Thea und Suzannah
Wie geht mensch mit der Trauer um den Tod eines geliebten Menschen um, wenn dieser der einzige Haltepunkt war? Wenn sonst wenig bleibt, was trägt?
Ein paar Impulse gibt dieses wundervolle auch melancholisch ...
Wie geht mensch mit der Trauer um den Tod eines geliebten Menschen um, wenn dieser der einzige Haltepunkt war? Wenn sonst wenig bleibt, was trägt?
Ein paar Impulse gibt dieses wundervolle auch melancholisch geschriebene Buch von Karen - Susan Fessel. Es erzählt von Thea, die es seit der frühesten Kindheit grewohnt war wichtiges zu verlieren. Von der Begegnung Theas mit Suzannah und ihrer siebenjährigen Liebe. Und von Suzannahs Tod und Theas Umgang damit.
Der Roman arbeitet stark mit Zeitsprüngen, so dass sich die Geschichte wie ein Puzzle erst mit der Zeit vor den Augen der Leser_innen entfaltet. Es geht um Liebe, Freundschaften, Trauer, Verlust und auch queerrs Leben, das von der aufkommenden AIDS Erkrankung bedroht ist.
Ich mag den Schreibstil Karen - Susan Fessels total gerne und tauche immer mal wieder tief in ihre Geschichten ein, lasse mich davon verzaubern und wache oft erst auf, wenn die letzten Zeilen verklungen sind. Wer Geschichten mag, die sich nicht nur im heteronormativen Bereich bewegen ist bei diesem Buch definitiv richtig.