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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Lesespaß für alle Fans historischer K-Dramen

Ein Kranich unter Wölfen
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Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Der Schreib- und Erzählstil ist einfach und schlicht, wodurch ich schnell ins Buch reingekommen bin und es sich schnell runterlesen ließ. Auch die historisch ...

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Der Schreib- und Erzählstil ist einfach und schlicht, wodurch ich schnell ins Buch reingekommen bin und es sich schnell runterlesen ließ. Auch die historisch korrekte Darstellung der Epoche und der Charaktere war sehr gut erzählt und die Geschichte wurde geschickt darin eingebettet, ohne deplatziert zu wirken. Es ist sehr authentisch geschrieben und ich konnte mir alles beim Lesen sehr gut vorstellen.

Die Protagonisten sind alle noch recht jung, was man vor allem an Iseul merkt. Sie ist ziemlich naiv und handelt ohne nachzudenken, was mir ab uns an wirklich die Nerven geraubt hat. Was ich aber erfrischend fand, dass sie anfangs ein eher verwöhntes Görr ist, im Laufe der Geschichte aber ihr Verhalten und ihre Fehler reflektiert und versucht sich zu bessern, was ihr mehr, oder weniger gut gelingt. Sie ist nicht perfekt, nicht direkt die Heldin, die alles kann und jeden rettet. Daehyun, obwohl er einer der Prinzen ist, hat keinerlei Macht und will auch nicht die ganze Welt retten. Zwei Underdogs, die ihre eher egoistischen Ziele verfolgen und deren Wege sich zufällig kreuzen. Das ganze wird ergänzt mit einem Serienmörder, der den König veröhnt. Wer ist er und auf welcher Seite steht er tatsächlich?

Es gab auch 2-3 Stellen, die ich so nicht hab kommen sehen, bzw. bei denen ich dachte, es geht vielleicht in eine andere Richtung. Das fand ich klasse. Das einzige, was mir wirklich gefehlt hat, war ein Glossar. Wer sich nicht mit der koreanischen Kultur und Sprache auskennt, hat zwischendurch wirklich Probleme, die Begrifflichkeiten zu verstehen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Höhen, Tiefen und unerwartete Wendungen

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Zuallererst: Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen!

Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön und da ich ein großer Fan asiatischer Literatur bin, sowie Romanen, die in einem asiatischen Setting ...

Zuallererst: Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen!

Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön und da ich ein großer Fan asiatischer Literatur bin, sowie Romanen, die in einem asiatischen Setting spielen, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die grundlegende Idee hat mich direkt angesprochen.

Leider hat das Buch auch einige Schwächen. Im ersten Kapitel lernen wir Sora und ihr Leben bei ihrer Mutter kennen. Ab Kapitel 2 sind wir dann schon auf dem Anwesen des Vaters und seinem Clan. Hier wird es etwas chaotisch. Es werden viele Charaktere/Familienmitglieder erwähnt, aber fast niemand wird wirklich vorgestellt. Dadurch war mir nie richtig klar, in welcher familiären Verbindung alle zueinanderstehen. Ein Stammbaum wäre hilfreich gewesen, um alle Charaktere besser zuordnen zu können. Zudem passiert zu Beginn so viel, was ich überhaupt nicht so schnell verarbeiten konnte und ich musste ab und zu wieder zurückblättern, weil ich dachte, ich hätte irgendwas nicht richtig mitbekommen. Sora hört leider auch nie richtig zu und kann keine vernünftigen Unterhaltungen führen, wodurch sich alle Gespräche oft wie eine Wiederholung der vorherigen anhören. Im ersten Drittel sind die meisten Charaktere ziemlich flach und es gibt keine richtige Charakterentwicklung. Das ändert sich aber im letzten Drittel komplett. Hier werden endlich nach und nach alle Fragen beantwortet und es gibt wirklich mehrere Plottwists, die ich teilweise überhaupt nicht hab kommen sehen. Es war richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Zum Ende hin scheint die Geschichte eigentlich wie ein Einzelband auserzählt zu sein, aber auf den lezten paar Seiten werden wir dann noch einmal richitg überrascht, überrumpelt und mit einem fiesen Cliffhanger sitzen gelassen.

Fazit: Trotz vieler Schwächen, die mir den Einstieg in die Geschichte nicht gerade einfach gemacht haben, hat mich das letzte Drittel komplett überzeugt und ich werde definitiv Band 2 lesen.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Plötzlich Prinzessin in Japan

Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe
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Ich habe das Buch auf englisch gelesen und ich brauchte ein wenig, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Izumi ist eine typische Teenagerin. Sie wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die sie ...

