Cover-Bild Der Hirte
Band 1 der Reihe "Fredrik Beier"
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 16.04.2018
  • ISBN: 9783734106125
Ingar Johnsrud

Der Hirte

Thriller
Daniela Stilzebach (Übersetzer)

Der Nr.-1-Bestseller aus Norwegen!

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam getötet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf erschreckende Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...

Alle Bände der Fredrik-Beier-Reihe
Der Hirte (Bd. 1)
Der Bote (Bd. 2)
Der Verräter (Bd.3)

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2018

„Das Jüngste Gericht. Der erste der letzten Tage“.

0

Hauptkommissar Fredrik Beier wird davon in Kenntnis gesetzt, dass die Tochter der Politikerin Kari Lise Wetre vermisst wird. Warum wendet sie sich an die Polizei und nicht an die Öffentlichkeit? Noch immer ...

Hauptkommissar Fredrik Beier wird davon in Kenntnis gesetzt, dass die Tochter der Politikerin Kari Lise Wetre vermisst wird. Warum wendet sie sich an die Polizei und nicht an die Öffentlichkeit? Noch immer ist nicht klar, ob die Tochter überhaupt entführt wurde, oder ob sie freiwillig in einer Sekte lebt.

Kurz darauf passiert ein Massaker. Schauplatz ist der Sitz der christlichen Sekte „Gottes Licht“. Hier kommt nun die Verbindung zum Vermisstenfall.

Fünf Menschen sind in einem Blutbad gestorben. Aber nicht alle Mitglieder der Sekte sind auffindbar. Viele werden vermisst. Konnten sie flüchten oder wurden sie verschleppt? Unter den Vermissten ist auch die Tochter der Politikerin „Annette und der Enkelsohn William“.

Als dann ein Labor versteckt im Keller gefunden wird, wissen die Ermittler nicht, um was es sich hier handelt.

Unterstützung wird geschickt. Hauptkommissar Beier soll nun mit der Ermittlerin Kafa Ipbal zusammenarbeiten. Das schmeckt ihm gar nicht. Wie sich aber herausstellt, ist sie eine sehr gut ausgebildete Frau und integriert sich schnell in das gesamte Team.

Nach und nach tun sich in diesem Fall verschiedene Perspektiven auf und die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig. Alles ist eindeutig und dann wieder völlig unklar. Es scheint einen Zusammenhang bis zurück in die Weltkriegsjahre zu geben, aber die Spuren sind gut verwischt und schwer zu lesen.

Alle sind hier in Gefahr. Die Ermittler, die vermissten Sektenmitglieder und wie es scheint die ganze Weltbevölkerung.

Dann wird vor der Polizei ein Bombenanschlag verübt und es sind mehrere Tote zu beklagen. Wer sind sie und warum ist der Täter der Polizei immer einen Schritt voraus?

Fazit:

Der Autor Ingar Johnsrud nimmt uns in seinem Debüt mit in eine Welt der Intrigen, Lügen, Experimente und tief ins Herz der Weltkriege.

Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen. Der Thriller spielt in Norwegen, darum fiel mir das Lesen der Orte und Namen ein wenig schwer, die habe ich mir einfach so zurechtgelegt, wie sie für mich gut klangen und es sind sehr viele verschiedene Protagonisten hier involviert.

Die Spannung, die sich sehr langsam aufbaut hält dann das ganze Buch über. Es wird schon so manches Mal die Härte des Lesers getestet, denn die Morde und Leichen werden sehr genau beschrieben. Hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Für einen guten Thriller hätte ich mir allerdings auch durchgehende Spannung gewünscht. Anfangs ist es schon schwer sich zurechtzufinden, da die ersten Kapitel die Kriegsjahre aufgreifen. Manches Mal geht mir der Umschwung im nächsten Kapitel ein wenig schnell, er ist eher holprig als flüssig. Da das Buch aber sehr viele Seiten hat, gewöhnt man sich nach dann an die schnellen Sprünge des Autors.

Bei den Charakteren gibt es die Guten und die Bösen. Alle werden hier sehr detailliert beschrieben. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und mit ihnen fühlen. Am besten hat mir Kafa Iphal gefallen. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist unproblematisch, forsch und gut ausgebildet an den Fall herangegangen. Fredrik Beier hatte mir zu viele Wehwechen und war mit sich und der Welt nicht zufrieden. Manches Mal empfand ich seine Handlungen als Gefahr für die Anderen und für sich selbst sowieso.

Das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, es war auf einmal alles zu schnell abgehandelt. Vieles unter den Tisch gekehrt und darauf gezielt, dass man auf jeden Fall auch den nächsten Fall von Fredrik Beier lesen sollte, um den ganzen Fall zu verstehen.

Hier vergebe ich knappe vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Spannend, aber auch teils anstrengend

0

„Der Hirte“ ist ein Thrillerdebüt von Ingar Johnsrud. Die Handlung beginnt ganz interessant und wird zunehmend spannender, hat aber auch zwischendurch seine Längen. Ein Entführungsfall, eine bekannte ...

„Der Hirte“ ist ein Thrillerdebüt von Ingar Johnsrud. Die Handlung beginnt ganz interessant und wird zunehmend spannender, hat aber auch zwischendurch seine Längen. Ein Entführungsfall, eine bekannte Politikerin, eine merkwürdige Sekte, ein verschwundener Emir, die Wiener Bruderschaft, wie hängt das alles nur zusammen? Genau wie Frederik Beier und sein Team war auch ich am Rätseln um was es hier eigentlich geht? Die Handlungsorte springen hin und her und auch die verschiedenen Zeiten, die Rückblenden, eine schwer durchschaubare Handlung, haben mir es nicht leicht gemacht, immer den Überblick zu behalten. Zwischendurch fand ich das Ganze doch etwas verwirrend und musste mich anstrengen der Handlung zu folgen. Ich musste mich doch sehr auf diesen Thriller konzentrieren. Also keine leichte Kost. Das Ermittlerteam war mir sehr sympathisch, besonders Frederik und Kafa haben mir gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2025

habe es abgebrochen

0

" Der Hirte " . das erste Buch der Trilogie des norwegischen Autors Ingar Johnsrud konnte mich leider nicht begeistern. Nach 180 Seiten habe ich abgebrochen, da ich überhaupt nicht in das Buch rein kam. ...

" Der Hirte " . das erste Buch der Trilogie des norwegischen Autors Ingar Johnsrud konnte mich leider nicht begeistern. Nach 180 Seiten habe ich abgebrochen, da ich überhaupt nicht in das Buch rein kam. Durch drei Handlungsstränge muss man sich arbeiten und nur wenige spannende Momente begleiteten sie bis Seite 180( vielleicht wird es ja später spannender.). Viele Personen spielen eine Rolle und ich habe mich manchmal gefragt, wo die Auflösung der Anfangsgeschichte, die Ermordung der Sektenmitglieder blieb. Als dann auch noch ein haarloses Monster ohne Nase, Ohren und Lippen auftauchte , war es für mich zu viel. Dass skandinavische Krimis immer recht eigenwillige Kommissare stellen ist hinlänglich bekannt, doch dieser Frederik Beier konnte mich auch nicht überzeugen. Schade, schade, schade.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere