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Twin_Kati

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2019

"Liebesgeschichte" mit ernster Thematik und soviel Emotionen...

Nachthimmelblau
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Obwohl ich beim ersten Blick auf das Cover irgendwie von einem Fantasy-Buch ausgegangen bin - muss ich im nachhinein sagen, das es trotz der "ernsten Thematik" doch echt gut zum Inhalt des Buches passt. ...

Obwohl ich beim ersten Blick auf das Cover irgendwie von einem Fantasy-Buch ausgegangen bin - muss ich im nachhinein sagen, das es trotz der "ernsten Thematik" doch echt gut zum Inhalt des Buches passt. Optisch gefällt es mir richtig gut.

Eigentlich gibt es in den Buch 2 Hauptprotagonisten, einmal Niklas und als zweites Valerie. Wobei das Buch ausschließich aus der Sichtweise von Niklas geschrieben ist. Beide Charaktere konnten mich überzeugen oder besser gesagt sogar beeindrucken. Valerie hatte schon Momente wo man merkte das sie bzgl. der Umstände sehr verzweifelt ist, aber wer wäre das in dieser Situation nicht? Richtig toll fand ich Niklas, das er sich trotz seiner Vergangenheit auf Valerie "einlassen" konnte war echt bemerkenswert.

Das Buch behandelt ein "sehr ernstes Thema" verknüpft mit einer Liebesgeschichte. Mir persönlich hat die Mischung gut gefallen. Ich hab mich durchweg gut unterhalten gefühlt, grad zum Ende hin wurde es dann richtig emotional, sodass ich richtig Tränen in den Augen hatte. Das Ende selbst ist gut gewählt, wobei für mich 1-2 Fragen im nachhinein trotzdem noch offen bleiben. Ich persönlich hätte auch die Sichtweise von Valerie mal ganz interessant gefunden, aber das ist Ansichtssache.

Am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen, dieser war mir bereits von einem anderen Buch der Autorin bekannt.

Veröffentlicht am 21.09.2019

Schwieriges Thema, gut umgesetzt...

Glück im Unglück – Die Verachtung
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Dass es sich hierbei nicht um ein normalen „Liebesroman“ handelt wird einem beim Blick auf das Cover bewusst, es geht hier u.a. um ein sehr ernstes Thema – sowas muss man natürlich „lesen wollen“ ansonsten ...

Dass es sich hierbei nicht um ein normalen „Liebesroman“ handelt wird einem beim Blick auf das Cover bewusst, es geht hier u.a. um ein sehr ernstes Thema – sowas muss man natürlich „lesen wollen“ ansonsten ist das Buch nicht das richtige, wenn man solche schwierigen Themen nicht mag. Schon in der Inhaltsangabe wird ja deutlich worum es geht, also weiß man auch was einen erwarten wird.

Die Hauptprotagonistin im Buch ist Nora, sie ist noch sehr jung und lebte erst ein unbeschwertes Leben bis zu einem Wendepunkt, woraufhin sich alles änderte. Streckenweise tat sie mir extrem leid und dass ihre Mutter nichts ausrichten konnte, machte das Ganze nicht besser, trotzdem hat sie ihren Lebensmut nicht verloren, das fand ich bemerkenswert. Außerdem gibt es noch Charaktere wie Aksel und ihren Vater Filip, die beiden waren echt unsympathisch, aber das war zu erwarten, gerade wenn man die Inhaltsangabe kennt. Aber es gab auch einige richtig tolle Charaktere, die mich wirklich überzeugt haben, um Beispiele zu nennen: Sondre, Fredrik und auch Ilsa.

Handlungsmäßig sind sie der Situation entsprechend, es geht um Gewalt, Vergewaltigung und alles was damit in Verbindung gebracht wird, und das innerhalb der Familie, wiegesagt sowas ist nicht jedermanns Sache. Ich persönlich finde aber dass es der Autorin gelungen ist, dieses ernste Thema „gut zur Sprache zu bringen“. Es kam aber auch zu Situationen die ich so nicht erwartet hätte und 2 Situationen im Buch find ich auch etwas unverständlich, genauer kann ich darauf aber nicht eingehen. Ich persönlich finde aber dass Nora bei diesem „Kritikpunkt“ etwas „offener“ hätte sein können. Das Ende konnte mich aber echt begeistern, das rundet die „Geschichte“ gut ab und vor allem macht es auch neugierig auf Teil 2, den es wohl bald geben soll.

Gut, angenehm und flüssig war der Schreibstil der Autorin, daran hab ich nichts auszusetzen.

Veröffentlicht am 16.09.2019

Buch aus der Sichtweise des Hundes - sehr schön...

Phoebe
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"Niedlich" ist das erste Wort was mir bei dem Cover einfällt, ich selber mag ja Bücher, wo Tiere eine Rolle spielen. Noch lieber mag ich Bücher, die aus der Sichtweise vom Tier geschrieben sind, das gefällt ...

