Cover-Bild Eddie Winston sucht die Liebe
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: C.Bertelsmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Liebe und Beziehungen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 20.08.2025
  • ISBN: 9783570105849
Marianne Cronin

Eddie Winston sucht die Liebe

Roman. Ein Feel-Good-Roman voller Zuversicht und Wärme
Charlotte Breuer (Übersetzer)

Und dann triffst du den einen Menschen, auf den es sich zu warten lohnt. Manchmal auch ein ganzes Leben lang.

Als echter Gentleman und unverbesserlicher Romantiker verbringt der 90-jährige Eddie seine Tage als Freiwilliger in einem Wohltätigkeitsladen, wo er die Spenden sortiert. Doch manches bewahrt Eddie auf wie einen kostbaren Schatz. Alte, zerfledderte Briefe. Den weichen Schal, in dem noch ein letzter Hauch vom Parfüm der Trägerin hängt. Die bekritzelten Chucks mit den zwei Initialen. Dinge, bei denen Eddie spürt, dass sie für irgendjemand da draußen noch eine Bedeutung haben.

Eines Tages trifft Eddie in dem Laden auf Bella, die gerade die Liebe ihres Lebens verloren hat. Die beiden freunden sich an und als Bella erfährt, dass Eddie seinen ersten Kuss noch vor sich hat, setzt sie alles daran, dass er seine große Liebe wiederfindet. Wird Eddie nach all den Jahren endlich die Frau küssen, auf die er sein ganzes Leben lang gewartet hat?

Eine ergreifende Geschichte darüber, wie wichtig es ist Freundlichkeit im Herzen zu tragen und die uns daran erinnert, dass manche Menschen immer einen Platz in unserem Leben haben werden.

»Dieses Buch erinnert uns daran, dass es nie zu spät ist, sein Herz für andere zu öffnen.« People

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2025

Ungeküsst

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„Was von einem Leben übrig bleibt, ist wirklich nicht viel. Jedenfalls nicht, wenn die sperrigen Dinge – Kühlschrank, Sitzgruppe, Leichnam – in Kisten verpackt und entsorgt sind.“ (S. 7) Eddies Worte klingen ...

„Was von einem Leben übrig bleibt, ist wirklich nicht viel. Jedenfalls nicht, wenn die sperrigen Dinge – Kühlschrank, Sitzgruppe, Leichnam – in Kisten verpackt und entsorgt sind.“ (S. 7) Eddies Worte klingen abgeklärt und lakonisch, doch der 90-Jährige ist nicht zynisch – nur realistisch. Seit 12 Jahren arbeitet er ehrenamtlich in einem Wohltätigkeitsladen, in dem vor allem Nachlässe aus der benachbarten Sozialsiedlung landen. Vieles ist wertlos, aber Eddie sortiert sorgfältig jene Dinge aus, von denen er weiß: Die Angehörigen könnten sie eines Tages doch zurückwollen – wenn der Schmerz nachlässt.
So wie Bella mit den pinken Haaren. Mitte 20, frisch verwitwet, hat sie gerade ihre große Liebe Jake verloren. Als sie Eddie auf einer Parkbank wiedertrifft, entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Sie erzählt ihm von ihrem Kennenlernen und dem ersten Kuss – und staunt, dass Eddie mit 90 noch ungeküsst ist. Er hat seine erste und einzige Liebe 1968 zum letzten Mal gesehen, sie war leider schon verheiratet. Bella ist überzeugt, dass es auch mit 90 noch nicht zu spät für den ersten Kuss ist, aber Eddie meint: „Ich denke oft, wenn es hätte sein sollen, dann wäre es inzwischen passiert. Vielleicht ist es mir einfach nicht bestimmt, einen ersten Kuss zu bekommen.“ (S. 65) Doch Bella will sich damit nicht abfinden und meldet ihn kurzerhand auf einer Datingplattform für Senioren an.

Eddie ist ein liebenswürdiger Gentlemen alter Schule, der wie aus der Zeit gefallen scheint, aber mit 90 seine Liebe zur Mode entdeckt. Er trägt die außergewöhnlichen Kleidungsstücke, die im Wohltätigkeitsladen abgegeben werden. Außerdem ist er hoffnungslos romantisch, was schon seine Doktorarbeit in Linguistik zeigt „Mit einem Kuss besiegelt: Darstellungen von Liebe in der Literatur“. Auf der Datingplattform und im Alltag zieht er durchaus noch Aufmerksamkeit auf sich, aber er kann seine große Liebe Birdie einfach nicht vergessen und hofft immer noch, sie wiederzufinden.

