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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2024

Gelungen

Finster
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Mai 1986. Ein 13-jähriger Junge verschwindet spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunn. Das passiert nicht zum ersten Mal. Seit Jahren werden in dem kleinen Dorf im Odenwald immer wieder Kinder als vermisst ...

Mai 1986. Ein 13-jähriger Junge verschwindet spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunn. Das passiert nicht zum ersten Mal. Seit Jahren werden in dem kleinen Dorf im Odenwald immer wieder Kinder als vermisst gemeldet. Hans J. Stahl, Kriminalkommissar a. D., beschließt daraufhin, die Ermittlungen an den seither ungelösten Fällen wieder aufzunehmen und auf eigene Faust weiterzuführen. Er kehrt zurück nach Katzenbrunn, das vor allem für seine psychiatrische Klinik bekannt ist. Dabei stößt er auf verstörende Geheimnisse. Während er den wenigen Spuren nachgeht, verschwindet ein weiterer Junge. Stahl läuft die Zeit davon.
Ich lese eigentlich ungern Bücher, die vor Jahrzehnten handeln. Auch wenn ich selbst über fünf Jahrzehnte alt bin. Dieser Klappentext erreicht mich jedoch irgendwie. Mag es daran liegen, dass es sich offensichtlich um Kinder als Opfer handelt? Das Buch war jedenfalls sehr gut zu lesen. Ein angenehmer Schreibstil, der einem Platz zum Mitdenken lässt. Ich habe mich mehrfach beim mit ermitteln ertappt, was ich als sehr positiv werte. Die Geschichte ist speziell. Durchaus denkbar und mit einigen Randthemen, die in der Gesellschaft von der Seite betrachtet werden. Wie zB. Alkoholsucht einer Frau, eine psychiatrische Klinik usw.
Ich fand das Buch sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Finde keinen Gefallen

Das mörderische Christmas Puzzle
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O du tödliche Weihnachtszeit. Es ist kurz vor Heiligabend. Schnee fällt auf die Straßen der englischen Kleinstadt – und auf die Türschwelle von Rätselexpertin Edie O’Sullivan. Dort liegt ein mysteriöses ...

O du tödliche Weihnachtszeit. Es ist kurz vor Heiligabend. Schnee fällt auf die Straßen der englischen Kleinstadt – und auf die Türschwelle von Rätselexpertin Edie O’Sullivan. Dort liegt ein mysteriöses Päckchen: sechs Puzzleteile, die den Ausschnitt eines blutigen Tatortes zeigen. Dazu eine bedrohliche Nachricht: Wenn es Edie nicht gelingt, alle Teile zusammenzufügen und den Absender aufzuhalten, werden bis Weihnachten mindestens vier Menschen sterben. Ein schlechter Scherz? Da taucht das erste Opfer mit einem Puzzleteil in der Hand auf, und Edie begreift, dass sie bei diesem Puzzle um Leben und Tod spielt.
Der neue Weihnachtskrimi von der Autorin des britischen Bestsellers Mord im Christmas Express
Dieser Klappentext hatte mich doch neugierig gemacht und ich versprach mir eine Mischung zwischen Spannung und Rätsel. Eine für mich neue und interessant klingende Verbindung.
Nun lese ich auf Seite 95 und gebe auf. Ich komme nicht in das Buch. Zum Einen stören mich die Namen, wo ich teilweise nicht erkenne, ob weiblich oder männlich. Dann habe ich das Gefühl, dass sich alles wie ein Gummi in die Länge zieht. Die erwartete Spannung, stellt sich bei mir nicht ein. Zäh ziehe ich mich von Kapitel zu Kapitel. Dann diese Rätselerfinderin Edie, mit ihren 80 Jahren, die immer alleine sein möchte. Vielleicht liegt es daran, dass ich weit und breit niemanden kenne, der in diesem Alter ähnlich wie sie ist. Weder körperlich noch geistig. Finde ich also komplett schräg. Ich belasse es bei diesen Ausführungen.
Wie geschrieben, ich komme nicht ins Buch. Finde leider auch keinen weiteren Gefallen daran.

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Veröffentlicht am 07.10.2024

Echt gut

Am Ende des Lichts
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Ich habe bereits mehrere Bücher des Autors gelesen. Jedoch letztendlich die Jan Kommen Reihe nicht nahtlos verfolgt.
Nun kam ich zu diesem Teil der Jan Kommen Reihe. Ich habe wie gesagt, die vorherigen ...


