"Conni kommt in die Schule" begleitet ein Kind durch eine der größten Veränderungen im Leben: den Wechsel vom Kindergarten in die Schule. Conni selbst ist aufgeregt, gespannt und ein bisschen nervös, weil so vieles neu ist: die anderen Kinder, die Pausen, der Stundenplan und natürlich das erste Mal ABC und Zahlen. Gemeinsam mit Mama und Papa bereitet sie sich auf diesen großen Tag vor, packt ihren Rucksack, überlegt sich, was sie alles braucht, und stellt sich vor, wie der erste Schultag wohl laufen wird.
Die Geschichte zeigt den Ablauf eines Schultages in gut verständlichen, kindgerechten Szenen: das erste gemeinsame Frühstück, die Einschulungsfeier, das Kennenlernen der Lehrerin und der anderen Kinder sowie die ersten kleinen Aufgaben im Unterricht. Besonders gelungen ist, wie verschiedene Gefühle aufgegriffen werden - die Vorfreude genauso wie die Unsicherheit, die viele Kinder vor dem Schulstart haben.
Die Illustrationen sind freundlich und detailreich, sodass Kinder beim Vorlesen Anschluss an Connies Alltag finden und ihre eigenen Gedanken dazu entwickeln können.
Kritisch betrachtet bleibt die Geschichte eher geradlinig und sachlich, mit Fokus auf den Ablauf des ersten Schultages. Überraschende Wendungen oder besonders ungewöhnliche Situationen fehlen, sodass die emotionale Tiefe eher leicht bleibt. Für Kinder, die bereits eigene Erfahrungen mit dem Schulanfang gemacht haben oder intensiver über ihre Gefühle sprechen möchten, bietet der Text nur begrenzte Reflexionspunkte.
"Conni kommt in die Schule" ist ein verständlicher und alltagsnaher Einblick in das Thema Schule, den viele Kinder gut nachvollziehen können. Es eignet sich gut als Gesprächseinstieg über Gefühle, Erwartungen und Erfahrungen rund um den Schulstart und lässt sich schön gemeinsam lesen.