Poetisch
Das Mädchen, das in den Wellen verschwandMina opfert sich freiwillig dem Meeresgott um ihren Bruder und seine Freundin Shim zu schützen. Daraufhin landet sie im Reich der Geister und Götter und folgt ihrem rotem Schicksalsfaden zum Meeresgott. ...
Mina opfert sich freiwillig dem Meeresgott um ihren Bruder und seine Freundin Shim zu schützen. Daraufhin landet sie im Reich der Geister und Götter und folgt ihrem rotem Schicksalsfaden zum Meeresgott. Aber das mit dem Schicksal ist halt so eine Sache für sich…das Herz hat manchmal eben eine andere Idee.
Es ist mein erster asiatischer Fantasyroman und nach ein bisschen Eingewöhnungzeit konnte ich mich sehr schnell auf die Geschichte einlassen.
Der Schreibstill ist phasenweise sehr poetisch, teilweise hatte ich das Gefühl eine Art Märchen zu lesen.
Wir hatten die unterschiedlichsten Charaktere Götter, Geister, Fabelwesen und Menschen, alles zusammen spielte in einer Art Mythenwelt.
Wie zu erwarten war ist den Charakteren die Ehre sehr viel Wert, dafür sind Gefühle dezenter beschrieben, alles eben etwas asiatischer. Das soll nicht negativ sein, das passt perfekt zur Geschichte, es soll nur klar stellen das es eben anders ist, aber trotzdem sehr gut.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Reich der Geister, dort habe ich meinen Wunsch auf ein Papierschiffchen geschrieben, einen Wasserdrachen gesehen und leckeren Tee getrunken.
Eine klare Leseempfehlung von mir.