Cover-Bild Zuschauen und Winken
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blumenbar
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 12.02.2025
  • ISBN: 9783351051259
Mercedes Lauenstein

Zuschauen und Winken

Roman

Der neue Roman von einer der interessantesten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur

Eine herausragende literarische Auseinandersetzung mit unverstandener Erkrankung und die Geschichte eines Paares, das anders zusammenlebt als die meisten.

Ihre Arbeit an der Universität stagniert, ihr Mann wird seit Jahren nicht gesund, und niemand weiß Rat. Aus dem Forschungstagebuch der Erzählerin zur Kulturgeschichte des Moores wird ein Journal der Arztbesuche und Alltagsmerkwürdigkeiten, ein Porträt der Trauer, des Glücks, der Neugier: Wie soll man leben, wenn man nicht planen kann? 
Mit Wärme und Komik erzählt Mercedes Lauenstein in ihrem Roman von den Herausforderungen, vor denen zwei junge Menschen stehen, die anders zusammenleben als die meisten. Sie schreibt über die Abwehr des Menschen von unklaren Zuständen und mysteriösen Landschaften, über die ewige Sehnsucht nach einfachen Erklärungen und davon, was möglich wird, wenn man bloß hinsieht – und wirklich anfängt, miteinander zu leben. 

»Auch wenn es zuerst nicht so aussieht, die unendlich empfindsame Erzählerin Mercedes Lauenstein hat ein Buch über das Zusammensein geschrieben. Einen heimlichen Liebesroman.« David Wagner

»Keine andere Autorin hat einen so scharfen Blick auf das ganz Kleine und das ganz Große, aus dem unser Leben besteht.« Dana von Suffrin

»Mercedes Lauenstein trotzt der Ohnmacht mit Schönheit. Ein weises, inspirierendes und tröstliches Buch.« Michelle Steinbeck

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

Stark und poetisch

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"Und wenn man die fliegenden, ständig unterbrechenden Gedanken wenigstens festhält, als Stichworte ohne Kontext, als kleine Gedichte ohne Reim und Versmaß, dann fällt es mir leichter, das zu tun, was in ...

"Und wenn man die fliegenden, ständig unterbrechenden Gedanken wenigstens festhält, als Stichworte ohne Kontext, als kleine Gedichte ohne Reim und Versmaß, dann fällt es mir leichter, das zu tun, was in diesen Momenten das einzige ist, das hilft: Zuschauen und Winken."

In kurzen Abschnitten oder Notizen erzählt die Protagonistin von ihrem Leben. Von ihrem Freund Miro, der an einer unklaren Krankheit leidet. Von ihrer Forschungsarbeit am Institut, einer verschwundenen Professorin, von Mooren, von München... Was für ein wunderbares Buch. Die Autorin hat eine wunderbare Beobachtungs- und Erzählgabe. Der Text ist poetisch, reflektiert, in gewissem Sinne auch eine Liebesgeschichte, in der die Partner sich bedingungslos annehmen. Zusätzlich geht es um medical gaslighting und wie es sich anfühlt, trotz zahlreicher sehr einschränkender Symptome keine Diagnose zu bekommen. Ein starker Titel, den ich sehr empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Moore und Krankheiten

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MEINUNG:

Seit Nachts bin ich großes Fan von Mercedes Lauenstein und es war absolut klar für mich, dass auch vom Zuschauen und Winken lesen möchte.

Der Roman, wenn man ihn überhaupt als solches bezeichnen ...

MEINUNG:

Seit Nachts bin ich großes Fan von Mercedes Lauenstein und es war absolut klar für mich, dass auch vom Zuschauen und Winken lesen möchte.

Der Roman, wenn man ihn überhaupt als solches bezeichnen kann verfolgt keine stringente Handlung. Der Text ist ein Gedankenstrom der Ich-Erzählerin, die derzeit über Moore promoviert. Es gibt auch immer wieder ein kleine interessante Einschübe über Moore, die ich selbst sehr spannend finde. Viel interessanter fand ich allerdings den Part, dass ihr Freund Miro dauerhaft krank ist und keiner weiß, was er wirklich hat. Es laß sich ein bisschen so, wie die vielen Personen, die nach einer Covid-Erkrankungen Nachwirkungen bzw. Krankheiten haben, solche die auch oft als unsichtbar bezeichnet werden. Diese Krankheiten schränken von beiden das ganze Leben ein. Verabredungen müssen oft abgesagt werden. Die Leute sind deswegen sauer, was ich nicht verstehen konnte. Auch für die Ich-Erzählerin ist es schwierig. Ich mochte ihre Beziehung, wie sie miteinander umgehen, auch wenn ich mich manchmal fragte, wie sie sich jeder eine Wohnung in München leisten können. Ich mag Mercedes Lauensteins feinen und klugen Blick auf die kleinen alltäglichen Dinge, sie sehr feinsinnig aufnimmt. Die Textstellen sind oft sehr kurz, so dass ich das Buch innerhalb von 2 Stunden gelesen habe. Trotzdem bleibt hier bei mir nicht so viel hängen, wie bei Nachts.

FAZIT:

Zuschauen und Winken ist ein reiner, fragmentarischer Gedankenfluss der Ich-Erzählerin. So richtig, weiß ich allerdings nach dem Beenden nicht, was ich davon mitnehmen soll. Ich freue mich trotz allem auf das nächste Buch von der Autorin.

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