Ein seichter Spannungsroman
Mit „Die Haushälterin“ ist Joy Fielding eher ein Spannungsroman als die bisher von ihr gewohnte Thriller gelungen. Dennoch kann dieses Buch mit einigen interessanten Wendungen aufwarten, auch wenn einige ...
Mit „Die Haushälterin“ ist Joy Fielding eher ein Spannungsroman als die bisher von ihr gewohnte Thriller gelungen. Dennoch kann dieses Buch mit einigen interessanten Wendungen aufwarten, auch wenn einige Teile des Plots hervorsehbar gewesen sind. Ich würde sagen eine ausgewogene Mischung zwischen Spannung und Vorahnungen.
Die Sprache ist recht einfach gehalten, so dass man relativ schnell ins Buch kommt und man es in relativ kurzer Zeit zu Ende gelesen hat. Die Charaktere sind teilweise sehr Mainstream, entsprechen also den gängigen Klischees. Dennoch wird auch ein wichtiges Thema, das von alternden und pflegebedürftigen Menschen, thematisiert. Die beiden Schwestern, die hier im Mittelpunkt stehen, kümmern sich weder um Mutter , noch um Vater so wirklich. Während die eine Schwester zu beiden ein eher schwieriges und schwiegespaltenes Verhältnis hat, ist die andere Beiders Liebling. Auch hier werden einige Klischees bedient. Dennoch ein kurzweiliger, spannender Roman, der jedoch ohne Tiefen oder eine atmosphärische Dichte auskommen muss.
Die früheren Bücher der Autorin waren da ein ganz anderes kaliber.