Ich habe das Buch auf englisch gelesen und ich brauchte ein wenig, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Izumi ist eine typische Teenagerin. Sie wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die sie über alles liebt, aber sie hat dennoch das Gefühl, dass etwas fehlt. Sie hat ihren Vater nie kennengelernt und ihre Mutter redet nicht über ihn. Durch einen Zufall, findet sie zusammen mit ihrer Freundin raus, wer ihr Vater ist und das ist ein riesiger Schock für sie. Denn er ist niemand anderes als der zukünftige Kaiser von Japan, was sie zur Prinzessin macht. Um ihren Vater kennenzulernen reist sie nach Japan, wo sie nicht nur eine neue Familie, sondern auch die große Liebe findet.
Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen. Es ist heiter und witzig geschrieben und ich habe fast alle Charaktere ins Herz geschlossen. Die Story ist natürlich nicht neu und erinnert sehr an den Film Plötzlich Prinzessin, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Wer zwischendurch einfach mal eine süße Coming-of-Age Romanze lesen möchte, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

langweilig und langatmig

Der Gott des Waldes
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Da ich bisher nur gutes gehört hatte, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an das Buch. Leider hat es mir dann aber überhaupt nicht gefallen. Anfangs ist es ein wenig verwirrend, da die Kapitel immer ...

Da ich bisher nur gutes gehört hatte, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an das Buch. Leider hat es mir dann aber überhaupt nicht gefallen. Anfangs ist es ein wenig verwirrend, da die Kapitel immer aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben sind (und von denen gibt es reichlich) und zusätzlich springen wir teilweise in der Zeit vor und zurück. Nach den ersten Kapiteln habe ich dann einen guten Überblick bekommen und kam mit dem Erzählaufbau gut zurecht. Was mich allerdings am meisten gestört hat ist, dass ich mit kaum einem Charakter so richtig was anfangen konnte. Vor allem die Frauen waren für mich schwierig zu verstehen. Ja, es spielt zu einer anderen Zeit und das muss man natürlich berücksichtigen, aber wie unsympatisch und passiv kann man Protagonist:innen schreiben? Es gab zudem einfach zu viele Charaktere, die alle ihren eigenen Handlungsstrang hatten, die am Ende zwar irgendwie zusammenliefen, aber oft nicht besonders spannend waren, oder auch viel kürzer hätten geschrieben werden können. Dadurch ist das Buch sehr lang, obwohl kaum was passiert. Auch die Auflösung war wenig spannend. Ich hatte bis zum Schluss die Hoffnung, dass es noch irgendeinen Twist gibt, der mich überzeugt, aber leider war dem nicht so.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

spannender Auftakt einer Dilogie

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Mich hat direkt das Cover angesprochen. Es ist farblich sehr dunkel gestaltet und durch die Illustration wirkt es düster und geheimnisvoll. Auch der Farbschnitt ist passend darauf abgestimmt.
Den Klappentext ...

Mich hat direkt das Cover angesprochen. Es ist farblich sehr dunkel gestaltet und durch die Illustration wirkt es düster und geheimnisvoll. Auch der Farbschnitt ist passend darauf abgestimmt.
Den Klappentext fand ich auch spannend und der Ansatz mit der Fähigkeit der Bloodcarver hat mir gut gefallen. Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben. Man kann es sehr gut lesen und die Kapitel haben auch eine angenehme Länge.
Zum Inhalt:
Nhika ist eine Heartsooths und kann durch direkten Körperkontakt in die Anatomie und Körperfunktionen anderer eingreifen. Ihre Fähigkeit ist für die Heilung und somit einem guten Zweck gedacht, aber mittlerweile werden sie und ihresgleichen von anderen gefürchtet und Bloodcarver gerufen. Nhika hat ihre Familie bereits verloren und schlägt sich irgendwie alleine durch, mehr schlecht als recht. Als sie als Bloodcarver erkannt wird, überschlagen sich die Ereignisse und sie wird ungewollt in eine Mordermittlung hineingezogen.
Bis etwa zur Hälfte war ich komplett begeistert. Ich habe nicht erwartet, dass es sich um eine Art historisch-asiatischen Krimi mit Fantasyelementen handelt, aber es hat mir sehr gut gefallen. Ab der Hälfte des Buches kann ich Nhikas Verhalten leider nicht mehr komplett nachvollziehen. Ohne Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, vertraut sie einfach gewissen Personen und läuft nur noch nebenher. Das fand ich überhaupt nicht schlüssig und es passte auch gar nicht zu ihrem bisher beschrieben Charakter und Handlungen. Zudem war die Aufklärung/Hintergründe des Mordfalles ein wenig flach und schwach. Das Ende, bzw. Nhikas Handlungen am Schluss kamen unerwartet und das meine ich überhaupt nicht negativ. Das Ende in Kombination mit dem Klappentext vom zweiten Band machen mich total neugierig, wie es weitergeht.
Fazit:
Das Buch hat stark gestartet und obwohl mich der mittlere Teil nicht überzeugen konnte, werde ich definitiv Band 2 lesen. Die Grundidee und das Ende von Band 1 haben mir sehr gefallen. Es lässt sich leicht lesen und ich habe neben Nhika auch viele andere Charaktere liebgewonnen und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

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