Bella fürchtet, nie über Jake hinwegzukommen. Aber im Bemühen, Eddie zu verkuppeln, beginnt auch ihr Herz ganz langsam und fast unbemerkt, zu heilen.

Die dritte Erzählperspektive ist Eddies große Liebe Birdie. Von 1954 bis 1968 gewährt sie Einblicke in ihr Leben, ihre Ehe und die Begegnungen mit Eddie.

„Eddie Winston sucht die große Liebe“ ist eine zarte, berührende Geschichte über Freundschaft und Liebe, Verlust und Trauer und zweite Chancen. Marianne Cronin erzählt sie warmherzig, aber die vielen Perspektivwechsel und Zeitsprünge sowie die kurzen Kapitel bremsen den Lesefluss leider stellenweise aus.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Langweilig und anders als erhofft

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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Geschichten über ältere Menschen berühren mich meist auf besondere Weise, weshalb ich gerne zu solchen Büchern greife. Bei Eddie hatte ich das Gefühl, einem Charakter ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Geschichten über ältere Menschen berühren mich meist auf besondere Weise, weshalb ich gerne zu solchen Büchern greife. Bei Eddie hatte ich das Gefühl, einem Charakter zu begegnen, der das Potenzial zum neuen Lieblingsprotagonisten hat.

🔎 Worum geht’s?

Im Mittelpunkt steht Eddie, ein älterer Herr, der als Freiwilliger in einem Second-Hand-Laden arbeitet. Dort begegnet er Bella, einer jungen Frau, die gerade einen schweren Verlust verkraften muss. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Während Bella versucht, ihre Trauer zu verarbeiten, erfährt sie, dass Eddie noch nie seinen ersten Kuss erlebt hat. Mit viel Einfühlungsvermögen setzt sie alles daran, ihn bei der Suche nach seiner längst verloren geglaubten Liebe zu unterstützen. Dabei wird nicht nur Eddies Vergangenheit lebendig, sondern auch Bellas Blick auf die Zukunft verändert.

🧠 Meine Meinung:

Ich war überzeugt, dass diese Geschichte um den alten Eddie, der noch nie geküsst hat, und die junge Bella, die einen schweren Verlust erlitten hat, etwas ganz Besonderes werden könnte. Vielleicht sogar ein Highlight, vielleicht ein neues Lieblingsbuch. Doch leider fehlte mir das Wichtigste, - die Emotionen.
Die Erzählweise wirkte sehr monoton, wodurch ich keinen echten Zugang zu den Figuren fand. Gerade in einem Roman dieser Art wünsche ich mir Gefühle und ich möchte mich in die Charaktere hineinversetzen können. Anfangs schien das noch möglich, doch schon bald geriet ich in eine zähe Erzählschleife, die mich eher ermüdete. Mein einziger Antrieb weiterzulesen, war die Frage, ob Eddie tatsächlich noch einmal die Frau (Bridie/Birdie, egal wie, habe ich sowieso drüber gelesen) wiedersehen würde, die er vor so vielen Jahren liebte.

Bella konnte mich dagegen etwas mehr berühren. Besonders ihre Briefe an Jake waren für mich der emotionalste Teil der Geschichte. Was ich allerdings merkwürdig fand, war die konsequent kleingeschriebene Form darin, obwohl bereits eine andere Schriftart genutzt wurde, um sie hervorzuheben. Das wirkte für mich irritierend und unnötig.
Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Das Ende war zwar in gewisser Weise überraschend, dennoch konnte es mich auch nicht so bewegen, wie ich es erhofft hatte.

✅️ Fazit:

Eine Geschichte mit einer schönen Grundidee, die jedoch viel an Wirkung verliert. Die Figuren hätten großes Potenzial gehabt, doch die emotionsarme Erzählweise ließ mich zu oft unbeteiligt zurück. Schade, denn ich hatte mir deutlich mehr Tiefgang und Gefühl erhofft.

2,5☆

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