Cover-Bild Kein Grund, gleich so rumzuschreien
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.11.2024
  • ISBN: 9783257073218
Martin Suter, Benjamin von Stuckrad-Barre

Kein Grund, gleich so rumzuschreien

Nahe Familienmitglieder sterben, der Welt geht es auch nicht so gut, das letzte Glas Alkohol wird getrunken und die letzte Zigarette geraucht. Und doch färbt Martin Suter sich noch immer nicht die Haare. Wer auch in schwierigen Situationen und Kippmomenten des Lebens noch lacht, meint es wirklich ernst mit dem Humor.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Musiklexikon in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2025

„»Supervision«. Eigentlich genau das, was auch wir beide ständig miteinander machen.“

0

„»Supervision«. Eigentlich genau das, was auch wir beide ständig miteinander machen.“

Wie schon im Vorgängerbuch „Alle sind so ernst geworden“ erstreckt sich das Repertoire der vorliegenden Gespräche ...

„»Supervision«. Eigentlich genau das, was auch wir beide ständig miteinander machen.“

Wie schon im Vorgängerbuch „Alle sind so ernst geworden“ erstreckt sich das Repertoire der vorliegenden Gespräche über vielfältige Themen hinweg, die mal banal daherkommen und dann doch wieder tiefergehend ausfallen. Es geht über die persönliche Beziehung zu Blumen oder Sehtests, den Ursachen von Albträumen und der eigenen Wahrnehmung von Eitelkeit. Aber auch bis hin zu Fragen, die das gesellschaftliche Leben, hinsichtlich des Umgangs mit Rauschmitteln – besonders Alkohol und Zigaretten – bestimmen sowie die Wahrnehmung Außenstehender auf diese freiwillige Abstinenz.
In dem Buch ist viel geboten, doch Langeweile kommt niemals auf!
Annähernd alle Gespräche überschattend ist nicht nur der Tod von Martin Suters Frau Margrith, sondern insbesondere seine fortdauernde Liebe zu ihr. Doch auch Stuckrad-Barre wird mit einem familiären Todesfall regelrecht konfrontiert, schließlich erfährt er zufällig, durch eine Direct Message eines ihm Unbekannten auf Instagram, vom Tod seines Vaters. Spätestens bei dem Gespräch über diesen Verlust und das Verhältnis zu seinem Vater wird deutlich, dass dieses Buch durchaus nicht nur durch seinen humorvollen Witz brilliert, sondern gleichermaßen den Bogen zu ernsten Themen spannen kann.
Man erfährt nicht nur mehr über die beiden Autoren, sondern auch über sich selbst.

Auch wenn die Gespräche nur in gedruckter Form vorliegen, hört man beide, als säßen sie neben einem, in gewohnter Manier vor sich hin sprechen. Während sie sich in humorvollen, teils ironischen und tragikomischen Diskussionen verlieren und sich selbst dabei niemals zu ernst nehmen, genoss ich es sehr, ihnen zu lauschen.

Gerne hätte ich noch weiter gelesen und mehreren Gesprächen zugehört, aber nun überlasse ich – sehnsüchtig auf einen dritten Band hoffend – Benjamin von Stuckrad-Barre das Schlusswort:
„Ich finde die Gewissheit ganz schön, auch erleichternd, dass irgendwann Schluss ist.“

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2025

Eine großartige Geschichte

0

Das Buch ist keine Geschichte, die man sonst so kennt. Marin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre sind seit langem beste Freunde und haben das Buch miteinander verfasst. Sie teilen mir uns ihre Sicht ...

Das Buch ist keine Geschichte, die man sonst so kennt. Marin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre sind seit langem beste Freunde und haben das Buch miteinander verfasst. Sie teilen mir uns ihre Sicht auf verschiedene Themen. Es geht auch um das Thema Trauer, denn Martin Suters Ehefrau Margit ist vor einiger Zeit verstorben, seitdem sind er und seine Tochter Ana alleine und vermissen sie sehr. Für mich war das Buch wieder ein Teil meiner Lesetherapie, denn das Thema Trauer ist auch Teil meiner Depression. Ich habe auch wieder einiges für mich lernen können und wurde nebenbei auch von ernsten Themen gut unterhalten.

Ich finde die beiden Herren sehr sympathisch und werde auch gerne mal ihre anderen Werke lesen, weil mir dieses Buch so gut gefallen hat. In diesem Sinne vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die Interesse haben oder vielleicht auch selbst eine Depression oder ähnliches haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere