Cover-Bild Todesfall und Topfenstrudel

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Latos Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 15.10.2018
  • ISBN: 9783964150134
Kate Delore

Todesfall und Topfenstrudel

Als Mia Häfner ihren Freund tot im Bett findet, ist sie sich sicher: Das war kein Selbstmord — auch wenn Kriminalhauptkommissar Hasselberg, der nur noch seine heimliche Affäre im Kopf hat, ihr gebetsmühlenartig das Gegenteil einreden will. Denn es tauchen immer mehr Leichen auf — für Mia also höchste Zeit, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.
Was sie jedoch nicht weiß: Jemand hat schon längst ein Auge auf sie geworfen, um den heimtückischen Plan zu vollenden, in dessen Fokus sie mehr steht, als sie ahnt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2019

humorvoller Krimi mit sympathischer ""Ermittlerin"

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Cover und Titel sind aufeinander abgestimmt, der Leser erwartet nun einen heiteren Regional bzw. Alpen-Krimi. Das Cover kommt recht bunt und fröhlich daher, passend zum Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig, ...

Cover und Titel sind aufeinander abgestimmt, der Leser erwartet nun einen heiteren Regional bzw. Alpen-Krimi. Das Cover kommt recht bunt und fröhlich daher, passend zum Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig, die Schrift kann für den ein anderen allerdings etwas schwierig zu lesen sein. Sie passt zwar zum Cover, eine andere Schriftart wäre vielleicht passender für mehr Text. Nicht jeder hat seine Lesebrille beim Einkaufen auf, es wäre schade wenn aus dem Grund das Buch nicht in den Einkaufskorb wandert.

Story-Einstieg:
Ein Selbstmörder steht oben auf dem Fensterbrett des vierten Stock. Gefährlich wankt der halbnackte Mann hin und her, die sensationsgierige Menge unten hält den Atem an. Man hört schon die Polizeisirenen als er das Glas hebt und der Menge zuruft: "Ciao und pfiat di, du schäbige alte Welt!"
Nach einem letzten Schluck stürzt der Mann nach unten, dem vermeintlichen Paradies entgegen.

Charaktere:
Mia Häfner steht mit beiden Beinen auf dem Boden,weiß was sie will. Sie ist am Boden zersört als sich ihr Freund das Leben nimmt. Sie versucht wieder auf die Beine zukommen, sucht sich Hilfe.
Majestät X ist der geheimnisvolle Fremde im Buch. Lange ist unklar warum er Menschen erpresst, was er damit bezweckt. Obwohl er meiner Meinung nach recht laienhaft handelt, kann er sein perfides Spiel durchziehen.
Kommissar Hasselberg ist die Gutmütigkeit in Person. Trotzdem ist er nicht zu unterschätzen, er zieht sein Ding durch - wenn es sein muss auch alleine. Gerne lässt er sich dabei von seinem Gspusi ablenken.

Schreibstil:
Lustig ist gleich am Anfang das Bayrisch-Deutsch Lexikon. Obwohl ich viele Begriffe schon kannte habe ich auch noch dazu gelernt.
Zu Beginn eines jeden Kapitel wird dem Leser Datum und Uhrzeit (manchmal auch der Ort) mitgeteilt, das Buch ist allerdings nicht chronologisch aufgebaut.
Das Buch wechselt zwischen übergeordneter Erzählform und Mias Part in der Ich-Form. Das hat mich erst etwas irritiert, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte war es kein Problem mehr, ich fand sogar Gefallen daran.
Es gibt verschiedene Erzählstränge, zum einen Mias und den von Majestät X, dazu noch ein paar Nebenschauplätze, die alle nach und nach ein Bild ergeben.
Die Protagonisten sind bodenständig und meist authentisch. Einzig Ryan hat mir gar nicht gefallen, er wirkte so zwanghaft eingesetzt um seinen einen großen Auftritt zu bekommen.
Nach dem Selbstmord begibt sich Mia in psychologische Behandlung, dieser Teil war teilweise etwas langatmig, allerdings versteht man Mia dadurch besser, kann sich besser in sie hineinversetzen.
Der Schreibstil ist humorvoll und kurzweilig, kurze und klare Sätze runden das Ganze ab. Ein leichter Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch, mehr wird es leider auch nicht. Das Ende war überraschend, warum sich der Täter aber diesen Spitznamen gegeben hat? Ich hätte sicherlich einen anderen für mich gewählt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi mit einer feinen Prise Humor und einem Schuß Ernsthaftigkeit, ich hatte viel Spaß beim lesen.

Veröffentlicht am 22.09.2018

Witziges Cover, unterhaltsamer Krimi...

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Das Cover ist witzig gemacht finde ich, es ist kurzum ein Blickfang. Da es sich hier um ein Bayern-Krimi handelt, passt es auch gut zum Handlungsort.Titel ist interessant gewählt und die Inhaltangabe macht ...

Das Cover ist witzig gemacht finde ich, es ist kurzum ein Blickfang. Da es sich hier um ein Bayern-Krimi handelt, passt es auch gut zum Handlungsort.Titel ist interessant gewählt und die Inhaltangabe macht neugierig aufs Buch.

Mia, die Hauptprotagonistin im Buch, war mir sofort sympathisch, natürlich gibt es noch viele andere Charaktere die eine wichtige Rolle spielen, u. a. der Hauptkommissar Hasselberg oder auch Dr. Onsen und Ryan, wobei mir letzterer doch streckenweise seltsam vorkam. Von den Nebencharakteren hat mir vor allem Ella gefallen.

Bis auf ein paar Längen die für mich entstanden sind, haben mir die Handlungen gut gefallen, denn sie waren unterhaltsam, manchmal etwas hervorsehbar, aber das tut dem kaum ein Abbruch. Des Weiteren fand ich den Dialekt der immer mal angewendet wird (Bayrisch) super - manchmal liest sich das ganz witzig wenn man bei manchen Dingen nicht weiß wie es normalerweise ausgesprochen wird. Vom Ende, wer dann wirklich hinter dem ganzen Machenschaften steckt, bin ich schon etwas überrascht.

Vom Schreibstil her, war alles gut und flüssig zu lesen.