"Niedlich" ist das erste Wort was mir bei dem Cover einfällt, ich selber mag ja Bücher, wo Tiere eine Rolle spielen. Noch lieber mag ich Bücher, die aus der Sichtweise vom Tier geschrieben sind, das gefällt mir sehr, klar muss man das nicht immer haben - aber hin und wieder ist es mal eine erfrischende Abwechslung.

Was gibt es über dieses Buch zu sagen? Die Inhaltsangabe war voll nach meinem Geschmack, ich bin davon ausgegangen dass ich sehr viel Spaß beim Lesen haben werde. Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht und reinst von der Gefühlslage her, war alles dabei was man sich vorstellen konnte, angefangen von lustigen Situationen bis hin zu sehr traurigen Momenten, aber auch einige Dinge worüber man echt verwundert war.

Es ist ja aus der Sichtweise von der Hündin Phoebe geschrieben, was ich besonders toll fand, ist der aspekt, das es eben diese Hündin wirklich gibt, denn seine eigene Hündin diente wohl als "Inspirationsquelle" für das Buch. Des Weiteren waren mir auch die menschlichen Protagonisten sehr sympathisch, hierbei weiterhin positiv hervorzuheben ist, das die beiden männlichen Protagonisten genauso heißen wie es in seinem privaten Umfeld der Fall ist - nämlich Uwe und Oliver, das machte das ganze irgendwie noch persönlicher, finde ich. Die Handlungen an sich haben mich echt gut unterhalten und ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Das Ende fand ich auch super schön, wobei es meiner Meinung nach echt Potential für ein zweites Buch - vielleicht dann aus Sichtweise von Layla - geben würde.

Der Schreibstil war super flüssig und angenehm zu lesen.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Tiefgründig - wenn auch anders als erwartet...

Die andere Hälfte der Augusta Hope
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Mir persönlich ist das Cover eigentlich fast zu schlicht, aber da ich die Inhaltsangabe sehr ansprechend fand - eben weil es auch u. a. um Zwillingsschwestern geht, war ich neugierig auf das Buch.

Ehrlicherweise ...

Mir persönlich ist das Cover eigentlich fast zu schlicht, aber da ich die Inhaltsangabe sehr ansprechend fand - eben weil es auch u. a. um Zwillingsschwestern geht, war ich neugierig auf das Buch.

Ehrlicherweise muss ich sagen, das ich komplett was anderes erwartet habe, aber das mein ich keinesfalls negativ. Ich bin hierbei von einer "Liebes-/Fantasygeschichte" ausgegangen, aber man trifft auf was komplett anderes. Das Buch selber hat von den Handlungen soviel Tiefgang, das ich teilweise manchmal erstaunt war, das es mich trotzdem gut unterhalten hat. Es ist stellenweise sehr philosophisch und es regt auf jedenfall zum nachdenken an. Da ich ja selber eine Zwillingsschwester habe, konnte ich streckenweise die Gefühlswelt - grad in "Kindertagen" gut nachvollziehen.

Erzählt wird das Buch aus 2 Sichtweisen - von Augusta und dann auch von Parfait, beide konnten mich von sich überzeugen, wobei ich grad die Handlungen von Augusta manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte. Etwas schade fand ich das die beiden wirklich erst sehr spät aufneinander treffen, ich hoffe ich hab damit jetzt nicht zuviel gespoilert, aber das ist so der einzige Kritikpunkt den ich persönlich habe.

Auch der Schreibstil hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Also wer mal zu einem Buch greifen möchte, was eben nich nur eine reinste Liebesgeschichte ist, sondern wirklich mit viel Gefühl auch "schwierige Themen" behandelt - dem kann ich das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Roman aus der Sichtweise eines Hundes, gefällt mir...

Watsons Welt
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Titel und Cover deuten auf ein Kriminalroman hin, aber hierbei handelt es sich um ein Tierroman, welches auch komplett aus der Sicht von Hund Watson geschrieben ist - ich persönlich mag sowas ja sehr. ...

Titel und Cover deuten auf ein Kriminalroman hin, aber hierbei handelt es sich um ein Tierroman, welches auch komplett aus der Sicht von Hund Watson geschrieben ist - ich persönlich mag sowas ja sehr. Gestalterisch find ich es gut gemacht und auch die Inhaltsangabe ist treffend gewählt.

Wie ich schon sagte, ist Hund Watson die Hauptperson im Roman und er hat mir auch immer gut gefallen. Auch sein Herrchen Tom und sein Frauchen Kati waren mir sehr sympathisch. Es gab einige Nebencharaktere, manche davon haben wirklich nur eine kleine Rolle gespielt, aber von denen wo man mehr gelesen hat, haben mir vor allem Sascha und Petra gefallen.

Die Handlungen waren unterhaltsam und manchmal sogar echt witzig, es gab Situationen wo ich sogar richtig lachen musste, das fand ich wirklich positiv. Auch das Ende hat mich überzeugt. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.