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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2017

Spannend mit kleineren Schwächen

Ich bin die Nacht
1

Das Konzept des Buchs fand ich im Allgemeinen gut. Cross schafft es den Leser zu fesseln und sodass man nicht mehr von den Seiten loskommt. Genau das wünsche ich mir in einem Buch.

Die ersten zwei Drittel ...

Das Konzept des Buchs fand ich im Allgemeinen gut. Cross schafft es den Leser zu fesseln und sodass man nicht mehr von den Seiten loskommt. Genau das wünsche ich mir in einem Buch.

Die ersten zwei Drittel fand ich fantastisch. Ackerman ist eine unglaublich vielschichtige Person und man weiß bis zum Ende nicht, was man von ihm halten soll.

Das Ende war mir dann ein wenig zu unrealistisch und konstruiert.

Fazit: Spannendes Buch mit Suchtfaktor, Ende schwächelt, aber das tat der Spannung keinen Abbruch.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.06.2017

Gemischte Gefühle

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor
0

Die Geschichte an sich finde ich unglaublich spannend!! Die Ganze Farce um Emily herum - ihr Verschwinden, das Finden der Leiche, Emilys ganze Art - erinnerte mich stark an Gone Girl. Beide Frauen wirken ...

Die Geschichte an sich finde ich unglaublich spannend!! Die Ganze Farce um Emily herum - ihr Verschwinden, das Finden der Leiche, Emilys ganze Art - erinnerte mich stark an Gone Girl. Beide Frauen wirken komplett verrückt und gleichzeitig doch so stark, dass man sie irgendwie doch bewundern muss.

Teilweise fand ich die Handlungen und Geschehnisse ein wenig konstruiert, ja geradezu unglaubwürdig. Das war mein Hauptproblem mit diesem Hörbuch. Die Geschichte an sich ist sehr spannend, aber die Charaktere handeln teilweise so unsinnig, dass ich wirklich die CD abgeschaltet habe, weil es mich so sehr genervt hat.

Ohne zu viel zu spoilern, war das Ende eines der Highlights dieses Hörbuchs für mich. Ich liebe solche Arten von Enden, die der Fantasie freien Lauf lassen.

Kurz zu den Charakteren:
Stephanie, die Hauptfigur des Romans, fand ich zu Beginn sehr sympathisch. Sie ist eine alleinerziehende Mum, die einen Mommy-Blog führt. Sie wirkt sehr fürsorglich ihrem Sohn Miles gegenüber und ein wenig wie die stereotypische Vorstadt-Hausfrau.
Soweit, so gut. Das Problem waren ihre unglaubliche naiven Handlungen, im weiteren Verlauf der Geschichte: Zum einen scheint diese Frau ein Maß an fehlender Selbstbeherrschung zu besitzen, das extrem nervig und unglaubwürdig ist und zum anderen ist sie einfach SO UNGLAUBLICH GUTGLÄUBIG UND TEILWEISE SCHLICHTWEG DOOF!!! Anstatt dem Mann zu vertrauen, mit dem sie jetzt unter einem Dach lebt und stääändig, suuuuuuper Sex hat, vertraut sie dann doch lieber ihrer "besten Freundin", die wie sich herausgestellt hat von A bis Z gelogen hat und einen Versicherungsbetrug angezettelt hat. Ok, bis zu diesem Punkt konnte ich noch mitgehen, aber als sie ihr dann IMMERNOCH VERTRAUT, als Emily sie in EINEN MORD hineinzieht, da hat es für mich aufgehört. Niemand kann so dumm sein, oder?

Sean: Der Ehemann von Emily ist für mich ein insgesamt runder, wenn auch ein wenig flacher Charakter. Ich finde seine Handlungen im Großen und Ganzen schlüssig. Zwar wirkt er phasenweise ein bisschen eindimensional gezeichnet, aber trotzdem glaubwürdig.

Emily: Sie war für mich das absolute Highlight der ganzen Geschichte. Ihre Handlungen sind auf ihre eigene verdreht Art schlüssig und sie wirkt einfach nur wahnsinnig.
Zwar hat sie mich phasenweise auch fast in den Wahnsinn getrieben, mit ihren Handlungen, die einfach nur böse sind, aber trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass man Emily glaubt und zutraut all diese Dinge zu tun und getan zu haben.

Fazit: Ich mir nicht ganz sicher, wie ich diesen Roman bewerten soll. Zwar war die Geschichte teilweise fesselnd, aber es ist kein Buch/ Hörbuch, was ich ein zweites Mal lesen würde.
Phasenweise wirken die Handlungen der Figuren unecht und konstruiert, aber die unglaublich gute Zeichnung von Emily hat das fast wieder wettgemacht.

  • Cover
  • Dramaturgie
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 29.05.2019

Gutes Buch, mit einigen Schwächen

THINK - Sie wissen, was du denkst! - Folge 1
0

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch lesenswert und spannend, vor allem, da es das Thema "Datenschutz" auf ein ganz neues Level bringt. Wenn selbst die eigenen Gedanken nicht mehr mir gehören, wo hört ...

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch lesenswert und spannend, vor allem, da es das Thema "Datenschutz" auf ein ganz neues Level bringt. Wenn selbst die eigenen Gedanken nicht mehr mir gehören, wo hört das alles auf?

Das Buch greift diese Thematik ganz gut auf und beschreibt die großen Proteste, die es in der Bevölkerung bei Einführung des Programms gab, sowie die verständlichen Vorbehalte der Personen um die "Patienten" außen rum. Denn Kathy oder "Think" hört ja nicht nur die Gedanken, der Straftäter, die dem ganzen zugestimmt haben, sondern auch die Gespräche und Unterhaltungen mit anderen.

Ich habe mich ziemlich schwer getan in das Buch reinzufinden, da die Kapitel immer wieder zwischen den Protagonisten hin und her springen und teilweise nur "Gedanken" zu lesen sind. Dadurch erschließen sich viele Zusammenhänge nicht direkt und ich war teilweise etwas frustriert. Mit der Hälfte (des nicht sehr langen Buches) wurde es jedoch besser und die Spannung zum Ende hin war dann auf einem konstant hohen Level.
Kathy hat mich zugegeben ziemlich genervt. Allein die Tatsache, dass sie sich lieber „Think“ nennt hat mich unverhältnismäßig stark irritiert. Man kann seinen Job lieben und sich damit identifizieren, aber gleich den Rufnamen zu wechseln? Auch die Andeutungen, dass sie gerne Party macht und öfter mal ein wenig zu tief ins Glas schaut haben sie nicht sympathischer gemacht.

Alles in allem fand ich das Buch ganz solide, gerade weil die Spannung in der zweiten Hälfte deutlich anstieg, allerdings muss ich nicht unbedingt ein zweites Buch hiervon lesen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.08.2017

Mittelmaß

Berührung des Bösen
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Ich habe mir das Buch vor allem gekauft, weil ich das Thema, High Society, Ballet usw. sehr spannend finde. Leider hat mich das Buch in diese Richtung ein wenig enttäuscht. Der Fall, mit dem auf dem Buchrücken ...

Ich habe mir das Buch vor allem gekauft, weil ich das Thema, High Society, Ballet usw. sehr spannend finde. Leider hat mich das Buch in diese Richtung ein wenig enttäuscht. Der Fall, mit dem auf dem Buchrücken geworben wird nimmt nur einen kleineren Teil des Buches ein. Den größten Teil verbringt die Hauptfigur damit einen vermissten schwarzen Jungen zu finden.
Dieser Fall ist zwar genauso spannend, aber leider nicht das, weswegen ich mir das Buch gekauft habe.

Außerdem ist das Buch schlicht zu kurz um zwei komplexe, komplett voneinander unabhängige Geschichten zu erzählen. Beide wirkten dadurch konstruiert und zu schnell erzählt. Die spannenden Teile wirken extrem gekürzt und dadurch wird das Buch einfach langweilig.

Die Hauptfigur war durchaus sympathisch, allerdings teilweise etwas unrealistisch. Welche Polizeibeamtin macht Verfolgungsjagden und legt sich in Bandenkriege, während sie sich damit rühmt immer adrett gekleidet zu sein und Kostüm und High Heels zu tragen? Leider etwas überzogen. Auch ihre Wohnung, ein billiges Motel, passt so ganz und gar nicht zu ihrer sonst so schicken und adretten Auftrittsweise.
Was mich wirklich an ihr gestört hat, ist ihre ständige Lösung für alle Probleme: Wein. Naja, ausbaufähig.

Fazit: Alles in allem ein ganz netter Krimi, mit zwei Geschichten, die zwar ganz ok waren, wo aber definitiv mehr Potential steckt. Hat leider die Erwartungen aufgrund des Buchrückens nicht ganz erfüllt.

Veröffentlicht am 15.03.2017

Viel Potential, aber auch Luft nach oben

Die Insel der besonderen Kinder
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Ich habe das Buch schon länger in meinem Regal stehen, konnte mich aber nie so richtig durchringen es zu lesen. Jetzt bin ich durch und muss sagen: Ich hatte mehr erwartet.

Ich habe mir das Buch vor ...

Ich habe das Buch schon länger in meinem Regal stehen, konnte mich aber nie so richtig durchringen es zu lesen. Jetzt bin ich durch und muss sagen: Ich hatte mehr erwartet.

Ich habe mir das Buch vor allem aufgrund des Covers gekauft, das in einem unheimlichen Grün gestaltet ist und eine unheimliche Geschichte verspricht.
Natürlich war mir klar, dass ich hier keine Horrorgeschichte ala King lese, aber trotzdem war mir alles ein wenig zu harmlos.
Alles in allem hatte ich ein wenig den Eindruck ein Kinderbuch zu lesen.

Alle Figuren haben ziemlich wenig Rückgrat und lassen sich von Erwachsenen "rumschubsen". Hier sollten die Figuren meiner Meinung nach ein wenig stärker gezeichnet werden.

Es gibt zwar keinen Cliffhanger, aber doch ein offenes Ende, da es sich ja um eine Trilogie handelt.

Ob ich mir das zweit Buch kaufe... keine Ahnung.