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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2021

Hüter der Jahreszeiten

Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss
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Bloom wird über Nacht zur Hüterin des Winters ernannt. Eigentlich hatte sich Bloom aus all dem heraushalten wollen. Sie ist Teil der vier magischen Herrscherfamilien, die den Kreislauf der Jahreszeiten ...

Bloom wird über Nacht zur Hüterin des Winters ernannt. Eigentlich hatte sich Bloom aus all dem heraushalten wollen. Sie ist Teil der vier magischen Herrscherfamilien, die den Kreislauf der Jahreszeiten aufrechterhalten und Bloom muss nach Amsterdam reisen um das Amulett der Jahreszeiten dem Frühling zu übergeben. Doch durch einen Kuss verliert sie nicht nur dieses Amulett sondern auch ihre Familie und bringt auch noch die Welt, so wie man sie kennt, in Gefahr.

Das Cover des Buches finde ich einfach wunderschön, weshalb es auch direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Es ist super gestaltet und jede Jahreszeit findet ihren Platz darin, ohne dass es einfach nur aneinander gereiht aussieht. Es fügt sich zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Auch die Abbildungen der Häuser in der Umschlagsseite hat mir gut gefallen, auch wenn ich es ziemlich spät mitbekommen habe. Zum Anfang hätte es bestimmt ein bisschen gespoilert, da vom fünften Hof noch keine Rede war.

Mit dem Schreibstil kam ich an sich gut klar. Ich habe nur etwas gebraucht um in die Geschichte hinein zu finden. Anfangs fand ich die Story nämlich gar nicht so spannend. Erst ab der Mitte konnte ich einen richtigen Einstieg in die Geschichte finden. Danach war es aber richtig spannend und ich bin nur so durch die Zeilen geflogen.

Mit den Charakteren kam ich gut klar. Ich mochte Bloom sehr. Vor allem mit ihr zusammen ihre Kräfte zu entdecken fand ich super. Auch die Geschichte der Jahreszeiten finde ich sehr gut durchdacht und eine schöne Idee. Auch, wenn es eine Liebesgeschichte gibt, so bin ich froh, dass sie keinen so großen Stellenwert in der Geschichte hat. Man merkt, dass zwischen den Charakteren etwas ist, aber es wird nicht zu sehr ausgeschlachtet.

Ich freue mich auf jeden Fall auf Band zwei, da ich dann doch recht gespannt bin, wie es mit Bloom und Kevo weiter geht.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

KI Zukunftsmelodie

Seeing what you see, feeling what you feel
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Lydia programmiert seit Jahren eine KI. Zusammen mit ihrem Vater hat sie dieses Projekt begonnen, doch als dieser aus ihrem Leben verschwindet, beendet sie es allein. Sie hat sie Henry getauft und kann ...

Lydia programmiert seit Jahren eine KI. Zusammen mit ihrem Vater hat sie dieses Projekt begonnen, doch als dieser aus ihrem Leben verschwindet, beendet sie es allein. Sie hat sie Henry getauft und kann ihm alle ihre Probleme und Gedanken anvertrauen. Denn sie leidet unter diversen Sachen. Ihr kleiner Bruder ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, Ihr Vater hat sie und ihre Mutter verlassen und ihre beste Freundin ist nun ihre ärgste Feindin. Doch Henry ist immer bei ihr. Mit der Zeit entwickelt sich Henry immer und immer weiter.

Das Cover finde ich für die Geschichte sehr passend, da es aussieht wie eine Platine. Ich mag allgemein das düstere und durch die Farben, in die der Titel gehüllt ist, wird auch der Blick darauf gelenkt. In einem Buchladen hätte ich es auf jeden Fall auf in die Hand genommen.
Der Klappentext verrät für meinen Geschmack etwas zu viel der Geschichte, jedoch spoilert er nicht. Man erfährt nur schon recht viel über die Protagonistin.

