Cover-Bild Rollmopskommando
Band 3 der Reihe "Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek"
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 01.04.2015
  • ISBN: 9783423215831
Krischan Koch

Rollmopskommando

Ein Küsten-Krimi

Geiselnahme in Fredenbüll

Kurz bevor sich Polizeiobermeister Thies Detlefsen aus dem nordfriesischen Fredenbüll zu Tode langweilt, kommt wieder (kriminelles) Leben ins Örtchen. Die Ereignisse überstürzen sich: Im Nachbarort Schlütthorn wird die Raiffeisenbank überfallen, Oma Ahlbeck als Geisel genommen und ein ordentlicher Batzen Geld gestohlen. Die Täter flüchten nach Fredenbüll, kommen aber nicht weit. Denn auf einmal geschehen seltsame Dinge im Dorf. Und der große Showdown findet ausgerechnet im Fredenbüller EDEKA-Markt statt!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Caillean in einem Regal.
  • Caillean hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2019

In Friesland ist immer was los

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Nun verbringe ich schon das dritte Mal meine Zeit in Fredenbüll und ich lerne immer neue Seiten an den Bewohnern kennen. Es kommen wieder die alt bekannten Gesichter, die ich schon aus den beiden Vorgängerbänden ...

Nun verbringe ich schon das dritte Mal meine Zeit in Fredenbüll und ich lerne immer neue Seiten an den Bewohnern kennen. Es kommen wieder die alt bekannten Gesichter, die ich schon aus den beiden Vorgängerbänden kenne.

Ein Bankraub mit Geiselnahme, mehrere Morde und ein mysteriöser Geldkoffer wirbeln das beschauliche Fredenbüller Landleben gehörig durcheinander. Und mittendrin Oma Ahlbeck, die Mutter des Bürgermeisters. Dorfpolizist Thies ermittelt wieder auf seine unnachahmliche Art und Weise, natürlich zusammen mit der Kieler Kommisarin Nicole.

Dieser Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und man kann der Geschichte leicht folgen. Aber die Geschichte ist jetzt vielschichtiger, die Figuren sind zwar noch diesselben wie im ersten Teil, jedoch besser gezeichnet und Thies hat aus seinen beiden vorhergehenden Fällen schon viel gelernt, das merkt man auch.

Der nächste Teil der Reihe liegt hier schon bereit...

Veröffentlicht am 21.07.2017

Ein Bankräubertrio, eine resolute Omma und Rollmops-Burger en masse

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Auch dieser Nordsee-Krimi war wieder ganz auf Schmunzeln angelegt. Ein Bankräubertrio und ein alter Geldkoffer sorgen für Aufregung im beschaulichen Fredenbüll. Und immer an vorderster Front dabei: Oma ...

Auch dieser Nordsee-Krimi war wieder ganz auf Schmunzeln angelegt. Ein Bankräubertrio und ein alter Geldkoffer sorgen für Aufregung im beschaulichen Fredenbüll. Und immer an vorderster Front dabei: Oma Ahlbeck, die Mutter des Bürgermeisters. Obwohl im Verlauf des Buches reichlich Tote zu beklagen sind, kann man die irgendwie gar nicht ernst nehmen, wenn dazwischen der Althippie Bounty über seine bewusstseinserweiternden Pilze philosophiert, Friseurin Alexandra die Vorzüge der neuesten Frisurenkreation „Marco-Reus-Bürste“ schildert und Dorfpolizist Thies seinen berühmten Kuhblick bekommt.

Mittlerweile – beim 3. Fall für Thies Detlefsen – birgt der Aufbau des Krimis und auch die Handlung kaum noch Überraschungen. Es ist aber auch schwer, das muss man zugeben, mit einer überschaubaren Anzahl handelnder Personen immer wieder neue und dennoch halbwegs glaubhafte Kriminalfälle zu konstruieren. Und dabei den Humor nicht totzulaufen, der in den ersten beiden Bänden noch frisch und unverbraucht rüberkam. Mittlerweile hat sich halt alles „eingeschuckelt“. Man kennt die „Hidde Kist“ mit seiner Wirtin und dem Stammtisch, als gehöre man schon selber dazu. Das einzig Neue waren diesmal die Rollmops-Burger.

Trotzdem hab ich mich wieder über Thies und seine schrullige Dorfgemeinschaft amüsiert. Und klar, auch die nächsten Bände werde ich lesen („Dreimal tote Tante“ und „Backfischalarm“). Auch wenn sich das Frische, Außergewöhnliche der Reihe mittlerweile etwas abgenutzt hat… es ist wie mit einem Ohrensessel. Am Anfang ist er neu und sitzt sich ungewohnt und es ist jedes Mal ein Erlebnis, sich hineinzusetzen. Und irgendwann ist er eben „normal“. Aber saubequem. Und auch das ist ja durchaus ein Pluspunkt