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Veröffentlicht am 27.02.2026

Für mich leider der schwächste Band der Purple-Clouds-Reihe

Purple Clouds - Bittersweet
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Wie ich auf das E-Book aufmerksam wurde:

Da ich vom ersten Band der Reihe sehr begeistert war und auch Band zwei gelesen hatte, wollte ich natürlich auch die Reihe zu Ende lesen. Bei der Premierenlesung ...

Wie ich auf das E-Book aufmerksam wurde:

Da ich vom ersten Band der Reihe sehr begeistert war und auch Band zwei gelesen hatte, wollte ich natürlich auch die Reihe zu Ende lesen. Bei der Premierenlesung in Berlin wollte ich mir eigentlich ein Print-Exemplar holen, aber als ich dann merkte, dass die Erstauflage einen Farbschnitt hatte und ich aber Band eins ohne Farbschnitt im Regal zu stehen hatte, fragte ich »Purple Clouds - Bittersweet« als E-Book-Rezensionsexemplar in der Netgalley an. Vielen Dank, an dieser Stelle nochmal dafür, dass ich das E-Book lesen durfte.

Handlungsüberblick:

ACHTUNG TEIL 3

Xander arbeitet als Illustrator beim Kultmagazin Purple Clouds, allerdings läuft sein Comic nicht besonders gut. Daraufhin stellt seine Chefin als Unterstützung ausgerechnet Linh ein, die den Comic und somit seine Zeichenskills öffentlich kritisiert. Es dauert nicht lange, bis zwischen den beiden die Fetzen fliegen. Schaffen sie es trotzdem, den Comic zu retten? Und können aus den Enemies vielleicht auch Lovers werden?

Mein E-Book-Eindruck:

Die Covergestaltung von »Purple Clouds - Bittersweet« passt hervorragend zu den beiden vorherigen Bänden. Es lässt sich klar erkennen, dass die Bücher eine Reihe bilden. Mir gefällt sehr, dass die Protagonist:innen auf dem Cover abgebildet sind. Auf diese Weise konnte ich sie mir beim Lesen gut vorstellen. Der Vorteil von der E-Book-Ausgabe liegt in meinen Augen vor allem darin, dass ich mir keine Gedanken über den vorhandenen oder den fehlenden Farbschnitt im Bücherregal machen muss.

Mein Leseeindruck:

Dadurch, dass mir der erste Band so gut gefallen hat, waren meine Erwartungen zu »Purple Clouds - Bittersweet« sehr hoch. Ich freute mich, das tolle Verlags- und WG-Setting und die Protagonist:innen aus den ersten Bänden wiederzusehen. Bei Purple Clouds würde ich immer noch gerne selbst arbeiten. Besonders mochte ich auch die freundschaftliche Liebe, die immer in dem, was seine Freund:innen über Xanders sagten, mitschwang.

Allerdings war die Geschichte viel düsterer als die Geschichten der ersten beiden Bände und mir fiel es sehr viel schwerer, mich in die Protagonist:innen hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufiebern. Was wahrscheinlich auch zu einem großen Teil daran lag, dass ich den Protagonist:innen sehr viel unähnlicher war als der neurodivergenten Deb aus Band eins. Außerdem zog sich die Geschichte in meinen Augen ganz schön und auch, wenn ich die eingefügten Zeitungsartikel cool und die darin behandelten Themen der toxischen Männlichkeit sehr wichtig fand, war es für mich zu vorhersehbar, wer hinter ihnen steckte.
Mit dem Thema der toxischen Männlichkeit greift das E-Book ein sehr aktuelles und wichtiges Thema auf. Ich finde es toll, dass das Thema Eingang in die Unterhaltungsliteratur findet und so vielleicht nochmal andere Menschen erreicht, als diejenigen, die wissenschaftliche Bücher lesen. Besonders gelungen fand ich in diesem Zusammenhang das Nachwort, in dem sich die Autorin nochmal zu dem Thema der toxischen Männlichkeit äußerte. In meinen Augen kann es helfen, die Thematik besser einzuordnen.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

