Cover-Bild Die Insel der besonderen Kinder

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 01.08.2013
  • ISBN: 9783426510575
Ransom Riggs

Die Insel der besonderen Kinder

Roman
Silvia Kinkel (Übersetzer)

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2020

Ein etwas düsteres Buch, für das es sich lohnt einen Blick zu riskieren!!!

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Inhalt:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten ...

Inhalt:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …


Meine Meinung:

Auf "Die Insel der besonderen Kinder" wurde ich natürlich durch den Film aufmerksam, aber da ich keine Filme, die auf Büchern basieren schaue ohne das Buch vorher gelesen zu haben, war es für mich klar, dass ich mir den ersten Band holen musste.

Wie es meistens ist, hat mir das Buch besser gefallen als der Film.

Jacob hatte ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Großvater und hat ihm gern zugehört wenn dieser ihm Geschichten erzählt hat. Aber wie das meistens so ist, werden aus Kinder irgendwann Teenager und sie interessieren sich nicht mehr für irgendwelche ausgedachten Geschichten. Dass ist zumindest das was Jacob immer geglaubt hat und als sein Großvater ihm weiterhin diese Geschichten erzählt, die er wohl wirklich erlebt haben soll, denkt Jacob das sein Großvater einfach langsam schon zu alt ist.

Ehrlich gesagt, ist es nichts was ich normalerweise lese, wurde aber dennoch positiv überrascht. Es war nicht eine dieser typischen Geschichten, wo alle super tolle Superkräfte haben, wie fliegen, Gedanken lesen, die Elemente kontrollieren und super stark zu sein. Es gibt zwar trotzdem Kinder, die diese Kräfte haben, aber irgendwie ist alles nicht so normal, wie man es sonst kennt. Alles war ein bisschen dunkler angehaucht.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Emma und Jacob fand ich wirklich gut, bisher habe ich zwar noch nicht den zweiten Teil, aber ich freue mich definitiv schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 18.09.2019

Ganz große Leseempfehlung

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Das Buch ist ziemlich düster, aber auch unheimlich spannend. Ich habe es an einem Tag durchgesuchtet. Obwohl ich den Film schon kannte, war es trotzdem ein tolles Leseerlebnis, da in Film vieles verändert ...

Das Buch ist ziemlich düster, aber auch unheimlich spannend. Ich habe es an einem Tag durchgesuchtet. Obwohl ich den Film schon kannte, war es trotzdem ein tolles Leseerlebnis, da in Film vieles verändert wurde. Ich bin gespannt auf die nächsten Teile. Mein Liebkingscharakter im Film war Enoch, im Buch war es Olive. Ich denke man sollte die Bücher und den Film seperat voneinander betrachteten, da beide echt gut sind, aber eben sehr verschieden.

Veröffentlicht am 06.09.2019

"Murmeltier" mal anders!

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Jakob ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager, der ein wenig schüchtern ist und sich ansonsten wenig Sorgen um die Zukunft machen muss, weil er durch die Drogeriemarkt-Dynastie seiner Familie finanziell ...

Jakob ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager, der ein wenig schüchtern ist und sich ansonsten wenig Sorgen um die Zukunft machen muss, weil er durch die Drogeriemarkt-Dynastie seiner Familie finanziell abgesichert ist und dies auch wahrscheinlich immer sein wird. Sein Leben gerät aus den Fugen als sein 85jähriger Großvater Abraham, genannt Abe, auf geheimnisvolle und brutale Weise ums Leben kommt und ihm als Vermächtnis seine geheimnisvollen letzten Worte hinterlässt: er soll den Vogel suchen, hinter dem Grab, die Schleife, 3. September 1940.

Nach vielen Psychotherapien beschließt Jacob mit seinem Vater – der Hobby-Ornithologe ist – auf eine kleine Insel neben Wales aufzubrechen, auf der sein Großvater als polnischer Flüchtling vor den Nazis Teile seiner Jugend verbracht haben soll. Dort nehmen die Ereignisse ihren Lauf: Jacob trifft auf Miss Peregrine und ihre Flüchtlingskinder, die aussehen wie die mysteriösen Kinder mit besonderen Fähigkeiten auf den Fotografien seines Großvaters. Sie sind in einer Zeitschleife gefangen und erleben den 3. September 1940 immer und immer wieder, um nicht den Bomben der Deutschen zum Opfer zu fallen. Immer mehr gerät Jacob in ihren Sog und erfährt bald, dass auch er etwas „Besonderes“ ist…

Nach der Lektüre des Klappentextes hatte ich erwartet Schauer und Grusel zu empfinden beim Lesen des Romans. Diese Erwartung hat sich nur sehr bedingt bestätigt. Das Buch spielt zwar mit Fantasyelementen (Zeitreise, außergewöhnliche Begebenheiten etc.), ist aber vom Gruselfaktor her kein Stephen King-ähnlicher Roman. Er changiert gekonnt zwischen dem sachlichen Erzählstil des Ich-Erzählers und dem Eindruck der bizarren Geschichte, die dieser erlebt. Wie Jacob aus seinem eintönigen Leben wird auch der Leser aus der Geschichte rausgerissen, um einen Blick auf die Fotos zu werfen, dieselben Fotos, mit denen auch Jacob konfrontiert ist. Dies schafft eine enge Verbindung zwischen Leser und Ich-Erzähler, mit dem er quasi gemeinsam auf die Suche nach den „besonderen Kindern“ und ihrer Betreuerin geht. Das macht den Roman multimedial, man kann ihn sowohl visuell als auch durch den Text begreifen. Intertextuell ist er durch die Referenz auf die Werke Ralph Waldo Emersons, die Jacob helfen, den Sinn der letzten Worte seines Großvaters nachzuvollziehen.

