Cover-Bild Ungestüme Dreistigkeiten

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16,50
inkl. MwSt
  • Verlag: kalliope paperbacks
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 150
  • Ersterscheinung: 15.06.2018
  • ISBN: 9783981495386
Jannik Richter

Ungestüme Dreistigkeiten

Gedichte
Lea Weil (Illustrator)

Sind Gedichte heute noch zeitgemäß?

Nun, sie sind aktueller denn je! Wer könnte es charmanter und zugleich scharfsinniger auf den Punkt bringen als Wolf Wondratschek: Wir brauchen Gedichte, »um ein Loch in die Zeit zu brennen«!
Jannik Richters »Ungestüme Dreistigkeiten« sind eine Sammlung aus den letzten Jahren (2014–2017), die, mit den Worten des Dichters, »sich etablieren soll als eine neue Stimme junger deutscher Lyrik« ― frech, nachdenklich, pointiert.
Und Lea Weil gibt mit ihren Illustrationen den Texten eine ansprechend klare Form.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2018

Moderne Gedichte

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Ich weiß gar nicht wann ich das letzte mal Gedichte gelesen habe, vor diesem Buch. Natürlich in der Schule, die bekannten Dichter, und teilweise sind sogar noch einige Zeilen im Gedächtnis geblieben.

Später ...

Ich weiß gar nicht wann ich das letzte mal Gedichte gelesen habe, vor diesem Buch. Natürlich in der Schule, die bekannten Dichter, und teilweise sind sogar noch einige Zeilen im Gedächtnis geblieben.

Später dann eher unbewusst, am Rande, als Bestandteil von anderen Büchern.

Jannik Richter schreibt keine Gedichte im klassischen Stil, also nichts Schweres mit unzähligen Strophen. Er schreibt modern, leicht, flott, humorvoll, direkt, aber auch tiefsinnig und zum Nachdenken anregend. Teilweise Pointen so treffsicher wie ein Geschoss.
Der Stil hat mich oft an Heinz Erhardt und Loriot erinnert.

Die im Buch enthaltenen Gedichte decken ein breites Themenspektrum ab und sind dem folgend in verschiedene Kapitel eingeteilt.

Das Buch ist optisch sehr schön gestaltet. Dafür sorgen auch die Illustrationen von Lea Weil. Eine kleiner Minuspunkt für mich persönlich - ich hätte es lieber als Hardcover gesehen. Gerade Gedichtbände nimmt man ja gerne wieder und wieder zur Hand und blättert sie durch, da nutzt sich ein Taschenbuch doch schnell ab finde ich. Aber das ist meckern auf hohem Niveau und wird ja vielleicht bei einer späteren Ausgabe umgesetzt.