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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2020

Fortsetzungsgeschichte zur Adventszeit

Escape Room. Die drei unheimlichen Geschenke. Der Adventskalender für Kinder von Eva Eich
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Inhalt:

Toni und Luka finden eine geheimnisvolle Nachricht in ihrem Zimmer: Der Weihnachtsmann wurde entführt und auch den Rentiere und der Weihnachtswichtel sind verschwunden. Zusammen mit der Spinne ...

Inhalt:

Toni und Luka finden eine geheimnisvolle Nachricht in ihrem Zimmer: Der Weihnachtsmann wurde entführt und auch den Rentiere und der Weihnachtswichtel sind verschwunden. Zusammen mit der Spinne Melitta und dem Rentier Rudolph stürzen sich die Kinder in ein spannendes Abenteuer.

Meine Meinung:

Diese Geschichte ist ein etwas anderer Adventskalender. Sie setzt sich aus 24 Kapiteln zusammen, so dass man jeden Tag eins davon lesen. Jedoch muss man jeden Tag ein Rätsel lösen damit man weiß, an welcher Stelle man morgen weiterlesen darf. Eine Weihnachtsgeschichte im Stil eines Escape Room Abenteuers.
Die Geschichte verbreitet so richtig schön weihnachtliche Stimmung und die Rätsel sind anspruchsvoll, aber lösbar. Eine tolle Idee, ein spannendes Abenteuer in eine Adventskalendergeschichte zu verpacken. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll ausgeführt und wir waren jeden Tag neugierig, was am nächsten Tag wohl passieren wird. Zu Abschluss eines Kapitels gibt es immer noch ein spannendes Rätsel, so dass zuzusagen die Tür für das nächste Kapitel offen steht. Hier heißt es dann natürlich stark bleiben und nicht schon mal weiterlesen.
Eine tolle Idee, liebevoll in der Ausführung und eine gute Geschichte, die so richtig Weihnachtsstimmung verbreitet.
Eine tolle Alternative oder Ergänzung zu einem klassischen Adventskalender.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2020

Der erste Nachkriegswinter

Winter der Hoffnung
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Inhal:

Deutschland 1946: Es ist Winter und die Meschen leben zum Teil unter sehr einfachen Bedingungen im Nachkriegsdeutschland. Die Nahrungsmittel sind knapp, die Städte zerstört und die Gesamtversorgung ...

Inhal:

Deutschland 1946: Es ist Winter und die Meschen leben zum Teil unter sehr einfachen Bedingungen im Nachkriegsdeutschland. Die Nahrungsmittel sind knapp, die Städte zerstört und die Gesamtversorgung ist sehr schlecht. Niemand weiß so recht wie es weitergeht.
In dieser Zeit lernen wir Ulla kennen, ein Fabrikantentochter. Ihrer Familie geht es verhältnismäßig gut, aber auch ihre Familie leidet unter der Besatzungszeit. Bei einer Tanzveranstaltung lernt sie Tommy kennen, der sich als Veranstalter von Tanzveranstaltungen durch die Zeit schlägt. Ob ihre Liebe eine Chance hat?

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf den neuen Prange gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Der Autor schafft es mal wieder ein Gemälde der Zeit zu malen. Das Leben im Nachkriegsdeutschland war hart, aber die Menschen hatten nach dem überstandenen Krieg auch eine große Gier nach dem Leben. In diesem Spannungsbereich spielt sich die Handlung dieses Buches ab.
So erleben wir, wie das Unternehmen von Ullas Vater von der Demontage bedroht ist und damit die Existenz der Familie auf dem Spiel steht. Auch die Engpässe in der Versorgung und der tatsächliche Hunger der Menschen wird sehr eindrücklich dargestellt. Auf vielen Familien drückt noch die Trauer um verlorene Menschen oder die verlorene Heimat.
Das Buch hat aber auch eine optimistische Note. Die jungen Menschen suchen das Leben, feiern und verlieben sich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die beschriebene Stimmung in diesem Buch die Zeit sehr gut widerspiegelt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und mir haben die Charaktere sehr gut gefallen, kann man an ihnen doch sehr gut das Leben verschiedener Bevölkerungsgruppen sehen.
Dieses Buch ist eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Wünsche gehen doch in Erfüllung...

Wunschbüro Edda - Wunschalarm im Klassenzimmer
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Inhalt:



In Eddas Schule soll ein Schulfest stattfinden, um damit Geld für die Verschönerung des Schulhofs zu sammeln. In einer Projektwoche soll alles dafür vorbereitet werden.

Edda hat ein anderes ...

Inhalt:



In Eddas Schule soll ein Schulfest stattfinden, um damit Geld für die Verschönerung des Schulhofs zu sammeln. In einer Projektwoche soll alles dafür vorbereitet werden.

Edda hat ein anderes Problem, denn Max aus ihrer Klasse hat ihr Geheimnis mit dem Wunschbüro allen Mitschülern erzählt. Es dauert ich lande und Eddas Wunschkiste läuft über. Ob es Edda auch dieses Mal schafft, die Wünsche ihrer Mitschüler zu erfüllen?



Meine Meinung:



Dieses Buch ist ein wunderschönes Kinderbuch, dass die Lebenswelt der Kinder schön aufnimmt. Die Schule, Freundschaften, aber auch familiäre Probleme werden hier sehr kindgerecht in die Geschichte eingebaut und die Handlung ist absolut kindgerecht.

