Cover-Bild Rebelles

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13,90
inkl. MwSt
  • Verlag: bene Bücher
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 396
  • Ersterscheinung: 29.08.2019
  • ISBN: 9783947515523
Greg Walters

Rebelles

Die Bestien Chroniken III
Was haben eine stotternde Zauberin, ein intellektueller Barbar, ein Junge, der Zuneigung für tödliche Bestien empfindet und ein unglücklicher Narr gemeinsam?
Gar nichts, außer einem miesen Schicksal und der Bürde, dass sie nur gemeinsam ihre untergegangene Welt vor der vollkommenen Vernichtung retten können …

Kol, die letzte Stadt der Menschheit, steht kurz vor ihrem Fall. Nachdem der Weiße Schatten in ihren Mauern gewütet hat, belagern jetzt Tausende Bestien die Stadt. Das Ende der Menschheit scheint angebrochen. Der bösartige Luca nutzt in dieser Situation die Energie des magischen Artefakts, um die Macht an sich zu reißen, ohne zu ahnen, welche Kräfte er damit entfesselt. Tarl bleibt allein in der Stadt zurück, Magnus resigniert, Ceres lebt in einer anderen Welt und Balger sucht seine Familie im weitläufigen Land. Werden sie es trotzdem schaffen, die Magie zu zerstören, um Kol und die Bestien zu retten?
Das fantastische Finale der Bestien Chroniken.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

Gelungenes Finale

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„Quod male partum malum finem habet.“ […] „Übel Erworbenes geht übel zu Ende [...]“ (S. 386)

„Die Menschheit hat Besseres verdient als Kol.“ (S. 197)

Nobel geht die Welt zu Grunde. Nur nicht Kol. Alles ...

„Quod male partum malum finem habet.“ […] „Übel Erworbenes geht übel zu Ende [...]“ (S. 386)

„Die Menschheit hat Besseres verdient als Kol.“ (S. 197)

Nobel geht die Welt zu Grunde. Nur nicht Kol. Alles Schlechte, was die letzte Stadt der Menscheit hervorgebracht hat, ist ihr Untergang. Als der Weiße Schatten in der Stadt wütete, haben die meisten Menschen sich gegenseitig umgebracht. Die Bestien vernichten mit ihrem Angriff, was davon übrig ist.
Zwischen all dem Schlechten gibt Luca den Menschen Hoffnung auf Überleben, weil er der einzige Magus ist und damit der mächtigste von allen. Die Menschen folgen ihm blind und wer es nicht tut wird gehängt. Doch unterschätzt Luca die Kraft des Artefakts und damit dessen wahre Absichten. Dass man Dingen mit eigenen Gedanken nicht um Hilfe bittet und ihnen kein Vertrauen schenkt, sollte ebenso klar sein, wie die Verantwortung, die mit Macht einher geht. Luca ist besessen von den Ungerechtigkeiten, die ihm zugefügt wurden, und den Rachegelüsten an seinem Vater. Der Knochen erscheint wie ein Freund und hat ein leichtes Spiel mit Luca.

Balger hat die Rebelles verlassen, um seine Familie zu retten. Keänschi hilft ihm dabei. Die übrigen rüsten sich für ihren letzten Kampf: sie werden Kol vernichten. Dazu müssen sie zuerst die sieben Türme der Magi vernichten. Es werden sieben Gruppen ausgeschickt und die größte marschiert auf Kol zu, angeführt von der Princeps. Eine andere der sieben Truppen ist die von Mandirus. Sie steht stellvertretend für alle in den weiten Landen und verfolgt den Kampf gegen den magischen Turm. Die Beschreibungen sind zwar sehr detailliert, doch ist dieser Part in der Handlung zu oberflächlich. Wenn bereits diese Truppe große Probleme hat überhaupt den Turm zu finden, oder dessen Eingang, warum wird der Fall der anderen Türme nur nebenbei in einem Nebensatz erwähnt. Die Bedeutung und Macht dieser Bauwerke wurde nicht genug hervorgehoben und wirkte eher wie das Einreißen von gewöhnlichen Gebäuden.
Die Princeps Tarratia weiß genau, wie sie die Stadt Kol vernichten kann: Das Nymphäum unter der Stadt muss zerstört werden. Wie genau sie das vollbringen möchte, behält sie für sich. Die Geheimnisse der Princeps waren, solange die Rebelles sich im Confugium befunden haben, sinnvoll und lebensrettend. Doch auf einer lebensbedrohlichen Mission sollten so viele Menschen wie möglich davon wissen, um den positiven Ausgang dieser zu gewährleisten. Die Bedeutung des Nymphäums wird heruntergespielt und nicht nur die Rebellen werden mit Unwissenheit bestraft.

Tarl und Pila wachsen in diesem Teil noch enger zusammen. Tarl versteht Pila endlich besser und kommt mit seiner Begabung als Fühlender besser zu recht. Doch in einer Stadt voller wütender Bestien verliert er schnell den Überblick. Pila ist ihm eine große Hilfe, nicht nur bei der Suche nach seinen Freunden, sondern auch um die Konzentration zu behalten.
Magnus findet sich mit seiner Familie konfrontiert. Kurz nachdem er erfahren hat, wer sein Vater ist, wird dieser auch schon ermordet. Mit seiner Mutter hat er auch den Willen am Leben zu bleiben verloren. Doch als er Tarl wieder trifft, sind neue Lebensgeister geweckt und er wächst über sich hinaus.

Was einst als zufällige Begegnung in der Arena begann, wurde zu einer tiefen Freundschaft zwischen Balger, Tarl, Magnus und Ceres. Im letzten Kampf ist diese Freundschaft eine rettende Konstante. Die Trilogie hat ein nervenzerreißendes Ende gefunden, in dem es viele Tote zu beweinen gibt, aber auch die Liebe gefeiert wird. Es gab keine homoerotischen Beschreibungen irgendwelcher Muskeln und einige Witze des Narren. Sogar Pila ist zu Wort gekommen und hat mehr mit seinem Verhalten aufgeklärt als die Meneschen in dem ganzen Buch. Von allen Wesen in dieser alten Welt sind die Bestien die menschlichsten.