»Purple Clouds - Bittersweet« ist hauptsächlich aus zwei Ich-Perspektiven erzählt. Zudem wurden von der Autorin Zeitungsartikel eingeflochten, die den Feminismus-Magazin-Vibe in meinen Augen gut unterstützten.
In Band eins hatte mich Xander durch seine verschlossene Art sehr neugierig gemacht. Ich fragte mich, welcher Frau es wohl gelingen würde, ihn zu knacken. Dadurch, dass »Purple Clouds - Bittersweet« allerdings größtenteils in zwei Ich-Perspektiven erzählt wird, geht ein großer Teil seiner Verschlossenheit und der damit verbundene Spannung verloren. Auch, wenn ich seine Perspektive gern gelesen habe, fragte ich mich, ob es nicht für die Aufrechterhaltung der geheimnisvollen Spannung besser gewesen wäre, auf seine Ich-Perspektive zu verzichten.

Leider hatte ich beim Lesen der Ich-Erzählperspektiven an einigen Stellen das Gefühl, dass das Lektorat geschludert hat. Was mich wirklich negativ überrascht hat, denn bei dem ersten Band hatte ich dieses Gefühl nicht. Ich habe sehr viel mehr Stellen, die mir negativ aufgefallen sind, markiert, als Stellen, die mir positiv aufgefallen sind. An mehreren Stellen fehlten Wörter und manche Formulierungen lasen sich für mich sogar so, als hätte sie Jemand geschrieben, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. So hieß es zum Beispiel an einer Stelle "Audienz", was vermutlich eine Übersetzung des Englischen Wortes "audience" sein sollte, was aber eher mit "Publikum" oder mit "Reichweite" hätte übersetzt oder als Anglizismus beibehalten werden sollen. Eine Audienz gibt schließlich der König. An anderer Stelle hieß es, sie würde "seine Hand entgegennehmen", was bei festgewachsenen Gliedmaßen ja auch nicht möglich ist und sie eilten "der Garderobe zu Hilfe", was auch nicht funktioniert, denn eine Garderobe ist ja kein Mensch, sondern ein Gegenstand. Die Berufsbezeichnung für Menschen, die an der Garderobe arbeiten, ist Garderobier oder Garderobiere, je nach Gender. All diese Fehler haben mein Leseerlebnis doch ganz schön gestört. Der Lyx-Verlag war mal mein Lieblingsverlag, allerdings finde ich, dass bei diesem Buch seine Qualität ziemlich nachgelassen hat. Einfach schade.

Mein Abschlussfazit:

»Purple Clouds - Bittersweet« ist für mich leider der schwächste Band der »Purple Clouds«-Reihe. 😢

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2026

Graphic Novel - but make it zuckersüß-modern und queer!🌈

Heartbreak Hotel
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Handlungsüberblick:

Stell dir vor, es gäbe einen Ort, an den du dich bei einem gebrochenen Herzen hinwünschen und an dem du heilen kannst. Ein Hotel, mit einem Zimmer ganz nach deinem Geschmack, in dem ...

Handlungsüberblick:

Stell dir vor, es gäbe einen Ort, an den du dich bei einem gebrochenen Herzen hinwünschen und an dem du heilen kannst. Ein Hotel, mit einem Zimmer ganz nach deinem Geschmack, in dem es sogar einen Wetter-Regler und einen Wunsch-Erfüller gibt. Das ist das Heartbreak Hotel. Und dort bewohnen gerade vier Jugendliche jeweils ein Zimmer - Sapphic und achillean Heartbreak inklusive! Finde heraus, was sie dorthin gebracht hat, was sie sich wünschen und wie es für sie im »Heartbreak Hotel« weitergeht.
Mein Graphic-Novel-Eindruck:

Als ich die Graphic Novel auspackte, war ich überrascht, dass es sich um ein Hardcover handelte. Ich hatte eher mit einem Soft Cover gerechnet, fand aber, dass die Graphic Novel durch das Hardcover sehr wertig wirkte. Allerdings hätte ich mir ein Lesebändchen gewünscht. Wenn schon Hardcover, dann richtig. 😀

Das Cover ist durch seine Farben und die tollen Zeichnungen von Agnese Innocente ein echter Blickfang. Es trägt nicht nur die wichtigen Elemente sondern auch die Stimmung der Graphic Novel perfekt nach außen. Ich lieb's!

