Cover-Bild Mörderney: Das Grab im Sand
Band 2 der Reihe "Die Norderney-Krimireihe"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 27.01.2026
  • ISBN: 9783499016349
Joachim F. Kuck

Mörderney: Das Grab im Sand

Ein neuer spannender Fall auf der beliebten Insel Norderney: Der ärmste Inselbewohner wird ermordet, mit den Taschen voller Geld.  Die chaotische Journalistin Tilla Flock und der sensible Pfarrer Hark Herforth suchen nach der wahren Geschichte des Mannes, den niemand wirklich kannte.

Frühling auf Norderney – Einheimische und Urlauber fiebern dem Osterfeuer am Strand entgegen. Doch unter dem Holz entdeckt man die Leiche von Matthes: Der einzige Obdachlose der Insel wurde erschlagen. Die Kripo hat wenig Interesse an dem Fall und keine Spur, denn obwohl alle Matthes kannten, weiß niemand, woher er kam oder warum er die Manteltaschen voller Geldbündel hatte. Tilla Flock, die gerade ihren Job beim Werbeblatt gekündigt hat, will seinen Mörder jedoch um jeden Preis finden. Zusammen mit ihrem Freund Hark Herforth, einem Pfarrer auf Langzeiturlaub, befragt sie die Inselbewohner. Ein entscheidender Hinweis führt die beiden auf die Nachbarinsel Baltrum.
Als ein Brandanschlag auf die Redaktion des Werbeblatts ausgeübt wird, ahnen Tilla und Hark, dass dieser Fall für sie vielleicht gefährlicher werden könnte als gedacht. Und bald ist klar: Wer auch immer Matthes ermordet hat, hat keine Skrupel, weiter zu töten.

Ein Fall, so gewaltig wie ein Frühlingsgewitter an der Nordsee!

Band 1: Mörderney – Der tote Wattführer

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Unter dem Osterfeuer brennt die Wahrheit

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Inhalt: Unter dem Gehölz für das Osterfeuer wird die Leiche des einzigen Obdachlosen auf Norderney entdeckt. In seinen Manteltaschen stecken Bündel alter DM-Scheine. Die Kripo zeigt erstaunlich wenig Interesse ...

Inhalt: Unter dem Gehölz für das Osterfeuer wird die Leiche des einzigen Obdachlosen auf Norderney entdeckt. In seinen Manteltaschen stecken Bündel alter DM-Scheine. Die Kripo zeigt erstaunlich wenig Interesse an dem Fall. Doch die beiden Hobbydetektive Tilla Flock und Hark Herforth beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln.

Mein Leseeindruck: Der Schreibstil von Joachim F. Kuck hat einen ganz eigenen Ton. Er ist flüssig, atmosphärisch dicht und mit feinem, unaufdringlichem Humor. Besonders gelungen fand ich die Art, wie Perspektivwechsel direkt im Text stattfinden, ohne dass sie durch Kapiteltrennungen markiert werden. Dadurch geht der Blick von einer Figur zur nächsten und das Geschehen bleibt stets in Bewegung.

Die beiden Hauptfiguren, Tilla Flock und Hark Herforth, tragen die Geschichte mit viel Tiefe und Authentizität. Tilla, die beim Anzeigenblatt ihrer Schwester arbeitet, und Hark, der als Pfarrer tätig ist, bringen jeweils ihre eigenen Lebenslasten und Zweifel mit. Gerade diese persönlichen Brüche machen sie zu einem starken und sehr menschlichen Ermittlerduo, das sich gegenseitig Halt gibt. Ihre Freundschaft entwickelt eine Wärme, die mich berührt hat. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig gezeichnet und wirken durchgehend glaubwürdig.

Der Kriminalfall selbst ist spannend konstruiert und verbindet Gegenwart und Vergangenheit geschickt miteinander. Nach und nach entfaltet sich ein Netz von Geheimnissen, das zeigt, dass hinter manch unscheinbarer Fassade weit weniger Harmloses steckt, als man zunächst vermutet.

Fazit: Ein atmosphärischer, warmherziger und zugleich spannender Inselkrimi mit starken Figuren und einer stimmigen Handlung. Für alle, die ruhige, charaktergetragene Geschichten mögen, eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Tod im Osterfeuer

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Inhalt: Der einzige Obdachlose von Norderney wird tot im Osterfeuer gefunden. Auf ihm liegen eine Menge Scheine Deutscher Mark. Die Kripo scheint kein großes Interesse an dem Fall zu haben, obwohl jeder ...

Inhalt: Der einzige Obdachlose von Norderney wird tot im Osterfeuer gefunden. Auf ihm liegen eine Menge Scheine Deutscher Mark. Die Kripo scheint kein großes Interesse an dem Fall zu haben, obwohl jeder Einheimische Matthes kannte. Journalistin Tilla Flock kann und will das so nicht hinnehmen und beginnt zusammen mit dem Pfarrer Hark Herforth eigene Ermittlungen anzustellen. Ein entscheidender Hinweis führt die beiden auf die Nachbarinsel Baltrum. Als dann auch noch ein Brandanschlag auf Tillas Redaktion verübt wird, sind Hark und Tilla sich sicher, dass sie dem Rätsel näher kommen und dass der Fall gefährlicher werden könnte, als bisher angenommen.

Meinung: Das Cover finde ich sehr passend zum Titel und auf die Fortsetzung des Nordsee-Krimis habe ich mich auch schon sehr gefreut. Doch diese Freude wurde recht schnell getrübt, da ich nicht ganz so gut in das Buch gestartet bin. Den angenehmen Schreibstil konnte ich hier leider erst recht spät im Buch wiederfinden. Tilla wirkte auf mich in diesem Buch auch weniger sympathisch, eher sehr anstrengend und chaotisch. Hark hingegen mochte ich wieder sehr gerne. Im Allgemeinen hat mir die Handlung auch nicht ganz zugesagt. Die Ermittlungen und Handlungen wirkten auf mich teilweise ziemlich steif und übertrieben. Den Täter habe ich auch schon ziemlich schnell auf dem Zettel gehabt. Sehr schade!

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