„Die schlimmsten Sackgassen: jene, die kein Ende nehmen…“ - Wolfgang Mocker
Während Reuter noch lernt mit der Liebe seines Lebens klarzukommen, lehrt ihn das Leben ohne sie klarzukommen. Fühlte er sich nach dem Verlust seines Jobs ohnehin schon so unentbehrlich entbehrlich wie ...
Während Reuter noch lernt mit der Liebe seines Lebens klarzukommen, lehrt ihn das Leben ohne sie klarzukommen. Fühlte er sich nach dem Verlust seines Jobs ohnehin schon so unentbehrlich entbehrlich wie eine Niete in der Lostrommel des Lebens, detoniert nun alles um ihn herum und malt ihm in neonfarbenen Signalen sein unentrinnbares Schicksal auf die Trümmer seines Seins. Wie soll er sich selbst finden, wo er sich doch nie gesucht hat? „An der Wand tickte eine Uhr. Eine Uhr, wie sie für jeden tickt.“
„Reuter - ein rettendes Drama“ ist das tiefgründige Selbstporträt eines jungen Mannes inmitten seines absonderlich normalen Lebens. Eine grandiose, philosophisch zeitgenössische Lektüre im praktischen Taschenformat; atmosphärisch mit Musikhinweisen, die den Moment untermalen und begleiten. Wortgewandt, in eleganten Sätzen und tiefgreifenden Dialogen lässt Jan C. Behmann uns „keine Wendemöglichkeit“, denn man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.“ - Søren Kierkegaard
„In der Dunkelheit der verweigerten Erkenntnis“ wurde kein Wort dem Zufall überlassen - Brillant!