Mein Leseeindruck:

Wie cool ist denn die Idee von einem Herzschmerzhotel? Was hätte ich bei meinem Liebeskummer für eines der Zimmer gegeben? Noch dazu mit diesem Wetterregler! Den hätte ich übrigens super gerne, egal ob gebrochenes oder heiles Herz! 😀😍

Schon mit der ersten Seite der Leseprobe haben Micol Arianna Beltramini und Agnese Innocente mich mit Mayas Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich war so gespannt, wie es für sie weitergehen würde und neugierig auf die anderen drei Jugendlichen, die im Klappentext angeteasert wurden. Als ich dann die Graphic Novel endlich in den Händen hielt, wollte ich eigentlich nur ein Bisschen vor dem Einschlafen weiterlesen, aber ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe völlig die Zeit vergessen und bis Mitternacht weitergelesen. Was für ein Lesesog! Anschließend war ich selbst überrascht, wie schnell ich »Heartbreak Hotel« ausgelesen hatte.

Im Laufe der Handlung nahm Maya die Leser:innen zu Martin, Fiona und Finn mit. Durch die unterschiedlichen Schicksale und Persönlichkeiten der vier Jugendlichen blieb die Handlung durchweg spannend. Jede der vier Herzschmerzgeschichten war berührend, doch Maya war mir von allen Figuren am nächsten, was vermutlich auch daran liegt, dass sie die Leser:innen am längsten begleitet, aber auch daran, dass wir beide Frauen lieben. Ich konnte mich unheimlich gut in sie einfühlen und hatte das Gefühl, durch sie mich als Teenie zutreffen. Ich erinnere mich noch so gut an meine erste Verliebtheit in ein Mädchen, all das euphorische Kribbeln und den schlimmen Liebeskummer. Diese intensiven Emotionen nicht nur in Textform, sondern auch in Zeichnungen eingefangen zu sehen, war etwas ganz Besonderes. 🥹

Maya ist übrigens nicht die einzige queere Figur in der Graphic Novel. Und ich finde es einfach super, dass es in »Heartbreak Hotel« auch sapphic und achillean Herzschmerz gibt. Queere Repräsentation ist so wichtig. Heute mehr denn je! Und wenn sie so liebevoll und feinfühlig stattfindet, bin ich einfach nur begeistert! #queerjoy🌈

»Heartbreak Hotel« zeigt durch die vier unterschiedlichen Schicksale, wie vielschichtig das Thema Liebeskummer sein kann. Auch, wenn ich die Präsenz von Zigaretten für eine Jugend-Graphic-Novel unangemessen fand, ich das Ende leider nicht ganz verstanden habe (was daran liegen kann, dass ich noch nicht so oft Graphic Novels gelesen habe) und mir ein klareres Ende mit stärkerem Happy End gewünscht habe, denke ich, dass die Graphic Novel Jugendlichen, die Herzschmerz durchleben, Halt und Hoffnung geben und ihnen dabei helfen kann, sich weniger allein zu fühlen - ganz egal welches Gender und welche sexuelle Orientierung sie haben.

Mein Eindruck vom Zeichenstil:

Ich liebe den zuckersüß-modernen Zeichenstil von Agnese Innocente, der so viel Gemütlichkeit ausstrahlt und dadurch im Kontrast zu der doch recht ernsten Handlung steht. Die Figuren sind so liebevoll gestaltet, dass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe. Außerdem finde ich die Farbwahl bei den Zeichnungen total gelungen, wie zum Beispiel bei Lauras und Mayas Balkon-Szene, weil sie Sonnenuntergangsvibes ausstrahlt und gleichzeitig aus den Farben der lesbischen und bisexuellen Fahne besteht. Einfach ein perfect Match mit so viel Liebe zum Detail.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Micol Arianna Beltraminis Schreibstil passt hervorragend zu dem zuckersüß-modernen Zeichenstil von Agnese Innocente. Er ist jugendlich, kurzweilig und brachte mich auch oft zum Schmunzeln.

Mein Abschlussfazit:

Graphic Novel - but make it zuckersüß-modern und queer!🌈

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2025

Überraschend anders, aber nicht mein liebstes Brittainy Cherry Buch.

Was wir leise hofften
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Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Als großes Brittainy Cherry Fangirl konnte ich an dieser Neuerscheinung natürlich nicht vorbei! Vielen Dank an die Netgalley für das E-Book-Rezensionsexemplar! 📖🥰

Handlungsüberblick:

»Was ...