Ich habe bereits mehrere Bücher des Autors gelesen. Jedoch letztendlich die Jan Kommen Reihe nicht nahtlos verfolgt.
Nun kam ich zu diesem Teil der Jan Kommen Reihe. Ich habe wie gesagt, die vorherigen Teile nicht gelesen. Das störte im Großen und Ganzen nicht. Lediglich verstand ich die Teamzusammensetzung nicht. Es klingt für Aussenstehende/ neue Leser wie eine Gruppierung von Freunden/ Clique, die teilweise beruflich Kontakte haben. Jedoch treffen sie sich immer wieder bei einem Kumpel, der dann für alle kochte... Sei es drum, ich habe es nicht verstanden, fand die Truppe aber äußerst speziell und auch cool. Letztendlich auch erfolgreich.
Nun zur eigentlichen Geschichte, die auf eine sehr sehr üble Fantasie des Autors zurück zu führen ist. Grauselig. Wie man solche Ideen haben kann. Sicher, gibt es vermutlich fast alles auf dieser Welt. Leider.
Der Autor schreibt sehr gut. Man ist nicht unbedingt gefesselt, kann das Buch auch gut zur Seite legen. Allerdings will man schon wissen, wie's weiter geht. Der Spannungsbogen bleibt schon gespannt.
Mir hat dieses Buch gefallen und ich bedaure, die vorherigen nicht zu kennen. Möchte jetzt allerdings auch nicht noch x Teile nachholen.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Erinnerungen werden wach

Das Sams 12. Das Mini-Sams ist weg
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Mit diesem Buch werden Erinnerungen wach. Bei mir ist es allerdings schon lange her, wo ich das letzte Sams Buch in Händen hielt. Das BuchCover ist jedoch einzigartig. Die Gliederung, Schrift usw. und ...

Mit diesem Buch werden Erinnerungen wach. Bei mir ist es allerdings schon lange her, wo ich das letzte Sams Buch in Händen hielt. Das BuchCover ist jedoch einzigartig. Die Gliederung, Schrift usw. und man weiß sofort, um welche Buchreihe es sich handelt. Toll, dass das so beibehalten wurde. Lediglich die Seitenzahl / Größe ist deutlich geringer.

Schön finde ich durchaus die Zusammenfassung im Vorwort.

Ansonsten ist man ja gleich in der Geschichte, die mit netten Zeichnungen das ganze unterstützt. Wobei es da teilweise Unterschiede zwischen Beschreibung im Text und Zeichnung existiert.

Man begibt sich automatisch auf die Fantasiereise. Und hat so seine Bilder dazu im Kopf. Die Geschichte an sich ist speziell. Störend fand ich in einem Kinderbuch, dass Drachenkinder als recht negativ dargestellt werden und auch alleine gelassen werden.

Insgesamt als weiterer Teil recht akzeptabel.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Hat mich nicht erreicht

Eulenschrei
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Dies ist der Auftakt einer neuen Serie mit dem Ermittlerteam Carlotta Weiss und Nils Trojan. Trojan war wohl in vorherigen Büchern bereits Protagonist. Da ich nur ein bis zwei Bücher und das vor langer ...

Dies ist der Auftakt einer neuen Serie mit dem Ermittlerteam Carlotta Weiss und Nils Trojan. Trojan war wohl in vorherigen Büchern bereits Protagonist. Da ich nur ein bis zwei Bücher und das vor langer Zeit von Bentow gelesen habe, erinnere ich mich nun nicht an diesen Ermittler. Voller Vorfreude auf eine neue Reihe, habe ich das Buch gekauft. Stellte dann ziemlich schnell fest, dass mir offensichtlich Infos von Trojan aus vorherigen Büchern fehlen. Mag das manchen nicht stören, ich konnte seine Art und das Verhalten nicht nachvollziehen. Ich hätte gerne gewusst, warum er so fertig ist und nicht schlafen kann. Seine Belastung war zwar regelrecht zu spüren, aber eben für mich nicht nachzuvollziehen.
Ich mag Forensiker, Kriminalpsychologen und eben `spezielle` Ermittler. Die bereichern immer wieder Geschichten oder erweitern auch den eigenen Horizont. Nun ist die Kriminalpsychologin Weiss dann selbst für meine Verhältnisse zu eigenartig. Sich wiederholt wie jemand zu kleiden und zu stylen, um sich in eine Person eines Gemäldes zu spüren, das übersteigt selbst meine Fantasie und Akzeptanz des Übersinnlichen.
Die Dialoge der beiden Ermittler fand ich zeitweise sehr anstrengend. Zumal der Wortwechsel oft nur ein bis wenige Worte lang waren und so teilweise eine Seite hin und her ging. Ebenso störend fand ich das detaillierte Navigieren von Fahrten. Mag ja sein, dass das so in echt ist, ich hörte regelrecht die Stimme der Navi-ansage. Als Leserin interessierte es mich so nicht, zumal ich mich vor Ort ja auch nicht auskenne.
Nun gut, die Story dahinter hat mich schlussendlich dann nicht gepackt. Auch nicht gefesselt.

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