„Sich nichts anmerken lassen, aber mit allem rechnen.“
Unter der ErdeAls ein Erdrutsch in dem kleinen Ort Åre im Norwesten Schwedens hinabsaust, bringt dieser dunkle Geheimnisse ans Licht, die eigentlich für immer im Dunklen bleiben sollten. Die Journalisten Vera Bergström ...
Als ein Erdrutsch in dem kleinen Ort Åre im Norwesten Schwedens hinabsaust, bringt dieser dunkle Geheimnisse ans Licht, die eigentlich für immer im Dunklen bleiben sollten. Die Journalisten Vera Bergström erlebt den ihn ganz nah live mit. Gott sei Dank ist sie in Sicherheit dort, wo sie steht. Sofort ruft sie ihren Chef an und darf über den, durch heftige Regenfälle wohl ins Rutschen geratenen Hang, berichten. Aber es bleibt nicht bei dieser einen Story, denn in Stockholm wird das Armband von Jonte Andresson gefunden, der seit längerer Zeit in den Bergen als vermisst gilt. Vera recherchiert und kommt einer Wahrheit auf den Grund, die lieber im Verborgenen geblieben wäre. Kann sie alle Fäden zusammenführen und diese komplizierte Familiengeschichte aufdröseln?
Fazit: Die schwedische Autorin Sara Strömberg schreibt mit „Unter Erde“ den 2. Fall für die Journalistin Vera Bergström. Für mich ist es das erste Buch der Schriftstellerin. Ihr Schreibstil ist schnörkellos aber leider nicht flüssig lesbar. Sicher hat Strömberg die Umgebung sehr bildhaft und für mich eindrucksvoll geschildert, aber das hat die Spannung gekostet. Die Charaktere sind sehr verschieden beschrieben. Die Journalistin Vera Bergström kam dabei am schlechtesten weg. Dieses ewige Rumgeheule über ihr Aussehen, Figur und Leben, ging mir echt gegen den Strich und haben mir das Lesen erschwert. Dafür waren die anderen Protagonisten aber durchweg gut beschrieben.
Nun zum Kriminalfall, der war wirklich interessant und hätte auch viele Punkte eingesammelt. Das Gesamtbild aber zählt und da reicht es bei mir dann nur zu 3 Sternen. Der Abzug ist erklärt. Eine Leseempfehlung vergebe ich hier nicht. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.