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Als großes Brittainy Cherry Fangirl konnte ich an dieser Neuerscheinung natürlich nicht vorbei! Vielen Dank an die Netgalley für das E-Book-Rezensionsexemplar! 📖🥰

Handlungsüberblick:

»Was wir leise hofften« erzählt mit leichten "forced proximity"- und "enemies to lovers"-Vibes die Liebesgeschichte von der freiheitsliebenden Willow und dem Kleinstadt-Angler Theo. Auf den Wunsch von einer guten Freundin, die Theos Großmutter ist, verbringt Willow zum ersten mal seit langem wieder einen Sommer an einem festen Ort, ohne mit ihrem Van herumzureisen. Während dieses Sommers finden Theo und Willow heraus, dass sie gar nicht so verschieden sind, wie anfangs gedacht, und lernen von der großelterlichen Liebesgeschichte.

Mein Bucheindruck:

Das Cover passt perfekt zu den übrigen Bänden der Problems-Reihe, aber auch, wenn das Cover wunderschön ist, finde ich es etwas schade, dass es so wenig der Geschichte nach außen trägt.

Mein Leseeindruck:

Ich mochte das verträumte Seehaus- und Wohnwagensetting sehr gerne, aber ich brauchte eine Weile, bis ich mit Theo und Willow warm wurde. Manchmal fand ich ihren Umgang miteinander etwas kindisch und auch etwas unverständlich, gerade, weil sie so ein tolles Vorbild in Form der Großeltern von Theo haben. Darüberhinaus ist mir von der Lektüre auch eher die Liebesgeschichte zwischen den Großeltern von Theo im Gedächtnis geblieben als die Liebesgeschichte von Willow und Theo, obwohl diese deutlich im Vordergrund stand und viel mehr geschriebene Wörter einnimmt. Ich hätte mir gewünscht, dass beide Liebesgeschichten sich gleichermaßen in mein Herz geschrieben hätten.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

»Was wir leise hofften« ist einerseits ein typisches Brittainy Cherry Buch. So las sich der bittersüße Schreibstil wie immer sehr flüssig, während er zum Textstellenmarkieren einlud. Andererseits unterscheidet sich »Was wir leise hofften« auch von den übrigen Bücher der Autorin, denn es überrascht durch eine Liebesgeschichte in der Liebesgeschichte. Mehr als zwei Erzählperspektiven kannte ich von Brittainy Cherry bisher noch nicht, sie haben mich aber total gefreut. Ich mag es, wenn Autor:innen ihrem Genre treu bleiben, sich dabei aber gleichzeitig neu erfinden. Neben den Ich-Erzählperspektiven von Willow und Theo gab es auch einige wenige von der Großmutter und dem Großvater von Theo. Ich mochte die zusätzliche Perspektiven der Großeltern so gerne und Ihre Liebesgeschichte sogar mehr als die der Protagonist:innen. Molly und Harry waren ein rührendes Vorbild!

Mein Abschlussfazit:

»Was wir leise hofften« ist überraschend anders, aber nicht mein liebstes Brittainy Cherry Buch.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Der bisher beste sapphic Fantasy-Reihenauftakt! 🌈

Love & Imagination
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Handlungsüberblick:

Stell dir vor, du bist Geschichtsdozentin und während du auf deinen Vorgesetzten wartest, bringt dich eine sexy Tätowiererin so sehr aus dem Konzept, dass sich dein Höschen auf magische ...

Handlungsüberblick:

Stell dir vor, du bist Geschichtsdozentin und während du auf deinen Vorgesetzten wartest, bringt dich eine sexy Tätowiererin so sehr aus dem Konzept, dass sich dein Höschen auf magische Weise im Metakosmus auflöst. Zu allem Überfluss nimmt die besagte Tätowiererin durch ihre seherischen Fähigkeiten auch noch jede magische Regung wahr. Als wenn das noch nicht genug wäre, sollst du gemeinsam mit ihr eine Zeitreise in ein gefährliches Zeitalter der Vergangenheit antreten...