Alles in allem ist dieses Buch spannend, mystisch und gelegentlich auch beunruhigend, weil es den Leser dazu herausfordert, Schein und Sein nicht als Entsprechungen zu sehen. In der Welt, in die Jacob eintritt ist nichts wie es scheint, nicht mal auf die Konstante „Zeit“, die bisher berechenbar schien, ist mehr Verlass.

Im Roman geht es auch um die Angst und ihre Etikettierung sowie um die Frage: Heilt die Zeit alle Wunden oder eben doch nicht? Bei Abraham, der noch im hohen Alter von den „Monstern“ aus seiner Vergangenheit verfolgt wurde, scheint dies nicht der Fall zu sein, während die Kinder von Miss Peregrine durch ihr „Immer-wieder-erleben“ des gleichen Tages mit der Zeit abgestumpft sind und den Bombenangriff nur noch als alltägliches Schauspiel erleben. Auch Emmas Gefühlen, die in Abraham Zeit ihres Lebens verliebt gewesen ist, scheint die Zeit nichts anzuhaben-im Gegenteil: durch Jacobs Erscheinen wird alles wieder aufgewühlt.

Ich finde diesen Roman sehr spannend und empfehle ihn allen, die gerne den Dingen auf den Grund gehen, nichts für selbstverständlich nehmen und als Leser abenteuerlustig sind. Dieses Buch und seine Geschichte(n) kann man nicht so schnell vergessen und man fragt sich beständig: kann es eine Parallelwelt in der Zeit wirklich geben. Werden Zeitreisen irgendwann möglich sein- oder: sind sie es etwa längst?

Zum Schluss ist noch zu sagen, dass der Roman wohl in erster Linie jugendliche Leser ansprechen soll. Nicht nur der Protagonist und die im Titel erwähnten „Kinder“ sind jung, sondern auch der Sprachstil ist einfach zu erfassen und somit für junge Leser besonders geeignet. Es ist eine „Coming-of-Age“-Initiationsgeschichte, die hier erzählt wird.

Veröffentlicht am 09.07.2019

Wahnsinnig gut !

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Die Insel der besonderen Kinder ist ein wahnsinnig atmosphärisches Fantasybuch, welches mich bereits nach Seite eins so in seinen Bann gezogen hat, dass ich dieses Buch bis zum Schluss nicht aus der Hand ...

Die Insel der besonderen Kinder ist ein wahnsinnig atmosphärisches Fantasybuch, welches mich bereits nach Seite eins so in seinen Bann gezogen hat, dass ich dieses Buch bis zum Schluss nicht aus der Hand legen konnte. Dies liegt zum Einen an dem so gut und feinen Schreibstil des Schriftstellers, welcher Atmosphäre und Handlung perfekt auf den Leser übertragen kann, ich bin mehr als begeistert und freue mich auf die weiteren Bände der Reihe !

Veröffentlicht am 04.07.2019

Toll

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Endlich habe ich damit begonnen die Bücher über die besonderen Kinder zu lesen. Ich kenne ja den Film, der mir unglaublich gut gefällt und ich bin irgendwie froh das ich bei dieser Reihe den Film zuerst ...


Endlich habe ich damit begonnen die Bücher über die besonderen Kinder zu lesen. Ich kenne ja den Film, der mir unglaublich gut gefällt und ich bin irgendwie froh das ich bei dieser Reihe den Film zuerst geschaut habe. Denn natürlich (wie immer) DAS BUCH IST BESSER!!
Ich habe mich komplett in die Geschichte über Jacob und die besonderen Kinder fallen lassen können. Und habe die jeweiligen Besonderheiten der Kinder auch sehr schön beschrieben bekommen. Ich bin unglaublich gespannt was die weiteren Bände noch alles für unentdeckte Geheimnisse für mich auf Lager haben. Denn ich werde die Bücher auf jeden Fall alle weiter lesen.

Jacob ist ein Junge der früher gerne die Geschichten von seinem Großvater gelauscht hat, für ihn waren sie wahre Erzählungen. Mit den Jahren die er älter wurde verging auf der Eifer und dachte das diese Geschichten sowieso nur erfunden waren und sein Großvater langsam senil wird. Eines Tages findet er seinen Opa tot im Wald. Jeder denkt wilde Tiere haben ihn überfallen, doch Jacob sieht in der dunklen Nacht eine seltsame Gestalt. Erst denkt er, er wäre verrückt geworden, doch dann begibt er sich auf eine Reise die viele Ähnlichkeit mit den Geschichten seines Opas zu haben scheint.

Jeder der den Film gesehen hat wird diese Bücher über alles lieben! Ich empfehle gerne den ersten Teil und halte euch auf dem laufenden wie mir die weiteren Teile gefallen werden