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Veröffentlicht am 29.11.2021

Liebesroman mit starker Botschaft

Cruise To You
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Auf den ersten Blick mag "Cruise to you" von Sarah Lemme ein ganz normaler Jugendroman über die erste Liebe und das erste gebrochene Herz zu sein. Doch dazwischen ist noch viel mehr.

Leonie liebt Weihnachten ...

Auf den ersten Blick mag "Cruise to you" von Sarah Lemme ein ganz normaler Jugendroman über die erste Liebe und das erste gebrochene Herz zu sein. Doch dazwischen ist noch viel mehr.

Leonie liebt Weihnachten - und ganz besonders wenn es zu Heiligabend sogar richtig Schnee hat und man gemütlich beim Weihnachtsessen sitzt und anschliessend die Geschenke auspacken kann und hoffentlich das bekommt, was man sich auch gewünscht hat. Nun ja, dieses Mal ist es anders, denn nicht nur das geliebte und schon zur Tradition gewordene Weihnachtsessen fällt anders aus, auch fehlt die Oma und dann bekommen Leonie und ihr Bruder auch noch ein spezielles Geschenk - eine Kreuzfahrt in die Karibik und die startet schon am nächsten Tag... Was soll Leonie nur machen, denn sie hat so gar keine Lust Weihachten und Silvester in der Wärme zu verbringen, wenn in der Heimat gerade das Winterwunderland angesagt ist. Aber wer weiss, vielleicht bringt ein smarter junger Mann an Bord auf andere Gedanken...

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und ich konnte mich sehr gut in Leonie hineinversetzen. Ich habe mit ihr gelacht, gelitten, geflucht und ja auch so einige Tränen mal verdrückt...

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, bildlich - aber nie ausartend, dass ich das Gefühl hatte, dass ich mich langweilige und ein paar Zeilen einfach überspringe.

Mir hat auch die Botschaft hinter der Geschichte gefallen - gerade in der heutigen Zeit ist dies ganz wichtig.

Von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung!!

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Trauer macht nicht einsam

Rigi
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Eliane ist freischaffende Journalistin und hat ihren geliebten Mann vor einem Jahr verloren. Eine Trauergruppe hilft ihr dabei, ihre Trauer zu verstehen und es entwickelt sich ein harter kleiner Kern von ...

Eliane ist freischaffende Journalistin und hat ihren geliebten Mann vor einem Jahr verloren. Eine Trauergruppe hilft ihr dabei, ihre Trauer zu verstehen und es entwickelt sich ein harter kleiner Kern von Personen, die auch abseits dieser Gruppe entwas miteinander unternehmen.

Eliane bekommt das Angebot, 30 Tage auf der Rigi tätig zu sein, im Zuge des Jubiläums der Rigi-Bahn und dort interessante Menschen kennenzulernen und über diese zu schreiben.

Und sie lernt sehr viele Menschen und ihre interessanten Geschichten kennen.

Und am Ende kann Eliane für sich behaupten, dass jedes Ende auch ein neuer Anfang ist - es liegt nur an einem selbst, was man daraus macht...

Der Roman "Rigi" von Blanca Imboden hat mich wirklich sehr berührt. Ich musste auch die ein oder andere Träne verdrücken, habe gelacht und mich voll und ganz in dem Buch befunden.

Die wunderschönen Beschreibungen der Rigi machen wirklich Lust auf einen Ausflug - zum Glück ist es nicht weit weg hier.

Auch die einzelnen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und der Schreibstil ist flüssig und sehr informativ.

Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!!


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Veröffentlicht am 21.10.2021

Mamma Carlotta ermittelt wieder

Flammen im Sand
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Was habe ich mich auf den zweiten Band der Mamma Carlotta Reihe doch gefreut!!
Wie beim ersten Buch haben mich die wunderbaren Beschreibungen der Autorin fasziniert. Sie schafft es mühelos, dass man sich ...

