Cover-Bild Der digitale Weltkrieg, den keiner bemerkt

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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ecowin
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 20.05.2020
  • ISBN: 9783711002624
Huib Modderkolk

Der digitale Weltkrieg, den keiner bemerkt

Sabine Reinhardus (Übersetzer)

Hackerangriffe und Cyberkriminalität: Die Schattenseiten der Digitalisierung

Russische Hacker manipulieren den amerikanischen Wahlkampf. Drogenbarone wickeln ihre Deals online ab, ohne dass die Behörden etwas mitbekommen. E-Mail-Konten von Politikern werden gehackt. Cyberkrieger und Digital-Spione treten an allen Orten zutage, erpressen ganze Städte und zeigen, wie verletzlich unsere Systeme sind.

Der holländische Investigativjournalist Huib Modderkolk wollte es genau wissen: Wer sind die Leute, die sich hinter Spionage und Hacker-Angriffen verbergen? Und in wessen Auftrag handeln sie? Der Autor hat jene, die sich lieber im Schatten der digitalen Welt bewegen, persönlich getroffen:

- Edward Snowden, der weltberühmte Whistleblower, und die Spionage-Methoden von NSA, CIA und anderen Geheimdiensten
- Jewgeni Bogatschow, der meistgesuchte Hacker der Welt: Handelte er im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB?
- Industriespionage über schlecht geschützte Firmennetzwerke: Was gefährdet die Cyber-Security der Unternehmen und Industrie-Anlagen?
- Das Versagen von Regierungen und Geheimdiensten gegenüber der digitalen Bedrohung
- Spannende Einblicke in die Arbeit eines Investigativjournalisten: der niederländische Bestseller zur Cyberkriminalität jetzt auch auf Deutsch!


Wenn das Internet zur Waffe wird: Datenschutz und Datensicherheit neu denken

Die Anonymität und Privatsphäre jedes Einzelnen sind durch Hacker bedroht. Fake News verbreiten Misstrauen. Internetangriffe bedrohen unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Was kann der Einzelne tun, um seine Daten zu schützen? Wie müssen die Staaten zum Schutz ihrer Bürger reagieren?

Huib Modderkolk sprach mit Hackern, Informanten und Sicherheitsexperten. Seine Recherchen machen klar: Der digitale Weltkrieg tobt auf vielen Ebenen und die letzte Schlacht ist noch lange nicht geschlagen. Eine lebensnahe Schilderung in atemberaubendem Erzähltempo!

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Veröffentlicht am 06.06.2020

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Huib Modderkolk hat sich mit dem fortwährenden Datenklau in der digitalen Welt beschäftigt und über Jahre eine Recherche betrieben, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. Denn was der Journalist hier ...

Huib Modderkolk hat sich mit dem fortwährenden Datenklau in der digitalen Welt beschäftigt und über Jahre eine Recherche betrieben, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. Denn was der Journalist hier an Behauptungen aufstellt, lässt einem mit Grauen in die (digitale) Zukunft schauen.
Er ist einer der wenigen, die sich mit d e m Whistleblower schlechthin, Edward Snowden, getroffen haben und die Schilderungen, bis es zu diesem Treffen kam, muten schon sehr abenteuerlich an.
Es gibt ja viele Verschwörungstheorien, aber keine ist so nahe dran wie der „Digitale Wellkrieg, den keiner bemerkt“.
Schon lange kursieren die Gerüchte, dass der amerikanische Wahlkampf von russischen Hackern manipuliert wurde, Modderkolk versucht hier den Beweis zu liefern, das dem so ist.
Seine Recherchen über die „Arbeit“ der Hacker ist zeit- und kräfteraubend, manchmal sogar dermaßen langwierig, dass man schon fast meint, die Spur verläuft im Sand. Aber der Schreibende gibt nicht auf, fasst immer wieder nach und bleibt am Ball.
Was er dabei erlebt, lässt alles bisher Dagewesene erblassen. Selbst technisch nicht sehr versiert, taucht Modderkolk tief ein in die Welt der Datenautobahnen, Bits und Bytes, verschlüsselten Codes und wird ein Teil der Machtmaschinerie aus Wissen und Spionage.
Zu Beginn seiner Recherche zu diesem Buch gerät er plötzlich selbst ins Visier von Datenschützern und Nachrichtendienst, denn warum sollte sonst sein Router plötzlich abstürzen und sein Handy nicht mehr funktionieren? An Zufälle glaubt er schon längst nicht mehr, denn dazu hat er schon zu viel über Datenklau und Spionage im Netz gelesen. Ist er bereits jetzt jemanden auf die Füße getreten, nur weil er sich mit diesem brisanten Thema befasst?
Diesen und vielen anderen Fragen geht Modderkolk auf den Grund, denn die Stolpersteine, die man ihm in den Weg legt, stacheln seinen Eifer und seine Neugier nur noch mehr an. Er versucht Antworten zu finden, in dem er immer wieder den Finger in die Wunde legt, nachbohrt und nachfragt.
Besonders hat mich der Freitod eines Hackers getroffen, der keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat, als seinem Leben ein Ende zu setzen. Das letzte Gespräch mit ihm, die Gespräche mit seinen Eltern und deren Selbstvorwürfe gehen mir ganz schön an die Nieren.
Das Buch liest sich wie ein Drehbuch zu einem aufregenden Film und man kommt nicht drumherum nachzudenken, mit welchen Daten man persönlich im Netz noch präsent sein will.
Ein absolut lesenswertes Buch über digitalen Datenklau im Netz, der als Geheimwaffe der Nachrichtenagenturen, Spionageabteilungen und Regierungen eingesetzt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung