Cover-Bild Lady Daphnes Verehrer
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 12.12.2013
  • ISBN: 9783802593291
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Madeline Hunter

Lady Daphnes Verehrer

Antje Görnig (Übersetzer)

Der äußerst wohlhabende Duke of Castleford erbt ein Haus, in dem sich eine kleine Gärtnerei befindet. Als er dessen Besitzerin, die schöne Daphne Joyes, kennenlernt, ist er wild entschlossen, sie zu verführen. Doch Daphne widersteht seinen Annäherungsversuchen, was seine Leidenschaft nur umso mehr anfacht.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2024

Wunderschöner Abschluss der „Rarest Blooms“ Reihe mit einem überzeugenden Liebespaar!

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Der Tod des vierten Herzogs von Becksbridge bringt für einige Personen den Stein ins Rollen- Daphne, Begründerin der Gärtnerei „Rarest Blooms“ muss nun, nach dem Tod des Herzogs fürchten, dass sie Haus ...

Der Tod des vierten Herzogs von Becksbridge bringt für einige Personen den Stein ins Rollen- Daphne, Begründerin der Gärtnerei „Rarest Blooms“ muss nun, nach dem Tod des Herzogs fürchten, dass sie Haus und Grundstück verliert, wohingegen der Herzog von Castleford durch eine „geheime“ Klausel plötzlich als Begünstigter des Verstorbenen in den Besitz diverser kleiner Landstriche und beschaulicher Häuser gelangt. Auch Daphnes Haus gehört dazu.

Da Tristan, Duke of Castleford einem Geheimnis jedoch schwer aus dem Wege gehen kann und er gleich ahnt, dass Becksbridge nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit gehandelt hat, indem er sein Haus und Grundstück für eine Summe von gerade mal einem Pfund pro Monat an Daphne verpachtete, beschließt der gelangweilte Tristan sich selbst auf den Weg zu machen um Pächterin und Erbmasse vor Ort besichtigen zu können.

Daphne fällt aus allen Wolken, als plötzlich Tristan vor ihr steht. Ausgerechnet der Duke of Castleford, berüchtigt wegen Frauengeschichten und Ausschweifungen aller Art, eröffnet ihr nun, dass er zunächst prüfen muss, ob Daphne auch weiterhin seinen neuen Besitz bewohnen und bewirtschaften darf. Sie ist entsetzt, vor allem, als Tristan gewillt ist, mit ihr auf Tuchfühlung zu gehen und sie diese Annäherungsversuche seinerseits nicht so kalt lassen, wie sie es sich wünschen würde.
Dennoch gibt sie ihr Bestes, Tristan auf Abstand zu halten; dieser jedoch kann keiner Herausforderung aus dem Wege gehen und möchte Daphnes Geheimnisse, die sie vor ihm verbirgt unbedingt ergründen…

„Das Beste kommt zum Schluss“; diese Redewendung umschreibt sehr treffend in einem Satz, meinen persönlichen Eindruck, den ich beim Lesen von „Lady Daphnes Verehrer“ gewann. Zum einen trifft der Leser nun endlich auf die, wie ich finde, interessantesten Figuren der Serie- die resolute und geheimnisvolle Daphne, wie auch auf den abenteuerlustigen und genusssüchtigen Lebemann Tristan, welche in der Vorgängerbänden bereits zahlreich Erwähnung fanden und meine Neugierde auf ihre eigene Geschichte stetig schürten und zum anderen hat Madeline Hunter mit ihnen ein Paar geschaffen, das sich auf geistiger Ebene ebenbürtig ist, wodurch man sich auf zahlreiche, spitzfindige und amüsante Rededuelle freuen kann.

Zugegeben, ich fand hier und da zwar schon, dass Tristan Daphne ein wenig zu sehr bedrängt und ziemlich selbstherrlich auftritt und Daphne sich Tristan im Gegenzug (in Bezug auf ihre geheimnisvolle Vergangenheit) vielleicht ein wenig früher hätte anvertrauen können, doch trotzdem stimmt zwischen dem Heldenpaar einfach die Chemie und auch die Hintergrundstory wirkt sehr gut durchdacht. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich in einem gemäßigten Tempo, was jedoch keinesfalls ein Nachteil ist, da die beiden Hauptfiguren sich zunächst besser kennenlernen und zusammenraufen müssen und auch die zahlreichen Auftritte aller Paare, die in den Vorgängerbänden zusammen fanden, nebenbei für jede Menge nostalgischer Gefühle beim Leser sorgen. Zumindest war das bei mir so.
Abgerundet wird dieser sehr gute historische Liebesroman durch eine gelungene Übersetzungsleistung, die Madeline Hunters Art zu schreiben sehr gut ins Deutsche zu transportieren vermag.

Kurz gefasst: Wunderschöner Abschluss der „Rarest Blooms“ Reihe mit einem überzeugenden Liebespaar!

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Veröffentlicht am 14.04.2018

Krönender Abschluss der "Blumen-Mädchen"

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Im letzten Teil geht es um Daphne - das Letzte der Mädchen, die im kleinen Anwesen mit Gärtnerei (Rarest Blooms) wohnen, ohne dass man großartig über die Hintergründe und Vergangenheiten der Mädchen gesprochen ...

Im letzten Teil geht es um Daphne - das Letzte der Mädchen, die im kleinen Anwesen mit Gärtnerei (Rarest Blooms) wohnen, ohne dass man großartig über die Hintergründe und Vergangenheiten der Mädchen gesprochen hat. Zwar sind die jeweiligen Hintergründe eines jeden Mädchens in den Vorgänger-Romanen dann doch rausgekommen, und jedes Mädchen hatte eine eigene Geschichte. So auch Daphne.
Der Herzog von Castleford erbt dieses Anwesen und lernt Daphne bei einem seiner Besichtigungsbesuche kennen. Clever wie er ist, lockt er Daphne nach London, da gewisse Untersuchungen des Anwesens gemacht werden müssen usw. Sie ahnt von den wahren Gründen nichts und verbringt in London viel Zeit mit dem Herzog und lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen und lieben. Die Besichtigung zieht sich immer weiter, aber sie ist auch irgendwie skeptisch, denn der Herzog hatte ja schon eine gewisse Vergangenheit, mit der Daphne einfach nicht klar kommt.
Sie reist eines Tages zu ihrer Freundin, um die sie sich aufgrund der Unruhen sehr große Sorgen macht, aber ohne dem Herzog etwas zu sagen. Dieser reist ihr nach und kommt gerade zur rechten Zeit, denn die Unruhen eskalieren und zudem kommt endlich Daphnes Geschichte heraus, anders als er es eigentlich dachte. (Mehr wird nicht verraten). Im großen Finale kommt dann noch der Höhepunkt aus Daphnes Leben- womit man nie gerechnet hätte und der aber so süß und liebenswert ist, dass man diese Geschichte einfach lieben muss.

Mir haben der Stil, die Geschichte, die Personen (hier tauchen natürlich auch die Frauen aus den Vorgänger Romanen auf- die mal wieder zeigen, wie wichtig es ist, Freunde im Leben zu haben und dass man nicht immer alles wissen muss, um zu helfen und füreinander da zu sein) und Hintergründe sehr gut gefallen - wenn es auch nicht der beste Teil der Rarest Blooms Reihe für meinen Geschmack war. Aber dennoch ein krönender Abschluss.... Frau Hunter versteht es, Leser mit ihren Geschichten zu begeistern.