Was habe ich mich auf den zweiten Band der Mamma Carlotta Reihe doch gefreut!!
Wie beim ersten Buch haben mich die wunderbaren Beschreibungen der Autorin fasziniert. Sie schafft es mühelos, dass man sich als Leser einen Ort, eine Person sehr gut vorstellen kann.
Was mir an diesem Band nicht gefallen hat war, wie sich Mamma Carlotta in die Ermittlungen "einmischt" oder eben auch wichtige Sachen einfach für sich behält oder einfach mal so mir nichts dir nichts das Diebesgut an anderer Stelle versteckt. Man kann jetzt so argumentieren, dass sie doch eine naive umbrische Mamma ist, aber das empfinde ich eben nicht so. Das ist sie ganz und gar nicht!
Ich hoffe einfach, dass der nächste Fall eher wie der erste wird...

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Der letzte Teil der Trilogie

Douphne Parker
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Mir persönlich hat der letzte Teil am besten gefallen. Die Figuren haben eine starke Wandlung durchgemacht, Douphne ist nicht mehr das naive Mädchen von nebenan, das es noch am Anfang der Geschichte war. ...

Mir persönlich hat der letzte Teil am besten gefallen. Die Figuren haben eine starke Wandlung durchgemacht, Douphne ist nicht mehr das naive Mädchen von nebenan, das es noch am Anfang der Geschichte war.

Auch der Stil der Autorin hat sich geändert bzw. verbessert. Die Dialoge sind ausgearbeiteter, die Settings sind besser und auch die Beschreibung und Kleinigkeiten/Details sind einfach besser, logischer, nachvollziehbarer.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass ein Bogen zum ersten Teil gespannt wurde (Michael, Ben, Tess) und am Ende dann noch eine kleine Kriminalgeschichte eingefügt wurde, die mir sehr gut gefallen hat. Es wurde auch auf zu sehr detaillierte Beschreibungen von den zugefügten Wunden etc. verzichtet, was auch hier Sinn macht, es ist ein Jugendbuch und kein Thriller.

Was mich auch nicht gestört hat war, dass stetige Hin und Her zwischen Douphne und Kai, ob sie nun wirklich zusammen sein wollen oder nicht. Weil genau so kann es im wirklichen Leben auch passieren, man ist sich seiner Gefühle einfach nicht sicher und hat deshalb Angst eine Beziehung zu beginnen.

Das Ende hat die Autorin sehr gut gestaltet, alle Hauptfiguren hatten noch einmal Platz, um sich quasi von ihnen zu verabschieden, das hat mir sehr gut gefallen und ich hatte wirklich einen dicken Kloß im Hals, denn nun ist es (leider) vorbei.

Von mir eine klare Leseempfehlung - auch wenn mir der zweite Teil nicht so gut gefallen hat - dem Verständnis der Geschichte und der daraus folgenden Ereignisse sollte man alle drei Teile gelesen haben.

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Freundschaft, Internat und ein Geheimnis

Lord Breakinghams Geheimnis
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Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende, die für den Leser aufschlussreich ist und diesem vermittelt, um was es denn geht. Ich fand diese Rückblende sehr sinnvoll. Es machte den Übergang zur eigentlichen ...

Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende, die für den Leser aufschlussreich ist und diesem vermittelt, um was es denn geht. Ich fand diese Rückblende sehr sinnvoll. Es machte den Übergang zur eigentlichen Geschichte einfacher und auch verständlicher.

Der Leser lernt einen 11-jährigen Jungen kennen, der bei seinen Pflegeeltern in Hongkong aufwächst und nichts über seine Herkunft weiß.
Eines Tages flattert ein Brief aus Großbritannien ins Haus, worin steht, dass dieser Junge im kommenden Schuljahr an einem renommierten Internat unterrichtet werden soll - in Großbritannien. Gerade in dieser Situation sind die Charaktere gut gezeichnet und handeln nachvollziehbar.

An das Leben im Internat kann sich der Junge erstaunlich schnell gewöhnen, findet neue Freunde und das große Geheimnis um seine Herkunft wird gelüftet.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie zwischendrin sehr langatmig geschrieben war.
Der Schreibstil konnte mich nicht in seinen Bann ziehen, da immer wieder Rückblenden in das Geschehen eingeschoben wurden und man dadurch leicht den Faden verlieren kann.

Leider hat der Geschichte die Spannung/das gewisse Etwas gefehlt - die einzige kurze Spannung war, als das Geheimnis gelüftet wurde. Das fand ich sehr schade, denn die Idee hinter diesem Buch hat mir wirklich gut gefallen.

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