Mecanaé - zu einer Zeit, als Magie noch die Welt durchströmte ...
Die 19-jährige Kartenlegerin Stjerna reist mit ihrer Gauklergruppe von Ort zu Ort, um den Menschen Ablenkung und Freude zu bringen. Bei einem zufälligen Zusammenstoß mit einem Fremden wird sie von einer verstörenden Vision heimgesucht. Darüber aufgeschreckt sucht sie in ihrer Gruppe nach Antworten - was bedeuten diese Bilder? Und sind diese mit ihrer eigenen, unbekannten Herkunft verknüpft? Aber so sehr Stjerna auch auf Antworten hofft, die Gaukler lassen sie darüber im Unklaren. Als Stjerna kurz darauf erneut auf den geheimnisvollen Fremden trifft, bittet dieser sie, ihn zu begleiten, da er dringend ihre Hilfe benötigt. Stjerna ist hin- und hergerissen zwischen Neugier und Furcht, doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihr nicht. Denn schon im nächsten Moment wird Stjerna in ein gefährliches Abenteuer gezogen, welches sie nicht nur ihrem attraktiven Begleiter Maró näherbringt, sondern auch ihrer eigenen Wahrheit ...
//Mittelalterliche Fantasy. Empfohlen ab einem Alter von 15 Jahren//
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Stjerna ist eine faszinierende Protagonistin, deren Entwicklung ich unglaublich gerne verfolgt habe. Von der unsicheren Kartenlegerin zur starken Frau – Maria Linwood hat diesen Weg wunderbar beschrieben.
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Stjerna ist eine faszinierende Protagonistin, deren Entwicklung ich unglaublich gerne verfolgt habe. Von der unsicheren Kartenlegerin zur starken Frau – Maria Linwood hat diesen Weg wunderbar beschrieben.
Die Geschichte bietet weit mehr als nur Dämonen; das Worldbuilding ist reich an übersinnlichen Wesen und die Schauplätze sind bildgewaltig dargestellt. Besonders schön fand ich, dass die Liebesgeschichte zwar da ist, aber der Fokus auf Themen wie Familie, Vertrauen und Stjernas eigener Macht liegt. Wer packende Fantasy sucht, die in einem Band abgeschlossen ist, macht hier absolut nichts falsch.
Fazit: Ein atmosphärischer Trip in eine düstere Welt.
Stjerna reist mit ihrer Gaukler Truppe von Ort zu Ort und genießt die Zeit mit ihren Freunden. Eines Tages stößt sie mit einem Fremden zusammen und bekommt eine seltsame Vision. Was hat das zu bedeuten? ...
Stjerna reist mit ihrer Gaukler Truppe von Ort zu Ort und genießt die Zeit mit ihren Freunden. Eines Tages stößt sie mit einem Fremden zusammen und bekommt eine seltsame Vision. Was hat das zu bedeuten?
In ihrer Gauklertruppe hofft sie Antworten zu finden. Vielleicht hängt es sogar mit ihrer unbekannten Herkunft zusammen? Doch es wird beharrlich geschwiegen.
Kurz darauf trifft Stjerna erneut auf den Fremden, der eindringlich um ihre Hilfe bittet. Sie ist hin und her gerissen. Was soll sie nur tun? Die Entscheidung wird ihr schnell abgenommen. Es dauert nicht lange und sie steckt gemeinsam mit Maró in einem Abenteuer, was einige Gefahren birgt. Wird sie Antworten finden?
Meine Meinung:
Das Cover ist ja mal richtig schick. Etwas düster das Bild passt schlichtweg perfekt zur Story.
Das schwarze Amain ist ein spannendes Fantsy Abenteuer, was das Leserherz höher schlagen lässt. Mir gefällt die Mischung aus Fantasie, Abenteuer, Spannung und Gefühl. Maria Linwood hat alles angenehm verpackt, so dass nichts zu kurz, aber auch nicht zu viel wurde.
Mit ihrem Schreibstil wickelt die Autorin den Leser um den Finger. Wortgewandt und bildgewaltig erzählt sie ihre Geschichte. Gleich zu Beginn ist man in der Story vertieft und verfolgt das Geschehen mit großem Interesse. Die Charaktere und verschiedenen magischen Wesen machen neugierig und ziehen einen mit sich.
Die Kluft zwischen magischen Wesen und Menschen ist groß. Viel Abneigung und Hass hat sich entwickelt, was deutlich zu spüren ist.
Ständig passiert etwas und dadurch wird es nie langweilig. Stück für Stück entwickelt sich die Story zusammen mit den Figuren weiter. Neue Puzzleteile kommen dazu und lassen sich zusammenfügen. Immer nur soweit ohne zu viel vorweg zu nehmen.
Durch die schöne Abwechslung verliert Das schwarze Amain auch nie an Spannung. Die Autorin steckt viel Fantasie und Leidenschaft in die Seiten, was zu spüren ist.
Bei kämpferischen Szenen hatte ich direkt alles vor Augen und konnte mich ganz wunderbar in den Szenen verlieren.
Das Buch erzählt von Familie, Freundschaft, Suche nach der Wahrheit, Liebe, Hass, Vertrauen, Wut, usw. Die Suche nach sich selbst, wer man wirklich ist, und ebenso die Suche nach der Wahrheit. Viele Emotionen können hier beim Leser geweckt werden. Vielleicht ist es sogar ein Wettrennen gegen die Zeit.
Stjerna ist großartig. Eine junge Frau, die versucht ihrer Vergangenheit, ihrer Herkunft auf den Grund zu gehen. Sie denkt eigenständig und möchte sich nicht ständig ihre Gedanken „vorgeben“ lassen. Sie entwickelt sich immer weiter und es ist so schön das mit zu verfolgen. Sie wird mutiger, überwindet Grenzen und wird immer mehr zu sich selbst und steht für sich und ihre Liebsten ein.
Maró hat sich definitiv auch in mein Herz geschlichen. Es hat etwas mystisches an sich, manchmal wirkt er melancholisch. Zum einen spürt man seine Verzweiflung, zum anderen ist er kämpferisch. Sogar seinen Humor verliert er nie ganz.
Neben Stjerna und Maró gibt es noch einige andere spannende Charaktere zu entdecken, die allesamt Laune aufs Lesen machen. Die bösen Figuren hätten für meinen Geschmack aber ruhig noch fieser sein können.
Fazit:
Das schwarze Amain: Die Abenteuer der Gauklerin ist eine unterhaltsame, spannende und emotionale Fantasy Geschichte, die mir viel Lesespaß beschert hat. Nicht ganz so düster, aber dennoch eine tolle Story, die mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses schöne Buch.