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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Leider nicht überzeugend

Eugen – Der 7. Splitter
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Die enttäuschenden Aspekte des Buches erstrecken sich über verschiedene Ebenen und tragen dazu bei, dass die Leserfahrung weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die mangelhafte sprachliche Gestaltung ...

Die enttäuschenden Aspekte des Buches erstrecken sich über verschiedene Ebenen und tragen dazu bei, dass die Leserfahrung weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die mangelhafte sprachliche Gestaltung durch Grammatik- und Rechtschreibfehler beeinträchtigt nicht nur den Lesefluss, sondern mindert auch die Glaubwürdigkeit des Textes. Die Wahl einer kleinen und engen Schriftart verstärkt dieses Problem, da sie die Lesbarkeit zusätzlich erschwert und somit das Eintauchen in die Geschichte beeinträchtigt.

Die zahlreichen Nebenhandlungen, die sich vom Hauptthema abzweigen, stellen eine weitere Schwäche dar. Sie nehmen nicht nur das Tempo aus der Handlung, sondern tragen auch dazu bei, dass die Spannung im Buch nicht konstant gehalten werden kann. Die flachen Charaktere lassen den Leser emotional unberührt zurück, selbst bei entscheidenden Wendepunkten in der Geschichte. Diese fehlende Bindung zu den Figuren führt dazu, dass das Buch an Tiefe und Nuance verliert.

Die Verwendung von vulgären Ausdrücken beeinträchtigt den Gesamteindruck zusätzlich. Statt die Geschichte zu bereichern, hinterlassen sie einen negativen Beigeschmack, der das Lesevergnügen mindert. Die diskrepanten Angaben bezüglich Gewalt und Obszönität auf dem Buchumschlag tragen nicht zur Vertrauenswürdigkeit des Werkes bei und könnten potenzielle Leser irreführen.

In Anbetracht dieser vielschichtigen Mängel und der wiederholten Überlegungen, das Buch abzubrechen, bleibt festzuhalten, dass es nicht gelingt, den Leser nachhaltig zu überzeugen. Das Fazit bleibt daher, dass das Buch aufgrund seiner Schwächen keine uneingeschränkte Empfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Spannend aber paar markel

Deep Fake
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Die Vorstellung von umfassender Überwachung im 21. Jahrhundert wird durch die Konzepte von "Big Data" und dem "Internet der Dinge" repräsentiert. Diese Technologien eröffnen jedoch neben der schieren Datenmenge ...

Die Vorstellung von umfassender Überwachung im 21. Jahrhundert wird durch die Konzepte von "Big Data" und dem "Internet der Dinge" repräsentiert. Diese Technologien eröffnen jedoch neben der schieren Datenmenge unendliche alternative Realitäten. Nachdem Elias Nici durch einen außergewöhnlichen Deep Fake verloren hat, flieht er ins Ausland, wo er das Zerbrechen der Weltordnung miterlebt. In der Zwischenzeit erfasst BRAT Elisas Gedanken in der Zukunft und fühlt sich aufgrund ähnlicher bevorstehender Veränderungen in seiner eigenen Welt verbunden. Elias und BRAT beobachten, wie ihre Leben auseinanderfallen, und erkennen unabhängig voneinander, dass Mut und Veränderung unausweichlich sind.



Der Sci-Fi-Thriller "Deep fake" präsentiert eine fesselnde Handlung, die unverkennbare Parallelen zum Film "Matrix" aufweist. Der flüssige Schreibstil des Autors ermöglicht ein angenehmes Lesen, jedoch trüben zahlreiche Grammatik- und Rechtschreibfehler den Gesamteindruck, was durch eine erneute Korrekturlesung verbessert werden könnte.

Die Geschichte erfordert ein gewisses Verständnis für technisches Fachvokabular, was mitunter die Nachvollziehbarkeit beeinflussen kann. Die Vielzahl an Fachbegriffen und die schnelle Abfolge von Ereignissen erschweren gelegentlich das Folgen der Geschichte.

Die Hauptfigur Brat ist von Anfang an ansprechend und sympathisch dargestellt. Im Gegensatz dazu bleiben Elias' Handlungen bisweilen undurchsichtig, was die Identifikation mit seiner Figur erschwert.