Die Stimmung in diesem Buch ist sehr optimistisch, zeigt es doch, dass auch fantastische und unwahrscheinliche Wünsche manchmal in Erfüllung gehen, wenn auch aus andere Weise, als ursprünglich erwartet.

Die Gestaltung ist sehr liebevoll, besonders die Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen. Sie nehmen wichtige Handlungen auf und geben so den Kindern einen schönen Eindruck des Geschehens.

Für mich ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2020

Ermittlungen in der Vergangenheit

Funkenmord
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Inhalt:

Nach dem Überfall auf Kluftinger im letzten Buch und dem Tod eines Kollegen steht die ganze Abteilung unter einem tiefen Schock. Kluftinger sieht diese Ereignisse im Zusammenhang mit dem Mord ...

Inhalt:

Nach dem Überfall auf Kluftinger im letzten Buch und dem Tod eines Kollegen steht die ganze Abteilung unter einem tiefen Schock. Kluftinger sieht diese Ereignisse im Zusammenhang mit dem Mord an einer Lehrerin vor 30 Jahren. Die junge Frau wurde am Funkensonntag an einem Holzkreuz verbrannt. Auch wenn die Kollegen nicht begeistert sind, diesen alten Coldcase wieder auf zu nehmen, stürzt sich Kluftinger mit vollem Elan in die Ermittlungen. Unterstützt wird er dabei von einer neuen, jungen Kollegin Lucy Beer, die mit ihrer unkonventionellen Art für einige Verwirrungen in der reinen Männerabteilung sorgt.

Meine Meinung:

Dieser Kluftinger hat mir noch besser gefallen als die Vorgängerbände. Die Ermittlungen in dem alten Fall sind sehr gut konstruiert und man bekommt einen schönen Blick hinter die Kulissen des kleine Ortes, in dem der Mord damals passiert ist.
Durch systematischer Ermittlungen und Befragungen kommen die Ermittler der Lösung des Falles immer näher.
Nicht zu kurz kommt auch das Privatleben von Kluftinger. Hier kämpft er mit den Aufgaben im Haushalt, da seine Frau krankheitsbedingt ausfällt. Hier stellt sich Klufti weniger geschickt an, den Kampf mit der Waschmaschine verliert er ohne die Hilfe seines Sohnes komplett und auch die Ereignisse rund um das Thema Thermomix sind sehr amüsant, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Mann heute bei diesen Themen noch so hilflos ist. Aber dieses Image gehört bei Klufti wohl einfach dazu und schmälert den Lesegenuss nicht wesentlich.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zu lesen, so kann man sich ganz auf die spannende Handlung konzentrieren. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und besonders Klufti mit seinen Eigenarten hat mir wieder sehr gut gefallen. Ein schlauer Ermittler, eine Seele von Mensch, der sein Team zusammen hält. Auch seine Kollegen haben mir sehr gut gefallen, besonders die neue Kollegin Lucy bringt eines an frischen Wind in die reine Männerabteilung.

Dieses Buch ist eine Leseempfehlung für Fan von Regionalkrimis und ein Muss für die Fans von Kluftinger.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Das Leben einer starken Frau

Madame Curie und die Kraft zu träumen
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Inhalt:

Marie Sklodowska oder Marie Curie wie sie später heißen wird, ist ein ausgewecktes Kind und eine gute Schülerin. Polen, wo Marie ist russisch besetzt und so muss sie doppelt um ihre Chancen auf ...

Inhalt:

Marie Sklodowska oder Marie Curie wie sie später heißen wird, ist ein ausgewecktes Kind und eine gute Schülerin. Polen, wo Marie ist russisch besetzt und so muss sie doppelt um ihre Chancen auf Bildung kämpfen – einmal als Polin und das als Frau, die damals in Polen noch nicht studieren durften.
Zusammen mit Marie erleben wir die Schikanen der russischen Besatzer und ihren harten Weg zu Studium in Paris, wo sie dann zu der berühmten Forscherin wird, als die sie bekannt ist und 2 Nobelpreise gewonnen hat.

Meine Meinung:

Das Leben von Marie Curie ist wirklich spannend und dieses Buch, dass dieses Thema aufnimmt absolut fesselnd. Wir begleiten Marie aus der polnischen Provinz auf ihrem Weg zur gefeierte Forscherin und dass in einer Zeit, als Russland Polen besetzt hat und polnischen Kindern die Schulbildung erschwert, dazu kommt noch, dass Frauen in diesem Land das Studium nicht erlaubt ist. Faszinierend fand ich diese Gier nach Wissen, die nicht nur Marie befallen hat, sondern auch andere Polen, was schließlich zu Gründung einer Untegrunduniversität geführt hat. Man kann beinahe den Eindruck bekommen, dass dieser Bildungswunsch für die Polen eine Art des Widerstands gegen die russische Besatzung ist.
Wir erleben aber nicht nur Maries Leben als Forscherin sondern weiten Raum nimmt auch ihr Privatleben ein und da besonders die Lieben zu Pierre Curie, ihr Mann und ihre große Liebe.
Erzählt wird ihr Leben von ihre selber, so dass man alle Ereignisse aus der Perspektive von Marie erlebt. Man kommt so den Sorgen und Freuden dieser Frau sehr nahe.
Der Schreibstil ist sehr angenehm flüssig und es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Marie ist wirklich eine beeindruckende Frau, die es geschafft hat, trotz vielen Widerstände ihren Weg zu den Spitzforschern der Welt zu gehen.
Eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere