Cover-Bild Als Großvater im Jahr 1927 mit einer Bombe in den Dorfbach sprang, um die Weltrevolution in Gang zu setzen
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Carpathia Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 10.10.2020
  • ISBN: 9783943709872
Lothar Becker

Als Großvater im Jahr 1927 mit einer Bombe in den Dorfbach sprang, um die Weltrevolution in Gang zu setzen

Eigentlich hätte Großvater lieber per Dekret die Dummheit verboten. Doch sein Freund Herbert, der im Dorf die Hühner schlachtet und wie er eher versehentlich in die Kommunistische Partei eingetreten ist, hat eine andere Idee, wie man die Weltrevolution in Gang setzt: natürlich mit einer Bombe in einer Machtzentrale der herrschenden Klasse!

Nachdem ein erster Anschlag auf eine unschuldige Rathaustreppe im Nachbarort noch nicht ganz den gewünschten Erfolg erzielt, flüchtet er mit seiner neuen Freundin Else nach Wien und gerät in die Fänge von Genosse Schmidt und Genossin Olga, die einen weitaus größeren Beweis für seine Loyalität zur Partei einfordern: Er soll den Stephansdom sprengen.

Lothar Beckers liebevoll-grotesker Roman ist eine ironische Abrechnung mit Ideologien, Weltanschauungen und den mit ihnen verbundenen Heilserwartungen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2021

Kernig gut

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Rezension zu

"Als Großvater im Jahr 1927 mit einer B. in den Dorfbach sprang, um die Weltrevolution in Gang zu setzen"

von Lothar Becker
R.
Kernig gut

Der hübsche Roman spielt im 19. ...

❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Rezension zu

"Als Großvater im Jahr 1927 mit einer B. in den Dorfbach sprang, um die Weltrevolution in Gang zu setzen"

von Lothar Becker
R.
Kernig gut

Der hübsche Roman spielt im 19. Jahrhundert zur Weltkrigszeit. Großvater hat einen Koffer mit ganz besonderem Inhalt darin - den nicht jeder bei sich hat und schwimmt damit im Wasser...

WAS ist dieser besondere Inhalt?🤔
Wird er heile ans Ufer kommen?🤔

Geschichten aus diesem Zeitraum mag ich sehr leiden. Sie spiegeln dabei auch die erinnerungswürdigen und alten Zeitepochen wieder. Das herrliche Cover finde ich auch dabei auch recht farbenfroh und es zeigt mir dabei auch nicht einfache Zeiten an.

Den lieben Großvater hier fand ich durchaus sehr cool und auch mutig. Aber ich würde seine Aktion in der heutigen Zeit lieber nicht wagen. Da sich die Zeiten ja auch mittlerweile geändert haben. Das Risiko wäre für mich eine Spur zu hoch. Seinen Freund Herbert fand ich hier etwas vernünftiger.

Vor kurzem wurde bei mir in der Nähe so eine B. entschärft und gott sei dank war ich zu diesem Zeitpunkt zuhause. Ich habe sogar auf dem Sofa gemerkt und gespürt, wie es etwas gebebt hat. Das Beben in der Erde für ein paar Sekunden - ein echtes Erlebnis.😄

Mich hat dieses ebuch dabei auch etwas an die Judenzeit erinnert, wo einige nicht so nett behandelt wurden in diesem Zeitraum. Schlimme Zeiten damals.

Um die Welt zu verändern - da gibt es auch bessere Alternativen meines Erachtens.

Nach einer angenehmen Überlegungszeit bekommt es nun von mir die ehrenwerten 5 Sterne.

🌏voll empfehlen kann ich es Jedem von Euch🌏

❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Der Wunsch nach einem Fahrrad

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Eigentlich wollen Großvater (Bruno) und Herbert im Jahr 1927 nur ein Fahrrad, um mal aus ihrem kleinen Dorf herauszukommen. Als Genosse Frank ins Dorf kommt, schließen sie sich der Kommunistischen Partei ...

Eigentlich wollen Großvater (Bruno) und Herbert im Jahr 1927 nur ein Fahrrad, um mal aus ihrem kleinen Dorf herauszukommen. Als Genosse Frank ins Dorf kommt, schließen sie sich der Kommunistischen Partei an, um endlich an ein Fahrrad zu bekommen. Und natürlich auch so nebenbei für mehr Gerechtigkeit auf der Welt. Da Bruno zwar integer, aber auch unglaublich naiv ist, lässt er sich dazu überreden eine Bombe zu zünden.

Das Cover des Buches passt zwar zum Buch und ist in seiner Einfachheit doch auch vielschichtig, aber richtig gefallen kann es mir nicht.

Bis vor einigen Jahren waren ja lange Buchtitel ein absolutes No-Go, denn Titel sollten einprägsam und kurz sein. Bis Jonas Jonasson einen wirklichen Bestseller mit langem Titel schrieb. Lothar Becker hüpft hier ein wenig auf den Zug auf, denn auch der Schreibstil erinnert ein bisschen an den Schweden. Dies stört aber nicht wirklich, denn die Geschichte ist sehr wohl eigenständig und nicht abgekupfert.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden sehr gut dargestellt. Es kommen sehr viele Zahlen vor, die immer ausgeschrieben werden, was ebenso außergewöhnlich ist. Und am Anfang hat man halt seine Probleme, weil Bruno immer "Großvater" genannt wird und dabei eigentlich ein junger Mann ist.

Die ganze Geschichte ist humorvoll, regt aber auch zum Nachdenken an. Dabei nimmt die Geschichte teilweise groteske, absurde, kafkaeske Wendungen, die zwar meist nicht wirklich überraschen, aber einem zumindest ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern können.

Fazit: Wer Satire und Ironie versteht, wird von dem Buch nicht enttäuscht werden. 4,5 von 5 Sternen

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