Cover-Bild Vetternwirtschaft
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Molino Verlag
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 10.10.2022
  • ISBN: 9783948696399
Martin Georg Cohn

Vetternwirtschaft

Was Menschen vor Ort brauchen und was sie kaputt macht
Martin Georg Cohn, Oberbürgermeister der Stadt Leonberg, einer der attraktivsten Städte des Südwestens, erzählt von den großen Chancen, aber auch von den Abgründen der Politik vor Ort.
Eine Stadtgesellschaft profitiert von kurzen Wegen, familiären Strukturen und einer engen Zusammenarbeit. Das ist die Voraussetzung für Zufriedenheit und Wohlstand. Nur so konnte das Ländle zu Europas innovativster und erfolgreichster Region werden. Gleichzeitig zeigt sich hier, wie anfällig unser politisches System für egoistische Motive ist. Wo hört gutes Miteinander auf und beginnt Vetternwirtschaft?
„In meinem Verständnis von Politik ist kein Platz für Stammtische, Hinterzimmer und Deals, die kein Mensch nachvollziehen kann – weder in Berlin noch in den kommunalen Parlamenten!“

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2023

Vetternwirtschaft...

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Darunter verstehe ich Ausnutzung der politischen Machtstellung zum eigenen Vorteil (Staat und Kirche praktizieren leider immer noch diese Methode).

Das Buch von Martin Georg Cohn ist in zwei Teile aufgeteilt ...

Darunter verstehe ich Ausnutzung der politischen Machtstellung zum eigenen Vorteil (Staat und Kirche praktizieren leider immer noch diese Methode).

Das Buch von Martin Georg Cohn ist in zwei Teile aufgeteilt und bei einem lokalen Verlag unter Vertrag. Der gewählte Schreibstil ist flüssig, direkt und gut lesbar.

Auf jeden Fall wurde gut recherchiert und man merkt, unser OB möchte sich Gewisses von der Seele reden bzw. aufarbeiten, aber auch Klarstellen.

Teil 1 beeinhaltet verschiedene Themen wie u.a. Neidgesellschaft (für mich ist das ein Unwort. Missgunst und Neid sind nicht gesellschaftsfähig), Ehrenamt (Mutter Theresa war für mich das beste Vorbild. Wenn man sich entschliesst, ein Ehrenamt anzunehmen, darf kein finanzieller Vorteil im Fokus stehen, dann ist es kein Ehrenamt), Schwäbische Gemeinderäte (kenne ich nicht. Auf jeden Fall sollte eine Satzung bestehen, inwieweit die eigenen Stimmen zu wichtigen Entscheidungen wahrgenommen werden können), den Chef der Stadt (der über den Gemeinderat hinweg Entscheidungen treffen kann) sowie Ideal und Realität (in Deutschland gibt es immer noch unterschiedliche Richtlinien zwischen den einzelnen Bundesländern. Das rührt noch immer von den damaligen Besatzungszonen her).

Es besteht ein auffälliger Widerspruch zwischen Stimmung und Realität.

Im Speziellen sind die Menschen hier in Leonberg recht zufrieden. Aber, Einige glauben, an der Spitze den falschen Mann zu haben... Es ist schade für eine grosse Kreisstadt, wenn es nicht um die Stadt, sondern nur um die Person geht.
Schade, wenn solches Gedankengut gegen den höchsten Chef im Rathaus Anwendung findet. Aber, dagegen ist Mut und Selbstbewusstsein ein gutes Mittel!

Im zweiten Teil geht es um politische "Schwurbelei" - was für ein Ausdruck!

Immerhin hat Helmut Kohl mit Gorbatschow die deutsche Einheit wieder hergestellt. Das sollte man schon hervorheben. Aber, da folgt wieder der Parteiangehörige Cohn lieber dem Helmut Schmidt :)
Ich bin neutral und erkenne von beiden Politikern ihre Verdienste gegenüber dem deutschen Volk an.
Es werden hier nämlich nur alle "Vergehen" der CDU präsentiert!

Wer die Macht besitzt, sollte sich von Bestechlichkeit befreien, das dürfte in der heutigen Zeit sehr schwer sein bei so viel egoistischen Motiven...

Fazit:
Der Schwabe ist der Häuslebauer, das ist in ganz Deutschland bekannt. Ich kann - zumindest für mich gesprochen - kein Neidaufkommen spüren. Ausserdem muss man darüberstehen. Es hat immer in Deutschland beide Seiten gegeben, Arme und Reiche.

Martin Georg Cohn beschreibt es am besten mit seinem zweiten Bildungsweg. Wie er richtig festhält, allen rechtmachen ist eine Kunst, die keiner kann.

Man sollte sich die Kritik über die Schwaben meiner Meinung nach verkneifen. Es führt zu nichts, denn man lebt und arbeitet ja hier. Sprich, das Thema Anpassen rückt da wohl eher in den Vordergrund!?

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