Cover-Bild Maggie
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: park x ullstein
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 30.10.2025
  • ISBN: 9783988160515
Katie Yee

Maggie

»Ein Buch, das man dringend braucht.« Maria-Christina Piwowarski
Jasmin Humburg (Übersetzer)

Mit ihrem Mann Sam und ihren zwei Kindern führt die Hauptfigur ein glückliches Leben in Brooklyn – bis er ihr eines Abends in einem Restaurant eröffnet, dass er eine Affäre mit einer Frau namens Maggie hat. In den darauffolgenden Tagen spürt sie immer wieder ein Stechen in ihrer Brust, und die Diagnose bringt Gewissheit: Es ist nicht nur der Liebeskummer, sondern ein Tumor. Während sie durch Strahlentherapie und Scheidungsformalitäten navigiert und irgendwie versucht, mit alldem klarzukommen, beginnt sie, mit ihrem Tumor zu sprechen. Kurz entschlossen gibt sie ihm einen Namen: MAGGIE.   

Mit Feingefühl, Komik und einer brillanten Beobachtungsgabe erzählt Katie Yee von Mutterschaft, Krankheit, Trauer, Lebensmut — und davon, wie man sich sein Leben zurückerobert.

»Die Erzählerin wird direkt zur Freundin, so viel gelitten und gelacht habe ich lange nicht mit einer Figur.« MARIA-CHRISTINA PIWOWARSKI

»Die Reise einer Frau zurück zu sich selbst — humorvoll und so ganz anders erzählt, als man es kennt!« KATHRIN WESSLING

»Katie Yee erfindet auf coole Weise den Scheidungsroman neu.« VOGUE

»Katie Yee ist eine außergewöhnliche Erzählerin. Dieses Buch ist wie ein Boot, auf das man steigt und mit dem man durch magische Gewässer treibt, voll Herz und Herzschmerz und pulsierend vor Emotionen.« DELIA EPHRON



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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2025

Mutige Frau

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Die Ich-Erzählerin wird von ihrem Mann zum essen eingeladen. Dort offenbart er ihr, dass er eine Affäre hat und sich von ihr trennen möchte. Für sie bricht eine Welt zusammen. Sie liebt ihren Mann, war ...

Die Ich-Erzählerin wird von ihrem Mann zum essen eingeladen. Dort offenbart er ihr, dass er eine Affäre hat und sich von ihr trennen möchte. Für sie bricht eine Welt zusammen. Sie liebt ihren Mann, war glücklich mit ihm. Wie soll sie damit umgehen? Sie haben zwei Kinder zusammen. Wie geht es für die Kinder weiter? Sie versucht tapfer zu sein, dann kommt auch noch die Diagnose: Brustkrebs. Der Tumor bekommt den Namen Maggie, wie die Frau, die jetzt mit ihrem Mann zusammen ist. Beide sind sie unerwünscht und doch jetzt Teil von ihr.

Ein zarter, warmherziger Roman. Die Ich-Erzählerin versucht sich mit der neuen Lebenssituationen abzufinden. Sie ist traurig, dass sie ihre Kinder nicht mehr immer bei sich haben kann. Hat jetzt Wochenenden nur für sich und kann mit der vielen Zeit kaum etwas anfangen. Sie erinnert sich an verschiedene Momente ihrer Beziehung, hegt kaum Groll gegenüber dem Verflossenen. Es geht eher darum wie sie sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzt. Aufgewühlt ist sie, verunsichert. An ihrer Seite immer ihre beste Freundin. Ihr kann sie sich anvertrauen. Zu dem ganzen Trennungsschmerz auch noch der Tumor. Viele Untersuchungen und Entscheidungen stehen an. Das alles sehr klar, mutig und klug erzählt. Hier wurde ganz scharf beobachtet. Die Geschichte einer starken Frau, die einiges aushalten muss und dabei immer nach vorn blickt. Eine Geschichte, die noch lange nachhallt. Empfehle ich euch gern weiter.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Abgebrochen nach 100 Seiten

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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Der Klappentext klang vielversprechend. Eine Geschichte, die Humor und Traurigkeit verbindet, eine ungewöhnliche Prämisse und ein Titel, der neugierig macht. Ich hatte ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Der Klappentext klang vielversprechend. Eine Geschichte, die Humor und Traurigkeit verbindet, eine ungewöhnliche Prämisse und ein Titel, der neugierig macht. Ich hatte auf eine kluge, emotionale Mischung gehofft, auf ein Buch, das trotz schwerer Themen Leichtigkeit zulässt und dabei berührt.

🔎 Worum geht’s?

Eine Frau lebt mit ihrem Mann Sam und ihren zwei Kindern in Brooklyn. Eines Abends gesteht Sam ihr in einem Restaurant, dass er eine Affäre mit einer Frau namens Maggie hat. Kurz darauf wird bei der Noch-Ehefrau Brustkrebs diagnostiziert. Während sie sich mit der Trennung, der Krankheit und Erinnerungen an ihre Vergangenheit auseinandersetzt, beginnt sie, mit ihrem Tumor zu sprechen und nennt ihn ebenfalls Maggie. So verknüpfen sich Liebeskummer, Krankheit und Selbstreflexion zu einer sehr persönlichen Erzählung.

🧠 Meine Meinung:

So gut die Grundidee klingt, so wenig hat sie mich leider erreicht. Die Erzählform in der Ich-Perspektive wirkte auf mich  distanziert und monoton. Trotz der ernsten Themen blieb ich emotional außen vor. Selbst beim Vorblättern hatte ich das Gefühl, dass sich auch viele Seiten später kaum etwas verändert oder entwickelt.
Nach etwa 100 Seiten fehlte mir schlicht der Anreiz weiterzulesen und habe es deswegen abgebrochen. Kurz noch das Ende gelesen, aber auch das konnte meine Meinung nicht mehr ändern. Insgesamt empfand ich die Geschichte als erstaunlich emotionslos, was gerade bei einem Stoff über Trennung, Krankheit und Identität für mich besonders enttäuschend war.
Ironischerweise war der Titel für mich das Originellste und Humorvollste an dem ganzen Buch.

✅️ Fazit:

Maggie oder ein Mann und eine Frau kommen in eine Bar hatte für mich großes Potenzial, das jedoch nicht ausgeschöpft wurde. Die Idee ist interessant und sicher spricht die ruhige, reflektierende Erzählweise andere Leser:innen an. Mich persönlich hat das Buch jedoch nicht abgeholt, weshalb ich es nach rund 100 Seiten abgebrochen habe. Wer leise Literatur mag, könnte hier dennoch etwas finden, für mich blieb es leider blass.

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