Cover-Bild Erste Person Singular

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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 26.01.2021
  • ISBN: 9783832181574
Haruki Murakami

Erste Person Singular

Ursula Gräfe (Übersetzer)

Frauen, die verschwinden, eine fiktive Bossa-Nova-Platte von Charlie Parker, ein sprechender Affe und ein Mann, der sich fragt, wie er wurde, was er ist: Die Rätsel um die Menschen, Dinge, Wesen und Momente, die uns für immer prägen, beschäftigen die Ich-Erzähler der acht Geschichten in ›Erste Person Singular‹. Es sind klassische Murakami-Erzähler, die uns in eine Welt aus nostalgischen Jugenderinnerungen, vergangenen Liebschaften, philosophischen Betrachtungen, Literatur, Musik und Baseball entführen. Melancholisch, bestechend intelligent und tragikomisch im allerbesten Wortsinn sind diese Geschichten, die wie beiläufig mit der Grenze zwischen Fiktion und Realität spielen und immer wieder den Verdacht nahelegen, dass Autor und Ich-Erzähler mehr als nur ein paar Gemeinsamkeiten haben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2021

Wunderbares Buch

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Meinung: Seit kurzem gibt es ein neues Werk von Murakami. Auch wenn ich nicht alles von ihm gut finde, fasziniert mich der Autor. Darum wollte ich es unbedingt lesen.
Ich habe es nicht bereut, in dem Buch ...

Meinung: Seit kurzem gibt es ein neues Werk von Murakami. Auch wenn ich nicht alles von ihm gut finde, fasziniert mich der Autor. Darum wollte ich es unbedingt lesen.
Ich habe es nicht bereut, in dem Buch sind acht Kurzgeschichten enthalten und keine hat mich gelangweilt. Keine war wie die andere, dennoch hatten alle dasselbe Thema. Vergangenes, Erinnerungen, das Älterwerden.
Wie man vom Titel schon erahnen kann, sind alle aus der Ich-Perspektive geschrieben. Oft wird angedeutet, dass es sich wirklich um Erlebnisse des Autors handelt, ich glaube aber nicht, dass vieles davon sein Leben beschreibt. Seine Gedanken und Sehnsüchte kann man aber durchaus manchmal erkennen. Wie von Murakami gewohnt kann man kaum sagen, wo Fiktion anfängt und wo sie aufhört.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und dadurch angenehm zu lesen. Zugegeben: Ab und zu hat mich manches verwirrt. Doch im Endeffekt hat mich jede Geschichte gepackt. Ich konnte kaum glauben, dass es immer nur wenige Seiten waren. Jede der Erzählungen fühlt sich an wie ein 200 Seiten Buch – auf sehr positive Weise.
Ich würde empfehlen, die Geschichten einzeln zu lesen und nicht in einem Rutsch. Man braucht definitiv etwas Zeit zwischendurch, um das Gelesene zu verarbeiten.

Fazit: Wieder einmal ein gelungenes Werk des Autors. Acht Mal bekommt man die Chance in die wunderbaren Texte von Murakami abzutauchen und ich wollte kein einziges mal wieder auftauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere