Cover-Bild Mai Juni Juli
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: OKTOPUS bei Kampa
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 17.03.2026
  • ISBN: 9783311300922
Hiltrud Baier

Mai Juni Juli

Linnea Lindblad führt ein Sternerestaurant in Göteborg, und seit sie in einer Kochshow auftritt, kennt ganz Schweden ihr Gesicht. Mit ihren achtunddreißig Jahren hat sie erreicht, wovon viele ein Leben lang träumen. Aber Linn ist müde, antriebslos – und beschließt, eine Auszeit zu nehmen. Kurzerhand trennt sie sich von ihrem Markenzeichen, dem langen Zopf, instruiert ihre Angestellten und fährt in einem alten Volvo bis nach Norrbotten an der norwegischen Grenze. Einen Ort, mit dem sie nur schöne Erinnerungen verbindet: Hier verbrachte sie den letzten Urlaub mit ihren Eltern. Linn erkundet die Gegend, joggt, schläft und kocht – endlich wieder nur für sich und nur mit dem, was der Wald um sie herum ihr bietet. Als sie die Dorfbewohner*innen kennenlernt, beginnt sie hier am Ende der Welt, wo niemand weiß, wer sie ist, zu begreifen, was ihr wirklich fehlt. Und dann bittet man sie, in einer Imbissbude auszuhelfen …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2026

Schöne Geschichte

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Kann Linnea am Ort, das ihr aus einem Familienurlaub in ihrer Kindheit in Erinnerung geblieben ist, aus ihrer Erschöpfung und ihrer Trauer herausfinden?

Undercover macht sie sich auf den Weg in den hohen ...

Kann Linnea am Ort, das ihr aus einem Familienurlaub in ihrer Kindheit in Erinnerung geblieben ist, aus ihrer Erschöpfung und ihrer Trauer herausfinden?

Undercover macht sie sich auf den Weg in den hohen Norden Schwedens. Die Insel ihrer Kindheitserinnerung lässt sich so leicht nicht wiederfinden, dennoch merkt Linnea mehr und mehr, wie gut ihr die Natur und die freie Zeit tut. In ihrer Unterkunft in Arjeplog findet sie ein zu Hause für die nächste Zeit und je länger sie dort ist, Menschen die ihr ans Herz wachsen. In den Weiten der schwedischen Wälder sammelt sie Kräuter und Beeren und kreiert ohne Zeitdruck neue Rezepte. Mit Kindern möchte Linnea so wenig wie möglich zu tun haben, sie erinnern sie zu sehr an ihren endlosen Schmerz und doch ist es Oskar, ein zehnjähriger Junge, der ihr verschlossenes Herz ein wenig zu öffnen vermag. Der Sommer in Arjeplog verändert Linnea und vielleicht sogar ihr ganzes zukünftiges Leben.

Hiltrud Baiers Romane sind stets eine ganz große Liebeserklärung an Skandinavien und an Lappland, so auch dieses Buch. Eine Geschichte wie aus dem Leben geschnitten, ohne große Aufregungen und doch so vielsagend und wunderschön. Wenn die Seele leidet, nützt jeder Reichtum, jede Anerkennung und jedes Lob wenig, dann braucht es Zeit um zu heilen. Die nordische Natur wird wunderschön beschrieben, mir hat besonders gefallen, wie die Protagonistin diese in ihre Rezepte eingebunden hat. Die Charaktere sind nicht perfekt, dafür aber wundervoll echt und authentisch, Leute wie du und ich, mit Ecken und Kanten, was ich immer sehr mag. Das Buch liest sich angenehm und flüssig, es ist ruhig und stimmungsvoll. Das Ende konnte mich aber leider nicht ganz überzeugen, es war für meinen Geschmack zu überfüllt und zu hastig abgehandelt. Eine leise, ruhige, feinfühlige und herzerwärmende Geschichte über Verlust, Vertrauen, Neubeginn und die große Liebe zur Natur und zu Lappland, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Linnea

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Die Köchin Linnea ist erfolgreich. In Göteburg, Schweden hat sie ein Restaurant und eine Fernsehshow. Aber sie ist ausgebrannt und braucht eine Auszeit. Sie denkt an die Reise, die sie von 25 Jahren mit ...

Die Köchin Linnea ist erfolgreich. In Göteburg, Schweden hat sie ein Restaurant und eine Fernsehshow. Aber sie ist ausgebrannt und braucht eine Auszeit. Sie denkt an die Reise, die sie von 25 Jahren mit ihrem Vater unternahm und beschliesst, nach Nordschweden zu fahren.

Die Idee der Neufindung wurde schon oft in Romanen verarbeitet, aber Hiltrud Baier ist eine erfahrene Autorin und macht etwas aus dem Plot, Auch Landschaft und kulinarisches sind reizvoll eingebunden. Aber auch die Probleme von Linn werden herausgearbeitet, sie musste einiges durchmachen.

Sie zieht inkognito in ein Dorf ein und versucht, sich dort zu regenerieren, sie lernt Viktor und seinen kleinen Sohn Oskar kennen. Die Autorin gestaltet die Begegnung gefühlvoll.
Man begleitet Linn gerne auf ihren Weg und sieht, wie sie auflebt.