Cover-Bild Du bist der Totem
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Himmelstürmer
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 01.09.2025
  • ISBN: 9783987581533
Nathschläger Peter

Du bist der Totem

Teil 3 der Elias-Trilogie
Der lang erwartete dritte Teil der Elias-Trilogie schließt direkt an die Handlung von „Auf dieser Frequenz“ an:
Das Liebesglück von Elias und Stefan währt nur kurz. Stefan beschließt, sein Studium in Nigeria abzuschließen. Elias, schwer getroffen von der Trennung, unternimmt eine Reise mit dem Zug. In Madrid trifft er die Väter der kolumbianischen Jungs, die im ersten Band der Trilogie durch Le Fantom zu Mördern wurden und in der Gefängniszelle in Las Palmas Selbstmord begingen. Sie bringen Elias auf eine Spur, die ihn zu Le Fantom führen kann, der in Namibia einen Unterschlupf hat.
Während zahlreicher Abenteuer auf seiner Reise quer durch Afrika erlebt Elias, wie sich die Realität um ihn herum zu verändern beginnt und lernt die Bedeutung seines Lebens neu zu schätzen ...
Im dritten und letzten Band der Elias-Trilogie vereinen sich Liebe und Lebensfreude zu einer überwältigenden Stimme, die Elias zum ebenso erschütternden wie auch tröstlichem Ende begleitet!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

Zwischen Wüste, Schuld und Selbstfindung: Ein fordernder Abschluss der Elias-Trilogie

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Mit Du bist der Tod legt Peter Nathschläger den dritten und abschließenden Band der Elias-Trilogie vor – und wählt dafür keinen einfachen Weg. Der Roman setzt an einem Punkt tiefster Verletzlichkeit an: ...

Mit Du bist der Tod legt Peter Nathschläger den dritten und abschließenden Band der Elias-Trilogie vor – und wählt dafür keinen einfachen Weg. Der Roman setzt an einem Punkt tiefster Verletzlichkeit an: Elias steht nach der Trennung von Stefan emotional am Abgrund. Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und ein Gefühl des Verlorenseins treiben ihn zu einer überstürzten Reise, die sich bald als weit mehr als eine bloße Flucht entpuppt.

Was zunächst wie eine klassische Selbstfindungsgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer komplexen, moralisch aufgeladenen Erzählung. Die Begegnung mit zwei trauernden Vätern konfrontiert Elias mit seiner Vergangenheit und mit Max Villeneuf alias Le Fantom, dessen Entstehung in diesem Band erstmals greifbar wird. Die Rückblicke auf Max’ Jugend in Namibia, seine Begegnung mit dem geheimnisvollen Monument und die philosophischen Ideen dahinter verleihen der Geschichte eine düstere, beinah mythische Ebene. Dabei geht es nicht nur um Macht und Gewalt, sondern auch um die Frage, wie Zivilisation, Moral und Manipulation zusammenhängen.

Besonders eindrücklich ist die Gegenüberstellung der beiden Hauptfiguren: Elias, der zweifelt, reflektiert und sich seiner eigenen Schwächen bewusst wird, und Max, der seinen Weg längst gewählt hat und auf ein Leben voller Grausamkeit zurückblickt. Die Reise durch Afrika verändert Elias' Wahrnehmung der Welt – und seiner selbst. Briefe, innere Monologe und Begegnungen zeigen, wie sich seine Werte verschieben: weg von Oberflächlichkeiten, hin zu Nähe, Verantwortung und echter Verbundenheit.

Der Roman erzählt ruhig und nachdenklich, scheut aber auch nicht vor drastischen, brutalen Momenten zurück. Die Genregrenzen zwischen Abenteuerroman, psychologischem Roman, Thriller und philosophischer Parabel verschwimmen. Dies verlangt den Lesenden Geduld und Offenheit ab, belohnt sie jedoch mit einer intensiven Atmosphäre und einem überraschenden Ende, das nicht alles auflöst.

„Du bist der Totem“ ist kein leichter, schneller Abschluss, sondern ein anspruchsvolles Finale, das vor allem im Zusammenspiel mit den vorherigen Bänden seine volle Wirkung entfaltet. Wer Elias’ Weg von Anfang an begleitet hat, erhält einen runden, emotionalen und nachwirkenden Schlusspunkt – eine Geschichte über Verlust, Verantwortung und die schwerste aller Fragen: Wie weit darf man gehen, um das Richtige zu tun?

Ich gebe 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.12.2025

Komplexes Staffelfinale

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Im dritten und letzten Teil verschlägt es Elias wieder einmal um die Welt. Ein orientierungsloser Pilger, der unterwegs interessante Leute trifft und bald einen Plan schmiedet. Gleichzeitig merkt le Fantom, ...

Im dritten und letzten Teil verschlägt es Elias wieder einmal um die Welt. Ein orientierungsloser Pilger, der unterwegs interessante Leute trifft und bald einen Plan schmiedet. Gleichzeitig merkt le Fantom, dass er nach 4 Jahrzehnten zur Ruhe kommen kann und erinnert sich zurück wie alles begann..

Der Einstieg war sehr leicht, zumindest wenn man die anderen Teile kennt. Es wurde immer noch einmal aufgegriffen, was vorher passierte.

Anfangs war ich sehr enttäuscht vom Protagonisten, den ich anders kennengelernt habe, später gewöhnte ich mich daran. Das Ende hat mich überrascht, fand ich aber kreativ und schön.

Die Perspektivwechsel fand ich dagegen sehr interessant und spannend. Hier entwickelte es ja zu einem richtigen Krimi bzw. Thriller.

Allgemein lässt sich die Geschichte schlecht in eine Schublade stecken. Die Leser sollten Interesse an Fantasy, Abenteuer und Romantik haben. - klingt viel, war es oft auch..

Was mich dann noch in diesem Teil sehr am Lesefluss gestört hat, war die Sprache. Ich denke, da muss sich der Autor noch entscheiden und seinen eigenen Geschmack finden.

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