Profilbild von Abby1810

Abby1810

Lesejury Star
offline

Abby1810 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Abby1810 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

Sehr einnehmend, abenteuerlich und atmosphärisch

Aurelia und die Jagd nach dem Glück
0

Da Beate Maly eine meiner Lieblingsautorinnen ist, musste ich nun auch ein Krimi-Roman von ihr lesen. Und.was soll ich sagen? Ich werde mir nun auch die beiden anderen Bücher über Aurelia kaufen.

In ...

Da Beate Maly eine meiner Lieblingsautorinnen ist, musste ich nun auch ein Krimi-Roman von ihr lesen. Und.was soll ich sagen? Ich werde mir nun auch die beiden anderen Bücher über Aurelia kaufen.

In diesem Krimi geht es um einen unmöglichen und bösartigen Lottokönig und seiner ebenso furchtbaren Gattin. Johann Carl von Sothen wurde auf seinem eigenen Anwesen in Döbling am Cobenzl ermordet. Er war in Wahrheit ein Betrüger, Vergewaltiger und Dieb. Somit hatte der Freiherr viele Feinde. Wer von denen wohl die Nerven verloren, und ihn erschossen hat?

In puncto Bösartigkeit steht ihm seine Gattin um nichts nach. Denn, sie behandelt das Personal absolut unmenschlich. In der Wiener Gesellschaft gelten die beiden deshalb als "Persona non grata".

Oberinspektor Janek soll den Mord aufklären. Zuerst empfindet er die Witwe als eine unmenschliche und präpotente Person, außerdem erkennt er schnell den Charakter des ermordeten Freiherrn. Jedoch kommt ihm seine Bekannte Gräfin Aurelia zu Hilfe. Das spornt den jungen Janek sehr an, denn er findet die junge Aurelia sehr attraktiv.

Beate Maly schafft es in diesem unterhaltsamen Krimi eine tolle historische Atmosphäre zu transportieren. Der Leser hat das Gefühl durch das alte historische Wien zu spazieren, die Kutschen zu hören und die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf ein weiteres Abenteuer von Aurelia.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2025

Dieses Buch gibt den Kindern vom Spiegelgrund eine Stimme

Aspergers Schüler
0

Laura Baldini (alias Beate Maly) hat mit diesem Buch ein sehr schwieriges und furchtbares Thema aufgearbeitet.

Wien 1932, der kleine Erich benimmt sich seltsam und teilweise aggressiv. Er kommt nach Wien ...

Laura Baldini (alias Beate Maly) hat mit diesem Buch ein sehr schwieriges und furchtbares Thema aufgearbeitet.

Wien 1932, der kleine Erich benimmt sich seltsam und teilweise aggressiv. Er kommt nach Wien ins AKH zu Dr. Asperger. Dort trifft er auf die liebenswerte und kinderfreundliche Schwester Viktorine. Diese gibt sich mit Erich besondere Mühe und erkennt seine Hochintelligenz in der Mathematik.

Wien 1986, die englische Studentin Sarah schreibt an ihrer Doktorarbeit über Dr. Asperger und seiner Entdeckung der Inselbegabung bei autistischen Kindern. Für sie ist der Entdecker des Autismus ein Held, denn er ist der erste, der die Kinder in seinen Schriften als "besonders" und nicht als Psychopathen einstuft. Je mehr Sarah recherchiert, desto schrecklichere Belege für die Euthanasie am Spiegelgrund und die furchtbare Behandlung dieser armen Kinder während der Zeit des Nazionalsozialismus findet sie. Plötzlich sieht sie die Angelegenheit aus einem anderen Blickwinkel. War Dr. Asperger ein Held, oder doch ein Täter?

Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben und aus der Sicht von Sarah, Erich und Viktorine. Laura Baldini schreibt flüssig und ausdrucksstark. Alle Zeitangaben und Begebenheiten sind sehr gut recherchiert und durch die lebendige Erzählung hat man während des Lesens das Gefühl mittendrin zu sein. Wien als Stadt der Künstler, der Kulinarik und Kultur wird so schön beschrieben, ja es ist regelrecht eine Hommage an diese besondere Stadt.

Ich habe das Buch kaum aus den Händen legen können, es ist sehr lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2025

Dieses Buch hat einfach ALLES! Humor, Freundschaft, gutes Essen und Romantik

Wiener Melange für zwei
0

Lissy, die sympathische und liebenswürdige Inhaberin des "Pizzakummerkastens" möchte gerne mit ihren Speisen ihre Kunden (von ihr liebevoll "Patienten" genannt) nicht nur sättigen, sondern auch glücklich ...

Lissy, die sympathische und liebenswürdige Inhaberin des "Pizzakummerkastens" möchte gerne mit ihren Speisen ihre Kunden (von ihr liebevoll "Patienten" genannt) nicht nur sättigen, sondern auch glücklich machen.

Es gibt keine Speisekarte, denn hier geben die Besteller*innen ihren momentanen Gemütszustand bekannt.

Lissy ist derart einfühlsam und emphatisch, dass sie immer die richtigen Zutaten und Speisen für ihre Patienten zaubert. Naja, vielleicht doch nicht immer... Als Matthias alias Mr. Crunch bei ihr bestellt, liegt Lissy richtig daneben. Er schreibt daraufhin eine schlechte Bewertung, was Lissy nicht akzeptieren kann. Sie überrascht den ungemütlichen "Patienten" mit einem ausgezeichneten 3 Gänge Menü und lernt einen super sympathischen und interessanten Mann kennen.

In dem Betrieb arbeiten auch noch der französische Sous-Chef Pierre, und der verliebte Lehrling Max. Zusammen ergeben sie ein wunderbares, witziges und unterhaltsames Trio.

Die sehr schön, lustig und einfühlsam geschriebene Geschichte findet in meinem wunderschönen Wien statt.

Nadine Fauland schreibt schön, romantisch und mit einer guten Portion Humor. Das Buch habe ich kaum aus den Händen gelegt, somit ist es eine absolute Weiterempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2025

Ein tolles Buch - auch für Kinder, die nicht so gerne lesen!

Blubbern im Bauch
0


Das Buch habe ich gemeinsam mit meiner 9 jährigen Tochter gelesen und es hat uns beiden sehr gut gefallen.

In Joshis Bauch blubbert es nämlich manchmal. Einmal blubbert es unangenehm, weil der Schaffner ...


Das Buch habe ich gemeinsam mit meiner 9 jährigen Tochter gelesen und es hat uns beiden sehr gut gefallen.

In Joshis Bauch blubbert es nämlich manchmal. Einmal blubbert es unangenehm, weil der Schaffner die Fahrkarten kontrolliert und Joshi seine nicht mithat, ein anderes Mal blubbert es angenehm, weil er Emma kennenlernt, ein entzückendes kleines Mädchen mit Down Syndrom.

Nach jedem Kapitel gibt es ein Rätsel, welches sehr interessant gestaltet und auf das Thema bezogen ist.

Die Bilder in dem Buch sind wunderschön, und ich denke es ist dadurch auch für kleinere Kinder zum Vorlesen ein passendes Buch.

Joshi fällt das Lesen und Schreiben nicht so leicht, gerade deswegen ist es auch für Kinder denen es ähnlich geht ein sehr motivierendes Buch.

Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen und es würde mich sehr freuen wenn es einen zweiten Teil der Blubberbauch Geschichten geben könnte

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2025

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen

Die Bibliothek der Hoffnung
0

Das Buch hat mir unendlich gut gefallen. Es beschreibt London während des 2. Weltkrieges. Die Menschen sind den Krieg leid, und haben täglich mit Entbehrungen und Ängsten zu kämpfen. In einer nicht fertiggestellten ...

Das Buch hat mir unendlich gut gefallen. Es beschreibt London während des 2. Weltkrieges. Die Menschen sind den Krieg leid, und haben täglich mit Entbehrungen und Ängsten zu kämpfen. In einer nicht fertiggestellten U-Bahnstation suchen die Menschen Schutz. Mit der Zeit entstehen dort Betten als Notschlafstellen für die Menschen, aber auch eine Kaffeehaus, ein Kindergarten und eben die Bibliothek der Hoffnung. Die jungen Bibliothekarinnen geben nicht nur gute Büchertipps, sondern haben auch ein offenes Ohr für die Anliegen und oft tragischen Schicksalsschläge ihrer Besucher.

Es geht um Liebe, Mut und Zusammenhalt in einer sehr schwierigen Zeit.

Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere