Cover-Bild In einem anderen Licht

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inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 12.10.2018
  • ISBN: 9783548291611
Katrin Burseg

In einem anderen Licht

Roman
„Fragen Sie Dorothea nach Marguerite.“ Miriam bekommt anonyme Briefe mit nur diesem Satz geschickt. Dorothea Sartorius ist die charismatische Witwe eines Reeders und eine große Mäzenin in Hamburg. Gemeinsam mit ihr bereitet Miriam gerade die Verleihung des Sartorius-Preises für Zivilcourage vor. Dorothea beantwortet Miriams Frage nicht, ermuntert sie aber, nach dem Absender der Briefe zu suchen. In einem Beginenhof an der Schlei findet Miriam eine alte Bewohnerin und Antworten, die ihr Weltbild ins Wanken bringen. Dorothea war in den 70er Jahren Mitglied in einer linksextremen Terrorgruppe. Die frühere Freundin und politische Weggefährtin von Dorothea erhebt schwere Anklage: „Sie hat uns verraten. Sie hat alles verraten, was ihr heilig war.“

Katrin Burseg erzählt von Liebe und Verrat, von Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Und von der Herausforderung, authentisch zu leben. "In einm anderen Licht" ist ein lebendiges Porträt einer Frau vor dem historischen Hintergrund des deutschen Herbstes.

„Ein ungewöhnlicher und spannender Roman, an dem mir vieles gefallen hat“ Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2018

Dorotheas Geheimnis

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Miriam ist Journalistin. Seit dem Tod ihres Mannes vor zwei Jahren lebt sie mit ihrem kleinen Sohn alleine in Hamburg. Für die Zeitschrift, bei der sie arbeitet, organisiert sie einen Preis für Zivilcourage, ...


Miriam ist Journalistin. Seit dem Tod ihres Mannes vor zwei Jahren lebt sie mit ihrem kleinen Sohn alleine in Hamburg. Für die Zeitschrift, bei der sie arbeitet, organisiert sie einen Preis für Zivilcourage, den die Zeitschrift Anabel gemeinsam mit der Stifterin Dorothea Sartorius verleiht. Während der Vorbereitungen erhält sie immer wieder anonyme Briefe, dass sie Dorothea nach Marguerite fragen soll. Unterzeichnet sind die Briefe mit Elisabeth.

Erst misst sie den Briefen nicht viel Bedeutung bei, aber als die Verfasserin sie hartnäckig immer wieder schickt, kümmert sie sich doch darum und recherchiert in dieser Sache. Was sie dabei zutage fördert, ist eine schier unglaubliche Geschichte und sie lässt die reiche Stifterin des Preises in einem anderen Licht erscheinen.

Darum ist der Titel des Buches einfach nur toll und sehr passend gewählt. Das Cover finde ich hingegen nicht so sehr aussagekräftig. Die Geschichte selber hat mir aber sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte hinein und dann lässt sie einen auch nicht mehr los. So erging es mir zumindest und ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen, vor allem natürlich den Menschen, die die sich für die Geschichte der RAF interessieren.