sowohl von Außen als auch innen dann.

Zu Beginn eines jeden Kapitels erfährt man durch die Überschrift um was es geht, darunter ist dann der Kontinent samt den Koordinaten angegeben. Passend dazu gibt es einen Kartenausschnitt, welcher aber natürlich keiner Google-maps-Ansicht entspricht, sondern weicher gezeichnet, schöner gestaltet ist.

In durchaus bildhafter, anspruchsvoller Sprache erfährt man interessantes über die verschiedensten Orte. Man merkt hier, wie durchaus poetisch die Wortwahl erfolgt ist, vielleicht auch gar philosophisch.

Im Buch erfährt man dann etwas über „Die Inseln der Frauen“ in Asien, über die Gärten von Inverewe, über Manoa (Südamerika), das Schloß Hohenschwangau oder auch über „Neu-Kythera, Ozeanien. Oftmals sind hier auch Zitate berühmter Personen (Kolumbus beispielsweise) aufgeführt, die entsprechend zum Text passen. Durch die Karten ist es farblich ein recht abwechslungsreiches Bild, da manche Karten eher in blau (Ozean, Wasser), grün, gelb oder auch rot gehalten sind.

Alles in allem ist dies ein Buch, für das man sich wirklich Zeit nehmen muss. Man kann ohne Probleme immer mal wieder ein Kapitel lesen, d. h. man muss nicht alles am Stück lesen, sondern kann es sich nach Lust und Laune nehmen. Man sollte dann aber auch wirklich Zeit und Muße dafür haben. Durch den Stil und den doch eher schweren und tiefgründigen Inhalt ist es sicher keine leichte Kost. In dieser Hinsicht habe ich mir ein bißchen schwer getan, wobei es eben doch recht informativ inhaltlich war. Die Gestaltung des Buches macht durchaus Lust aufs Buch, es ist wirklich wertig gemacht und allein darin blättern und die Landkarten begutachten ist interessant.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für ein sehr interessantes, wertiges und philosophisches Buch mit tollem Inhalt, außerdem eine Empfehlung.