Das Leben der jungen Lehrerin Anna Nash steht von einem Tag auf den anderen Kopf: Ihre Großmutter Rose vermacht ihr ein Erbe, das es in sich hat. Nicht nur eine gigantische Villa wartet auf sie, sondern auch die Aufgabe, dort mit zehn äußerst attraktiven Männern zu wohnen. Dates und Wagnisse stehen auf dem Programm, und erst, wenn Anna ihren Traummann gefunden hat, soll das Erbe voll und ganz ihr gehören. Doch Anna ist gar nicht auf Millionen aus und von Männern hat sie eigentlich auch die Nase voll. Aber das Schicksal zwingt sie praktisch dazu, das Wagnis doch noch einzugehen. Ihr Ex-Mann setzt derweilen alles daran, Anna zu schikanieren. Zudem kreuzt ihr Kollege George permanent ihren Weg. Die schrägste, verrückteste und leidenschaftlichste Zeit ihres Lebens beginnt. Und Anna muss sich entscheiden, wem ihr Herz gehört ...
Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen
Lesejury-Facts
Dieses Buch befindet sich bei 1981Michi in einem Regal.
Cover und Klappentext haben mich gleich neugierig gemacht und ich liebe einfach romantische Geschichten. Ich habe schon einige ...
Rezension/ Werbung
Ein Erbe zum Verlieben/ Nadine Stenglein
Meine Meinung:
Cover und Klappentext haben mich gleich neugierig gemacht und ich liebe einfach romantische Geschichten. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und mag ihren Schreibstil sehr. Sie schreibt frech, lustig, einfach mitnehmend. Auch bei diesem Buch konnte ich wieder herzhaft Lachen, den Kopf schütteln und etwas schniefen. Ich mag Anna Nash die Protagonisten sehr, auch ihre Granny Rose und ihre beste Freundin Ruby muss man einfach ins Herz schließen.
Fazit:
Unbedingt das Buch Kaufen, die Geschichte von Anna und ihren 10 Männern lesen und einfach genießen. Ich gebe sehr gerne 5 Schokoriegel.
Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie „Bachelorette“ aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ...
Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie „Bachelorette“ aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ich aber noch kein Buch, das die Idee aufnimmt.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
Charaktere:
Anna ist zunächst das graue Mauerblümchen und man hört nur davon, dass sie früher ganz anders war. Nach und nach vollzieht sich eine Veränderung, die es mich hat glauben lassen. Sie musste einfach wahnsinnig viel mitmachen. Dadurch, dass dem Leser dies immer wieder gut erklärt wird, sind Annas Handlungen nachvollziehbar und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Obwohl noch so viele andere Kerle in dem Roman eine Rolle spielen, ich war da zu Anfang sehr skeptisch, ob das funktionieren kann, hat die Autorin es geschafft, jedem einen eigenen Charakter zu verleihen. So musste man sich ganz zu Anfang vielleicht noch ein bisschen orientieren, aber das musste auch Anna. Nach und nach konnte ich sie aber immer sehr gut einordnen und dadurch auch besser einschätzen. Was Anna ihnen gegenüber denkt, lässt sie den Leser oftmals nur durch Ausflüchte oder vage Andeutungen wissen. So entstand viel Spannung. Auch Robert, den Ex, konnte ich gut „nicht mögen“:) Durch seine Handlungen und die Beschreibungen wurde es für mich als Leser nachvollziehbar, weshalb Anna ihn nicht ausstehen kann.
Zu der Geschichte allgemein:
Anfangs war ich etwas skeptisch. Das Buch schmeißt einen doch recht schnell in die etwas kuriose Idee der Großmutter. Das klang dann für mich zunächst alles doch sehr abgehoben, aber es machte mich auch neugierig. Zudem zogen sich für mich die ersten zwanzig Prozent des Buches ein bisschen, weil es dort hauptsächlich um Anna und ihr mangelndes Selbstbewusstsein ging. Das war vielleicht einen Ticken zu lang. Danach aber wurde es von Seite zu Seite spannender und auch tiefgehender. Genau wie Anna lernte man die Kerle in der Villa lieben und es fiel mir überaus schwer mich da auf einen festzulegen. Dieses Gefühl war für die Geschichte aber sehr förderlich, wie ich finde. Schließlich musste auch Anna dadurch. Zu der Haupthandlung kamen viele liebevolle Details, lustige Szenen und unerwartete Wendungen. Besonders schön fand ich, dass das Geschehen in der Villa nicht isoliert wurde. Stattdessen ging Annas Alltag weiter, die Jungs hat sie dort mit eingeflochten und auch die Sorgen wurden nicht einfach weggeschoben. So wirkte es sehr realistisch und echt und das Ende bildete dazu dann den krönenden Abschluss.
Fazit:
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Das Ende fand ich super für die Geschichte und die Entwicklung von Anna wurde wirklich super nachvollziehbar beschrieben. Den Stern Abzug gibt es aber leider, weil es sich anfangs doch etwas zog.