Mein E-Book-Eindruck:

In meinen Augen ist das Cover von »Love & Imagination« nicht nur zauberschön, es fängt auch perfekt den Vibe der Geschichte ein. Die beiden Hände, die sich über das Cover hinweg nicht erreichen können, verbildlichen hervorragend die anhaltende Tension zwischen den beiden Protagonistinnen. Ich liebe die edle goldene Umrahmung mit dem Ziffernblatt, die den Zeitreiseaspekt des Buches erfolgreich nach außen kehrt, und die verspielten Katzen- und Drachen-Details, die es sich auf dem Titel bequem gemacht haben, und andeuten, welche Kreaturen die Leser:innen in »Love & Imagination« erwarten. 🐉🐈

Mein Leseeindruck:

Lin Rinas Buch ist auch innerlich ein Kunstwerk. Schon die Widmung fand ich großartig! Sie hat bewirkt, dass ich zum ersten Mal ein Buch mit einem Schmunzeln begonnen habe. 😏

Während der gesamten Lektüre war ich völlig gefesselt und konnte nicht glauben, wie schnell ich druch die Seiten flog. Am liebsten hätte ich langsamer gelesen, um länger mit den beiden Protagonistinnen Sidra und Kaliip verweilen zu können. Was soll ich mehr über die Lektüre sagen, außer, dass ich beim Lesen auf dem Heimweg im Bus vier Stationen zu weit gefahren bin, weil es so spannend war? 😃

Meine Lesehighlights waren definitiv das sich auflösende Höschen und der Spitzname, den Sidra Kaliip gibt, aber auch insgesamt das detailreiche Worldbuilding, die liebevoll gezeichneten Charaktere und die knisternde Tension zwischen den beiden Frauen. Kaliip und Sidra sind zwei so faszinierende Charaktere, dass ich gar nicht wusste, wessen Book-Girlfriend-Potential größer war. Ich hätte mich nicht gewundert, wenn sich beim Lesen auch mein Höschen in Luft aufgelöst hätte. 👙✨
In Bezug auf das Worldbuilding hält Lin Rina viele Überraschungen bereit, sodass sich auch Beschreibungen spannend lesen. Besonders das Badezimmer von Kaliip hat es mir angetan, das hätte ich am liebsten sofort in meine Wohnung überführt. 🛁

Darüberhinaus mochte ich, dass Homosexualität in der erzählten Welt als etwas völlig Selbstverständliches erscheint und uns Queers damit eine Pause von der Gegenwart gibt, die ja doch noch sehr stark von Homophobie geprägt ist. »Love & Imagination« war für mich ein Safe-Space zwischen Buchseiten, den ich sehr genossen habe. 📖🌈
Und wie cool ist es bitte, dass Seher:innen die sexuelle Orientierung anderer an ihren Magiequellen ablesen können? Das hätte ich in der wahren Welt auch gern! 😃

Als am gefühlsintensivsten habe ich bei der Lektüre die letzten Seiten empfunden, auf denen ich zwischen Angst und dem Gefühl von einer idylischen Sicherheit schwankte. Das Ende war für mich eine Gefühlsachterbahn der Extraklasse mit einem Cliff-Hanger as fuck! Und ich frage mich immer noch, wie ich die Wartezeit auf die Fortsetzung überstehen soll. 😳

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Lin Rina hatte sich schon vor diesem Buch in mein Herz geschrieben, aber mit »Love & Imagination« noch einmal mehr! 💜
Ich liebe, was und vor allem wie sie schreibt. Ihr Schreibstil ist wunderbar detailverspielt und lässt die fantastische Welt zum Greifen nah erscheinen. ✨

Mein Abschlussfazit:

»Love & Imagination« von Lin Rina ist in meinen Augen der bisher beste sapphic Fantasy-Reihenauftakt. Ich liebe alles daran und fiebere schon wahnsinnig der Fortsetzung entgegen! 😍

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Poetisch-einfühlsames Empowerment! ღ

In mir ein ganzes Universum
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Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

»In mir ein ganzes Universum« stand schon ewig auf meiner Wunschliste, wie das immer so ist, bei Studierenden mit wenig Geld… 🙈 Als mich Lea Zander dann vor ein ...

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

»In mir ein ganzes Universum« stand schon ewig auf meiner Wunschliste, wie das immer so ist, bei Studierenden mit wenig Geld… 🙈 Als mich Lea Zander dann vor ein paar Wochen fragte, ob ich das Buch rezensieren würde, war ich überglücklich und sagte sofort zu. Lea schickte mir aber nicht nur das Buch, sondern eine liebevoll zusammengestellte Blogger:innen-Box, die mich total gerührt zurückließ.

Ein riesiges Merci an dieser Stelle noch mal, Lea, ich bin dir so dankbar! ღ

Und wenn ihr neugierig auf Leas Blogger:innen-Päckchen geworden seid, geht's hier zu meinem Unpacking. 📦

Handlungsüberblick:

»In mir ein ganzes Universum« vereint Gedichte und Kurzgeschichten, die direkt ins Herz gehen und dort Hoffnung säen. Thematisch geht es darin um Angst und Schmerz, aber auch um Zuversicht und Liebe.

Mein Bucheindruck:

Das Buch ist wunderschön designt. Auf dem Cover befindet sich eine weiß gezeichnete Figur vor einem dunklen Abendhimmel. Mit ihrem Kopf als Erde, die von den restlichen Planeten umschwirrt wird, passt sie einfach perfekt zum Titel des Buches. 🪐✨

Auch, wenn ich »In mir ein ganzes Universum« chronologisch von Anfang bis Ende gelesen habe, fand ich es toll, dass das Buch in die vier Kapitel »Von Angst und Schmerz«, »Von Hoffnung«, »Vom Leben« und »Vom Lieben« unterteilt wurde, sodass man auch ganz nach Gefühl und Tagesform in seiner eigenen Reihenfolge lesen kann. Besonders, wenn man selbst von Depressionen und/oder einer Angststörung betroffen ist, stelle ich mir diesen Aufbau hilfreich vor. In dieser Hinsicht wirkte das Buch auf mich gut durchdacht und feinfühlig auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt.

Mein Leseeindruck:

Nachdem ich das Päckchen von Lea ausgepackt hatte, musste ich direkt loslesen. Und wenn ich sage, ich habe »In mir ein ganzes Universum« verschlungen, ist das noch zu wenig. Ich habe es inhaliert, gefühlt, gelebt! Innerhalb von einem Abend hatte ich das Buch ausgelesen und dabei zahlreiche Stellen mit Post-it's markiert. So viele, dass ich nicht einmal ein Lieblingszitat benennen kann, weil mich jedes davon so stark bewegt. 😍

Beim Lesen von Leas Texten habe ich mich so gesehen und viel weniger allein gefühlt. Auch, wenn ich keine Despressionen und keine Angstörung habe, konnte ich mich in den Texten von Lea wiederfinden. Nicht nur die Gedichte, auch ihre Kurzgeschichten sind mir im Kopf geblieben und ich freue mich schon riesig, dass Lea bald einen Roman veröffentlichen wird. Der kann nur krass werden! ღ

Die Lektüre hielt eine Vielzahl von Gefühlen für mich bereit, aber das, was am Ende noch in mir nachhallte, war Empowerment. »In mir ein ganzes Universum« ließ mich voller Hoffnung und Inspiration für das eigene Schreiben, aber auch für das eigene Leben zurück. Dieses Gefühl in Verbindung mit dem Poesiegenuss wünsche ich euch auch. Darum: Lest unbedingt »In mir ein ganzes Universum«! 📖

Über die persönlichen Leseeindrücke hinaus, denke ich, dass Lea mit ihrem Buch einen wichtigen Beitrag für Betroffene von Depressionen und Angststörungen leistet, denn in meinen Augen brauchen sie nicht nur Ratgeberbücher, sondern auch empowernde Poesie-Bücher, die zeigen, dass man trotz Depressionen und/oder Angststörungen etwas Schönes erschaffen kann!

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Der Schreibstil von »In mir ein ganzes Universum« ist, wie auch schon in »Tausend Farben dazwischen«, zauberschön einfühlsam-poetisch. Die Posie steckt dabei nicht nur in den Gedichten, sondern schwingt auch bei den Kurzgschichten mit. Besonders ihre Wortneuschöpfungen wie "Stolperherz" oder "karamellwarm" haben sich in mein Herz geschrieben. Ich liebe Leas Schreibstil und empfinde ihn als unfassbar berührend. Es ist bewundernswert, wie es Lea gelingt, auch ernste Themen auf so eine wunderschöne Art zu vermitteln. 💕

Mein Abschlussfazit:

»In mir ein ganzes Universum« ist eine ganz große Herzensempfehlung, lest es und lasst euch von Lea Zander auf poetisch-einfühlsame Weise empowern! ღ

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