Was Lydia angeht, so bin ich etwas zwiegespalten. Was die ganze Sache mit Henry angeht, benimmt sie sich sehr egoistisch und auch an manchen Stellen super fragwürdig. Aber ich möchte da jetzt nicht zu viel verraten sonst Spoiler ich. Jedoch kann ich auch nachvollziehen, warum Lydia so handelt. Gut finde ich es dennoch nicht. Aber sie hat so viel Schmerz in sich und braucht jemanden, dem sie vertrauen kann. Da ja selbst ihre Mutter in ihrer eigenen Welt gefangen ist.
Die Story fand ich an sich super spannend. Ich hab mich noch nicht so viel mit KIs beschäftigt, aber wenn sie wirklich so ihr Eigenleben führen können wie in diesem Buch erzählt, wird mir schon Angst und Bange was die Zukunft betrifft.

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Auch wenn die Protagonistin ziemlich egoistisch und moralisch fragwürdig handelt.

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Veröffentlicht am 24.09.2021

ohne (sinnloses) Drama

Keeping Secrets
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In Keeping Secrets erzählt Anna Savas die Geschichte der Schauspielerin Tessa Thorn, die für einen Dreh zurück in die Stadt muss, in der sie aufgewachsen ist. Doch ihre Befürchtungen bewahrheiten sich ...

In Keeping Secrets erzählt Anna Savas die Geschichte der Schauspielerin Tessa Thorn, die für einen Dreh zurück in die Stadt muss, in der sie aufgewachsen ist. Doch ihre Befürchtungen bewahrheiten sich erst einmal nicht. Im Gegenteil, Tessa lernt in Faerfax neue Freunde kennen. Und natürlich muss genau der Typ, den sie an ihrem ersten Tag über den Haufen rennt, ein Portrait über sie in der Unizeitung schreiben. Doch Cole Williams ist doch eigentlich gar nicht so schlimm... oder?

Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Es passt auf jeden Fall zu dieser leichten Liebesgeschichte. Es ist schön hell und verspielt, genau so, wie es für die Story passend ist.
Mit dem Schreibstil kam ich super klar. Ich mochte es, dass nicht nur Tessa die Geschichte erzählt sondern auch Cole zu Wort kommt. So bekommt man als Leser mehr Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere und bekommt nicht nur eine einseitige Geschichte zu lesen.

Die Story an sich war für mich nicht gerade sehr überraschend. Ich habe mir schon gedacht in welche Richtung es geht und was so alles passiert. Am Ende war es zwar nicht ganz so schlimm, wie ich es mir ausgemalt hatte, aber überraschend kam dennoch nichts. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Es tut auch mal gut eine Geschichte ohne viel (sinnloses) Drama zu lesen. Es wurde nichts übertrieben und die Geschichte war sehr glaubhaft. Und hätte so sogar stattfinden können. Ich mochte es auch sehr, dass die erotischen Szenen sich im Rahmen gehalten haben. Es war nicht zu viel, nicht zu wenig und nicht zu detailliert beschrieben.
Alles in allem kann ich diese kurzweillige Liebesgeschichte auf jeden Fall empfehlen. Vor allem für die, die seichte Unterhaltung suchen.

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Veröffentlicht am 22.09.2021

Ganz okay

Als die Stadt in Flammen stand
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Als bei einem Footballspiel ihrer Highschool ein Tulmult ausbricht, sind Lena und Campbell mitten drin. Beide Mädchen kennen sich nicht sonderlich gut. Lena ist schwarz und Campbell ist weiß. Doch nur ...

Als bei einem Footballspiel ihrer Highschool ein Tulmult ausbricht, sind Lena und Campbell mitten drin. Beide Mädchen kennen sich nicht sonderlich gut. Lena ist schwarz und Campbell ist weiß. Doch nur zusammen können sie es durch die Eskalation in der Stadt schaffen.



Ich finde das Cover des Buches ganz passend zur Geschichte. Mich hätte es in einem Buchladen wohl nicht so angesprochen, da ich eher auf einen anderen Typ von Cover stehe. Allgemein wäre das wohl auch nicht die Art von Geschichte, zu der ich gegriffen hätte. Der Klappentext klang jedoch sehr spannend weshalb ich das Buch auch gelesen habe.

Mit dem Schreibstil kam ich so lala klar. Man merkt beim Lesen schon, dass das Buch eher auf die jüngere Zielgruppe anspielt und ich so rein gar nicht da rein passe. Also alles sehr jugendlich gehalten. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte in unterschiedliche Teile unterteilt sind und diese dann von beiden Hauptcharakteren erzählt würde. Allgemein finde ich, dass eine Geschichte viel mehr Tiefe bekommt, wenn mehrere Charaktere sie aus ihrer Sicht erzählen.

Anfangs fand ich die Geschichte sehr spannend. Wie sich der ganze Tulmult in der Schule entwickelt und dann über die halbe Stadt greift. Wobei mir das dann doch ein kleines bisschen übertrieben vorkam. Ich hab keine Ahnung, ob das wirklich so passieren könnte. Vor allem was dann auch die ganzen Plünderungen angeht. Außerdem hat mir ein bisschen der Rassismus Faktor gefehlt. Klar, an der einen oder anderen Stelle wurde es angesprochen. Auch was Vorurteile angeht, wurde es thematisiert. Aber das ganze ging mir dann doch etwas unter und die Geschichte hatte ihre Spannung verloren. Da hätte man bestimmt noch einiges mehr rausholen können. Vor allem, da das Buch nicht mal 300 Seiten hat. Da die eine oder andere Szene mehr hätte auf jeden Fall nicht geschadet.

Ganz schlecht fand ich die Story nicht. Wahrscheinlich findet die jüngere Leserschaft das Buch besser. Mich konnte es leider nicht so ganz fesseln.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

spannende Fantasygeschichte

Kronenkampf. Geschmiedetes Schicksal
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Das Königreich Alandra hat zwei magische Throne, Kupfer und Eisen. Nur wer in einem Kampf als Sieger hervorgeht, kann den Thron besteigen. Fiana lebt schon seit Kindertagen im Palast und kennt die Regeln. ...

Das Königreich Alandra hat zwei magische Throne, Kupfer und Eisen. Nur wer in einem Kampf als Sieger hervorgeht, kann den Thron besteigen. Fiana lebt schon seit Kindertagen im Palast und kennt die Regeln. Doch sie hat ein Geheimnis, dessen Aufdeckung ihren Tod bedeuten kann.
Kayden, der attraktive Bruder des Königs kommt ihrem Geheimnis gefährlich nahe und somit bleibt ihr nichts anderes übrig, als am Kronenkampf teilzunehmen.

Dies ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Und somit war ich mir schon fast sicher, dass ich dieses Buch lesen muss. Auch, weil mich das Cover sehr angesprochen hat. Es ist auf jeden Fall passend für die Geschichte und auch ein Blickfänger.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Dies lag zum einen Teil am Schreibstil, aber auch daran, dass ich mich mit Fantasy hin und wieder etwas schwer tue. Ich habe einen Teil des Buches als Hörbuch gehört und muss sagen, die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen.
Manchmal ist mir die Autorin zu schnell hin und her gesprungen und an manchen Stellen hatte ich dann etwas den Anschluss verloren.
Auch hätte ich mir hier und da etwas mehr Tiefgang gewünscht. Vielleicht hätte man doch eine Dilogie daraus machen sollen um dann etwas mehr in die Tiefe zu gehen. Ich fand es aber doch recht schön, dass es sich um einen abgeschlossenen Band gehandelt hat. Dann vielleicht ein paar Seiten mehr?
Auf jeden Fall fand ich es schön, zusammen mit der Hauptperson die ganze Sache mit dem Kampf zu erleben. Auch sie wusste nicht so recht, was auf sie zukommt. Jedoch waren die Kämpfe an sich manchmal viel zu schnell vorbei.
Die Charaktere an sich hat die Autorin bei jedem einzelnen gut umgesetzt. Ich konnte mich mit jedem Identifizieren.

Alles in allem fand ich das Buch recht spannend und kann es weiter empfehlen.

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