Die Erzählung zweier Handlungsstränge macht es herausfordernd, den Fokus zu halten, wobei mein Interesse sich tendenziell auf einen Zeitstrang konzentrierte, während der andere in den Hintergrund geriet.

Die Erklärungen zur Funktionsweise der Welt und ihrer Entstehung wirken etwas oberflächlich und hätten ausführlicher behandelt werden können.

Das Ende des Buches ist überraschend und beinhaltet einen gelungenen Plottwist, der jedoch viele Fragen offen lässt und etwas zu schnell abgehandelt wird. Insgesamt ist "Deep fake" Von Florian Ott eine spannende Lektüre, die durch eine Überarbeitung und vertiefte Ausgestaltung bestimmter Aspekte noch an Potenzial gewinnen könnte

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Regina erwacht

In einem Land nach unserer Zeit 1: Die Erwachte
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Der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig, allerdings neigt er dazu, den Text zu ausführlich zu gestalten, was die Länge des Buches unnötig in die Höhe treibt. Trotz dieser Ausführlichkeit fehlt ...

Der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig, allerdings neigt er dazu, den Text zu ausführlich zu gestalten, was die Länge des Buches unnötig in die Höhe treibt. Trotz dieser Ausführlichkeit fehlt es oft an entscheidender Handlung, da die Protagonisten viel um den heißen Brei reden, ohne dass signifikante Ereignisse stattfinden. Die langatmigen Szenen haben dazu geführt, dass meine Lesemotivation zeitweise nachließ.

Ein erfreulicher Aspekt ist das gelungene Cover, welches ideal zur Handlung passt. Die abgestimmten Farben und die Darstellung von Katze und Hauptcharakter erzeugen einen ansprechenden Eindruck. Die Handlungen der Charaktere sind größtenteils gut nachvollziehbar . Jedoch könnte die Geschichte durch mehr Substanz und weniger ausführliche Beschreibungen an Spannung gewinnen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Wichtige Themen

Ein Appell gegen Tierleid und Naturzerstörung
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Die Beispiele sind sehr gut recherchiert und werden gut und schlüssig rübergebracht.

Der Schreibstil hat mir persönlich leider nicht allzu sehr zugesagt. Die Sätze sind öfter mal richtig lang gezogen ...

Die Beispiele sind sehr gut recherchiert und werden gut und schlüssig rübergebracht.

Der Schreibstil hat mir persönlich leider nicht allzu sehr zugesagt. Die Sätze sind öfter mal richtig lang gezogen und teils wird inhaltlich hin und her gesprungen. Nach circa der Mitte des Buches zieht es sich sehr und wird immer schwer zu lesen. Ebenfalls ähnelt der zweite Teil den ersten Band sehr deutlich.

Empfehlenswert ist es trotzdem, da es wichtige Themen anspricht und zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Zu kurz aber definitv gut

Kurz und Gut
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Die Kurzgeschichtensammlung „Kurz und Gut" beeindruckt durch eine vielseitige Auswahl von 30 Geschichten, die in verschiedenen Genres angesiedelt sind. Der angenehme und flüssige Schreibstil der drei Autoren ...

Die Kurzgeschichtensammlung „Kurz und Gut" beeindruckt durch eine vielseitige Auswahl von 30 Geschichten, die in verschiedenen Genres angesiedelt sind. Der angenehme und flüssige Schreibstil der drei Autoren zieht den Leser in den Bann, während die spannenden Geschichten zum Nachdenken anregen. Von humorvollen Erzählungen bis zu ernsten Themen wie Demenz und die Angst vor dem Tod erstreckt sich das Spektrum, wobei auch nie erfüllte Liebe und düstere Elemente ihren Platz finden.
Es hat mich überrascht, wie vielfältig die Geschichten verfasst wurden, obwohl die Autoren dasselbe Thema vorliegen hatten.
Die Sammlung beinhaltet nicht nur Prosa, sondern auch kurze Gedichte und Fabeln, was die Leseerfahrung weiter bereichert. Insgesamt haben mir alle Geschichten gefallen, und die gelungene Mischung aus verschiedenen Stimmungen und Themen macht diese Sammlung zu einem empfehlenswerten Leseerlebnis.

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