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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2021

Empfehlenswert

Die Erfindung von Mittelerde
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Meinung: Endlich wieder ein Buch über Mittelerde! Ich gebs zu, ich bekomm nie genug. Die Filme, die Bücher – absolute all time favourites. Da ich die von Tolkien erschaffenen Schauplätze absolut liebe, ...

Meinung: Endlich wieder ein Buch über Mittelerde! Ich gebs zu, ich bekomm nie genug. Die Filme, die Bücher – absolute all time favourites. Da ich die von Tolkien erschaffenen Schauplätze absolut liebe, musste ich dieses Buch einfach haben. Und es hat sich gelohnt.
Ich habe schon einiges über Mittelerde und die Hintergründe dazu gelesen, doch in diesem Buch gab es auch für mich noch einiges neues zu entdecken. Zum Beispiel haben ihn auch einige klassische Werke der Literatur inspiriert.
Aber erst einmal zur Aufmachung: Wie schön können Bücher sein? Und wie gut können sie riechen? Als das Buch bei mir angekommen ist, bin ich erst einmal zehn Minuten schnüffelnd auf meiner Couch gesessen. Aber auch Nicht-Buch-Schnüffler haben sicher ihre Freude mit dem Buch denn es ist wirklich wunderschön gestaltet. Es gibt zwar sehr viel Text aber auch jede Menge Bilder (Fotografien, Zeichnungen, Karten…).
Doch auch ohne Bilder der Orte könnte man sich genau vorstellen, was er für Vorlagen im Kopf hatte, denn es wird wundervoll und sehr detailliert beschrieben. Definitiv geht das Buch in Richtung Sachbuch, der Stil ist also eher analytisch und trocken. Dem sollte man sich Bewusst sein. Es ist kein Buch, das man mal eben schnell liest. Man braucht definitiv Zeit und Konzentration.

Fazit: Eine ganz tolle Informationsquelle für alle Fans von Mittelerde. Ich habe viel Neues erfahren und bereits Bekanntes noch genauer nachlesen können. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 08.04.2021

Tolle Idee, Umsetzung leider nichts für mich

Die Erfindung der Welt
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Meinung: Die Idee fand ich absolut ansprechend: Aliza Berg, eine Schriftstellerin, bekommt einen anonymen Brief von einem gewissen „G.“, mit dem Auftrag einen bestimmten Ort aufzusuchen und dort in einem ...

Meinung: Die Idee fand ich absolut ansprechend: Aliza Berg, eine Schriftstellerin, bekommt einen anonymen Brief von einem gewissen „G.“, mit dem Auftrag einen bestimmten Ort aufzusuchen und dort in einem gewissen Radius mit jedem Menschen zu reden und viel zu beobachten. Und danach soll sie mit ihren neu gewonnen Eindrücken und Informationen einen Roman über das Leben schreiben. Dafür bekommt sie schon im Vorhinein eine nette Summe auf ihr Konto überwiesen, egal ob sie sich beschließt den Auftrag anzunehmen oder nicht. Natürlich nimmt sie nach kurzem Überlegen an und begibt sich nach Litstein, um ihrer Recherche zu beginnen und verweilt dort für ein Jahr. Man lernt im Laufe der Geschichte jede Menge Personen kennen, jede von ihnen auf eine andere Art sehr besonders.
Es ist mein erstes Buch von dem Autor und ich habe mich in den Schreibstil absolut verliebt. Er schreibt sehr bildlich und man kann in seinen Schilderungen wundervoll abtauchen. Philosophische Betrachtungen beschreibt er leicht verständlich und regt damit perfekt zum Nachdenken an.
Doch so angenehm der Stil war, so langatmig war leider die Handlung. Den Anfang habe ich noch begeistert verschlungen, doch irgendwann beginnt es sich zu ziehen. So sehr, dass ich oft überlegt habe das Buch abzubrechen. Der Autor driftet zu sehr zu der Frage nach dem Sinn des Lebens und der Liebe ab und hält den Rest des Buches nur mehr daran fest. Auch die Charaktere, so wundervoll sie oberflächlich betrachtet auch sein mögen, haben kaum Tiefe.

Fazit: Ein grundsätzlich schöner Roman, der mich leider nicht erreichen konnte. Ich liebe die Sprache, die der Autor verwendet und die Vielfalt der Figuren in der Geschichte, doch mir fehlt Tiefe und etwas Handlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Toll gelungen

Tod hinter dem Stephansdom
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Meinung: Der dritte Teil der Reihe rund um die Wiener Journalistin Sarah Pauli beginnt gleich mal mit einem Mord, den man aus der Sicht der Mörderin lesen darf. Dann erhält Sarah einen Anruf mit dem Hinweis, ...

Meinung: Der dritte Teil der Reihe rund um die Wiener Journalistin Sarah Pauli beginnt gleich mal mit einem Mord, den man aus der Sicht der Mörderin lesen darf. Dann erhält Sarah einen Anruf mit dem Hinweis, dass die „schwarze Frau“, die den Tod ankündigt, in Wien umgeht. Als Sarah von dem Mord hört, der dort stattfand, wo die „schwarze Frau“ angeblich gesehen wurde, verbindet mit der Zeit eins und eins und schon steckt sie mitten in dem Fall und will mehr erfahren. Dabei geht sie, wie ich es schon aus den vorigen beiden Bänden kannte, sehr stur vor, lässt einige Dinge von ihrem Aberglauben einfließen und treibt gerne Kommissar Stein in den Wahnsinn. Auch die anderen Charaktere, wie Sarahs ArbeitskollegInnen und ihren Bruder, lernt man wieder etwas näher kennen.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, wodurch man viel Einblick von allen Seiten bekommt. Die Handlung geht zwar flott los, wird aber in der Mitte der Geschichte etwas langsamer und dadurch zäh zum Lesen, was mich ein bisschen gestört hat.
Bis zum Ende habe ich geraten wer die Mörderin sein könnte und was ihr Motiv ist. Immer wieder haben sich neue Vermutungen ergeben - wirklich sicher war ich mir bis zur Auflösung nicht.
Und was ich gar nicht erwartet hatte und mich sehr positiv überrascht hat: Es gibt einen queeren Plottwist.

Fazit: Wieder ein spannender Teil mit Sarah Pauli. Ein unterhaltsamer Wien-Krimi, bei dem man gut mitraten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Tolle Rezension

The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück
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Meinung: Bereits zum dritten Mal trifft man hier die Jungs mit ihrem Buchclub. In diesem Teil geht es um Noah, der in Alexis verliebt ist. Das Problem dabei? Er kann/will es ihr nicht sagen, denn sie ist ...

Meinung: Bereits zum dritten Mal trifft man hier die Jungs mit ihrem Buchclub. In diesem Teil geht es um Noah, der in Alexis verliebt ist. Das Problem dabei? Er kann/will es ihr nicht sagen, denn sie ist seine beste Freundin und er befürchtet sie dadurch zu verlieren.
Die beiden waren mir direkt sympathisch, durch ihre manchmal etwas schrägen Eigenheiten konnte ich sie sehr schnell ins Herz schließen. Beide haben Schicksalsschläge erlebt und nach wie vor damit zu kämpfen. Und auch im Laufe des Buches wird es nicht gerade einfach für sie. Ihre Beziehung zueinander über die Seiten mitzuverfolgen hat mir großen Spaß gemacht. Sie sind nicht einfach nur befreundet, man spürt beim Lesen ihre Verbundenheit mit jeder Seite mehr.
In diesem Teil gibt es etwas weniger Humor, dafür mehr ernste Themen. Ich musste an einigen Stellen doch mal kurz durchatmen. Die lustigen Stellen haben es dafür in sich, ich habe Tränen gelacht.
Ich habe mich sehr gefreut, dass der Buchclub wieder etwas mehr vorkam als im zweiten Band. Denn das macht für mich die Reihe aus.

Fazit: Alles in allem gibt es einige typische Liebesroman-Klischees in dem Buch, doch es lässt sich sehr leicht lesen, ist humorvoll und der Buchclub gibt der Reihe das gewisse Etwas. In diesem Teil werden auch ernstere Themen angeschnitten, mit dramatischen Szenen wird man gepackt. Ich finde den Band absolut gelungen, eine großartige Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2021

Wunderbares Buch

Erste Person Singular
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Meinung: Seit kurzem gibt es ein neues Werk von Murakami. Auch wenn ich nicht alles von ihm gut finde, fasziniert mich der Autor. Darum wollte ich es unbedingt lesen.
Ich habe es nicht bereut, in dem Buch ...

Meinung: Seit kurzem gibt es ein neues Werk von Murakami. Auch wenn ich nicht alles von ihm gut finde, fasziniert mich der Autor. Darum wollte ich es unbedingt lesen.
Ich habe es nicht bereut, in dem Buch sind acht Kurzgeschichten enthalten und keine hat mich gelangweilt. Keine war wie die andere, dennoch hatten alle dasselbe Thema. Vergangenes, Erinnerungen, das Älterwerden.
Wie man vom Titel schon erahnen kann, sind alle aus der Ich-Perspektive geschrieben. Oft wird angedeutet, dass es sich wirklich um Erlebnisse des Autors handelt, ich glaube aber nicht, dass vieles davon sein Leben beschreibt. Seine Gedanken und Sehnsüchte kann man aber durchaus manchmal erkennen. Wie von Murakami gewohnt kann man kaum sagen, wo Fiktion anfängt und wo sie aufhört.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und dadurch angenehm zu lesen. Zugegeben: Ab und zu hat mich manches verwirrt. Doch im Endeffekt hat mich jede Geschichte gepackt. Ich konnte kaum glauben, dass es immer nur wenige Seiten waren. Jede der Erzählungen fühlt sich an wie ein 200 Seiten Buch – auf sehr positive Weise.
Ich würde empfehlen, die Geschichten einzeln zu lesen und nicht in einem Rutsch. Man braucht definitiv etwas Zeit zwischendurch, um das Gelesene zu verarbeiten.

Fazit: Wieder einmal ein gelungenes Werk des Autors. Acht Mal bekommt man die Chance in die wunderbaren Texte von Murakami abzutauchen und ich wollte kein einziges mal wieder auftauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere