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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2019

tolle Märcheninterpretation

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
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Durch einen Brief dazu animiert, meldet sich Flora in der alten Mühle. Dort werden ihr komische Sachen erzählt und nach und nach wird ihr klar, dass sie eine Nachfahrin einer Märchenfigur ist. Doch dies ...

Durch einen Brief dazu animiert, meldet sich Flora in der alten Mühle. Dort werden ihr komische Sachen erzählt und nach und nach wird ihr klar, dass sie eine Nachfahrin einer Märchenfigur ist. Doch dies ist noch nicht alles. Sie muss auch Freiwilligenjahre abarbeiten, auf die sie keine Lust hat. Als sie dann noch anfängt Dinge schwarz zu Färben, muss sie sich doch damit auseinander setzen und herausfinden, was es damit alles auf sich hat.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Genauso wie das Mädchen auf dem Cover, so könnte man sich Flora vorstellen. Auch die Rosen und Schmetterlinge passen sehr gut und geben kleine spannende Details.
Der Klappentext verspricht spannende Leserunden und dem ist genau so. Durch den einfachen Schreibstil habe ich das Buch nur so verschlungen.

Die Idee der Geschichte fand ich super gut. Allgemein die Märchensachen in die reale Welt zu bringen, mag ich sehr. Es wurde auch alles gut erklärt und nachvollziehbar.
Die Charaktere waren schön gezeichnet und sie passten auch super gut zu den jeweiligen Märchenfiguren, deren Nachfahren sie sind. Mir hat es auch super gefallen, dass jeder seine bestimmte Gabe hat, die auch mit im Zusammenhang zur Märchenfigur steht.
Alles in allem finde ich es eine tolle Neuinterpretation und spreche auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 09.10.2019

Kann den Hype nicht halten

Cinder & Ella
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Cinder & Ella - Happy End - und dann? knüpft nahtlos an den ersten Band an. Ellamara braucht erstmal etwas ruhe und genau die findet sie dann bei Brian. Sie verbringen viel Zeit miteinander und Ella lernt ...

Cinder & Ella - Happy End - und dann? knüpft nahtlos an den ersten Band an. Ellamara braucht erstmal etwas ruhe und genau die findet sie dann bei Brian. Sie verbringen viel Zeit miteinander und Ella lernt schmerzlich was es heißt, mit jemandem zusammen zu sein, der im Rampenlicht steht. Denn ihr Leben ist nicht mehr das, was es einmal war.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist wie das des ersten Bandes gehalten und man kann somit schnell sehen, dass die beiden Bücher zusammen gehören. Die Rosatöne auf dem hellen Untergrund stechen auch sofort ins Auge, weswegen ich es im Buchladen bestimmt in die Hand nehmen würde. Es spricht mich voll und ganz an.
Das Cover verspricht etwas mehr, was das Buch am Ende nicht halten kann. Man erhofft sich, mehr über den Alltag der beiden zu erfahren. Wie Brian zum Filmdreh fährt und dort seinen Tag verbringt oder wie Ellamara ihren Tag meistert und vielleicht den einen oder anderen Termin beim Arzt hat. Aber diese Dinge sind im Buch leider nur nebensächlich. Im Zentrum steht eher der Hype um beide Charaktere. Ich kann mir gut vorstellen, dass es genau so bei Prominenten abläuft aber dennoch waren mir diese Szenen etwas zu überspitzt.
Mir ging es in der Geschichte auch allgemein mit allem etwas zu schnell.
Man ganz davon abgesehen, dass mir der Charakter von Ellamara manchmal so ziemlich auf den Keks ging, weil sie sich ziemlich kindisch verhalten hat. Brian hat mir durch und durch wieder super gefallen.
Viele Dinge waren mir auch einfach zu kitschig, das Ende so hätte nicht unbedingt sein müssen.
Außerdem wurden einige Dinge ständig wiederholt und wieder aufgewärmt, was mich auch sehr nervte.

Alles in allem hat mich das Buch leider etwas anttäuscht. Es war nicht schlecht kann aber den Hype des ersten Bandes auf keinen Fall halten.

Veröffentlicht am 05.10.2019

du bist nicht allein

Ich bin V wie Vincent
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Milo hat es nicht einfach. Er wird aus seinem Umfeld gerissen und muss von Namibia nach Deutschland ziehen und dort von vorne beginnen. In der neuen Schule ist er sofort das Ziel des Klassenschrecks Max. ...

Milo hat es nicht einfach. Er wird aus seinem Umfeld gerissen und muss von Namibia nach Deutschland ziehen und dort von vorne beginnen. In der neuen Schule ist er sofort das Ziel des Klassenschrecks Max. Als Milo sich dann noch mit Max' 'Freundin' Nike anfreundet, wird Milo zum Freiwild.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Man sieht den Umriss eines Kopfes und der Titel 'Ich bin V wie Vincent' ist darüber geschrieben. An sich ist das Cover recht schlicht aber durch die rote Signalfarbe zieht es den Blick auf sich.
Der Klappentext verrät an manchen Stellen vielleicht etwas viel aber alles in allem verspricht er spannende Lesestunden.
Der Schreibstil ist einfach und locker flockig weswegen ich nicht mal einen Tag gebraucht habe um das Buch zu lesen. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass dieses Buch Schullektüre werden könnte.
Ich mag es sehr, dass die Kapitel nicht nur aus der Sicht von Milo geschrieben sind. Hin und wieder gibt es auch Einblicke in Nikes Gedanken und ein Kapitel handelt von Milos Bruder Carl, der nach dem Umzug nicht gegesätzlicher von Milo sein kann. Ich hätte mir vielleicht auch ein Kapitel aus der Sicht von Max gewünscht um vielleicht herauszufinden, warum er so ist wie er ist, denn dafür muss es ja einen Grund geben. Ich frage mich auch, ob er sich mit der Rolle des Mobbers wohl fühlt. Da ist auf jeden Fall noch Potential.

Ich finde es sehr gut, dass im Buch nicht ganz so drastische Sachen passiert sind. So verliert es nicht den Bezug zur Realität, denn genau so könnte es jemanden passiert sein. Das Buch beschreibt ein wichtiges und vor allem sehr aktuelles Thema und sollte von jedem Jugendlichen gelesen werden.

Veröffentlicht am 03.10.2019

aktuelle Thematik

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Ich sehe es ja schon an mir, ständig habe ich mein Handy in der Hand und scrolle sinnlos durch Instagram obwohl ich eigentlich lesen wollte. Genau das wird von Arno Strobel thematisiert und somit schickt ...

Ich sehe es ja schon an mir, ständig habe ich mein Handy in der Hand und scrolle sinnlos durch Instagram obwohl ich eigentlich lesen wollte. Genau das wird von Arno Strobel thematisiert und somit schickt er seine Charaktere auf einen Digital Detox Trip in ein Hotel, welches gerade renoviert wird. Es scheint ein toller Ausflug zu werden, bis es anfängt stark zu schneien und jemand der Gruppe ermordet wird. Nun muss herausgefunden werden, wer der Täter ist, bevor es noch mehr Tote gibt.



Das Cover ist wie ein Smartphone gestaltet und passt somit sehr gut zum Thema des Buches. Durch das gesprungene Cover wird auch das Thrillerthema mit eingebracht. Der Klappenext verspricht ebenfalls Spannung ohne Ende.

Dies war nicht mein erster Strobel und ich war mir sicher, dass ich spannende Lesestunden vor mir habe. Der Schreibstil war wie schon erwartet locker flockig und ich konnte das Buch recht schnell verschlingen. Auch die Länge der Kapitel war sehr angenehm.

Zwischenzeitlich fand ich die Anzahl der Charaktere etwas viel. Da wäre vielleicht eine Aufstellung zu Anfang, wer wer ist, damit man immer mal zurück blättern kann um nachzusehen, gar nicht so verkehrt gewesen. Ich war hin und wieder etwas irritiert, kann aber auch meine eigene Macke sein und für andere ist das nicht ganz so schlimm.

Zwischendrin zog sich für mich die Story etwas. Vor allem, da die Charaktere anfingen, sich ständig gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ich kann es zwar verstehen, dass sie versuchen herauszufinden wer der Täter ist, da sie alle eingeschneit sind und miteinander auskommen müssen, aber ohne einen richtigen Verdacht oder gar einen Beweis hat es ein bisschen genervt, weil dieses Thema immer wieder aufkam und keine wirklich neuen Erkenntnisse dazukamen.

Das Ende kam für mich jedoch sehr überraschend. Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet und damit hat der Autor das Buch für mich gerettet. Sonst wäre meine Sternebewertung wohl etwas niedriger ausgefallen. Also wen ein etwas zäher Mittelteil nicht stört, wird am Ende mit einer Überraschung belohnt.

Veröffentlicht am 30.09.2019

super schön gestaltetes Mitmachbuch

Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptquartier
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Lele und ihre Freundinnen haben einen geheimen Club. Sie haben nicht nur eine eigene Geheimsprache, sondern auch ein Hauptquartier und eine revalisierende Bande von Jungs, die sich die Kings nennen. Als ...

Lele und ihre Freundinnen haben einen geheimen Club. Sie haben nicht nur eine eigene Geheimsprache, sondern auch ein Hauptquartier und eine revalisierende Bande von Jungs, die sich die Kings nennen. Als ihr Geheimversteck von den Jungs entdeckt und mit einer Drohne ausgekundschaftet wird, heißt es für die Queens Krieg.

Ich liebe die ganze Aufmachung des Buches. Schon allein das Cover ist für junge Mädchen sehr ansprechend. Es ist bunt gestaltet mit vielen einzelnen Elementen. Fast wie ein Freundschaftsbuch, das mit Stickern beklebt wurde.
Auch der Klappentext verspricht viel Abenteuer und Spannung.
Und es ist nicht nur die Außenseite, die schön gestaltet ist, auch innen findet man immer wieder kleine Bildchen, die einfach nur schön anzusehen sind. Da alles schwarz/weiß gedruckt ist, kann Kind die Bildchen auch ausmalen.

Doch das Buch ist nicht nur als Geschichte ausgelegt. Man findet auch tolle Listen, in die man selbst etwas eintragen kann. Wie zum Beispiel den Lieblingslehrer. Halt Dinge, die junge Mädchen in diesem Alter interessieren.
Es lädt nicht nur zum lesen ein, sondern auch eine eigene geheime Gruppe zu gründen und sich von der Geheimsprache inspirieren zu lassen.

Ich finde dieses Buch ist für junge Mädchen (oder auch Jungs, wobei es eher auf die Mädchen abzielt, aber wir wollen hier ja niemanden außen vorhalten) sehr gut geeignet und fördert sogar die Kreativität. Mehr Bücher in diesem Stil!