Ich hatte anfangs tatsächlich Probleme in die Geschichte reinzukommen, was u.a. an dem Schreibstil lag. Nachdem ich mich aber daran gewöhnt hatte, hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Es passiert ...
Ich hatte anfangs tatsächlich Probleme in die Geschichte reinzukommen, was u.a. an dem Schreibstil lag. Nachdem ich mich aber daran gewöhnt hatte, hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Es passiert an sich nicht viel, es ist still und leise erzählt und hat mich dennoch sehr berührt. Ich konnte die Charaktere gut verstehen, auch die Gefühle und zarten Verbindungen, die sich zwischen ihnen entwickeln. Für mich ist die Geschichte eine kleine Liebeserklärung ans Leben, mit allen Höhen und Tiefen.
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde vorab lesen. Der Anfang hat mir direkt gefallen, weil man mitten in die Handlung geschmissen wird und dann auch noch in eine Verfolgungsjagd um das mysteriöse ...
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde vorab lesen. Der Anfang hat mir direkt gefallen, weil man mitten in die Handlung geschmissen wird und dann auch noch in eine Verfolgungsjagd um das mysteriöse Mädchen Halla. Das Tempo war gut und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was es mit Halla auf sich hat. Warum haben es so viele verschiedene Personen und Gruppen auf sie abgesehen und was hat sie mit dem ewigen Winter zu tun? Schnell bildet sich eine bunte Reisegruppe, die aus verschiedenen Gründen versucht Halla zu beschützen.
Obwohl die Gruppe immer in Bewegung ist, sind wir in der Handlung wenig vorangekommen. Leider bekommen wir in Band 1 auch keine Antworten, es kommen im Verlauf nur immer mehr unbeantwortete Fragen hinzu. Das hat es für mich wirklich schwer gemacht, die Welt und auch die Charaktere kennenzulernen und zu verstehen. Ich habe zu fast niemanden eine richtige Bindung aufbauen können. Auch die fantastischen/magischen Elemente musste ich irgendwie hinnehmen, weil diese nicht erklärt, oder in irgendeinen Kontext zur Welt und deren Regeln gebracht wurden.
Die Geschichte spielt in unserer Welt, im Jahr 1007. Es kommen auch einige historische Persönlichkeiten vor, die allerdings eher frei interpretiert und historisch nicht korrekt dargestellt werden. Tatsächlich gibt es in diesem Band keine Hinweise, dass das gewählte Setting für die Handlung relevant wäre, weshalb mir persönlich eine komplett fiktive Welt sowie Charaktere besser gefallen hätten.
Insgesamt ist der Ansatz wirklich interessant und es gibt auch immer wieder spannende Szenen und Gegebenheiten, über die ich gerne mehr erfahren möchte. Mich hat Band 1 allerdings nicht vollends überzeugen können. Die Welt und Charaktere sind mir noch zu flach und auch das Tempo ist stellenweise seltsam. Wenig Handlung auf viel Buch. Ich werde wohl spontan entscheiden, ob ich weiterlese, sobald Band 2 erscheint.
Ich begeistere mich eigentlich nicht so sehr für reine Romance-Bücher, allerdings hat mich das Cover angesprochen und ich liebe Asien, vor allem Japan. Die Geschichte war dann aber wirklich sehr süß und ...
Ich begeistere mich eigentlich nicht so sehr für reine Romance-Bücher, allerdings hat mich das Cover angesprochen und ich liebe Asien, vor allem Japan. Die Geschichte war dann aber wirklich sehr süß und das Setting war zauberhaft beschrieben, vor allem der kleine Teeladen. Die Geschichte hat hier uns dar ein paar Schwächen, vor allem der Konflikt, bevor es zum Happy End kommt, hat mich nicht richtig überzeugt. Alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten und immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ich wollte danach direkt selbst nach Japan fliegen
Ich habe das Buch vor Jahren gelesen, aber es ist eines der wenigen Bücher, die mir nicht aus dem Kopf gingen und die einen auf eine ganz bestimmte Art berühren.
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. ...
Ich habe das Buch vor Jahren gelesen, aber es ist eines der wenigen Bücher, die mir nicht aus dem Kopf gingen und die einen auf eine ganz bestimmte Art berühren.
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich wurde, wie bei kaum einem Buch zuvor, in die Welt des Märchenerzählers hineingesogen, musste wissen wie es weitergeht, was passiert und wie die Geschichte endet. Dies liegt nicht zuletzt an dem beeindruckenden Schreibstil der Autorin. Ihre Worte sind traumhaft schön gewählt und in meinem Kopf entstansden sofort die ersten Bilder, wurde immer deutlicher und liefen beinahe wie ein Film vor mir ab.
So wunderschön die Sprache ist, so grausam ist doch die Geschichte. In vielen Rezensionen wird die Liebesgeschichte zwischen Abel und Anna kritisiert, die scheinbar fehlt. Aber nur weil es keine typische Jugendromanze ist, heißt es nicht, dass es keine Liebesgeschichte gibt. Sie ist nur der harten Realität der Charaktere angepasst, ohne Schönreden, oder abgedroschene Phrasen und dennoch konnte ich die beiden Charaktere sehr gut verstehen. Es ist ein sehr trauriges, aber unglaublich schön geschriebenes, Jugenddrama mit phantastischen Elementen, die sich in den Märchenerzählungen wiederfinden und einigen Krimi/Thrillereffekten. Ich habe das Buch direkt ins Herz geschlossen und freue mich sehr, dass es nach so vielen Jahren endlich eine Fortsetzung gibt.
Das Antiquariat am alten Friedhof ist der vierte Roman, der uns in das Graphische Viertel in Leipzig entführt. Für mich war es tatsächlich das erste Buch der Reihe. Da man sie aber unabhängig voneinander ...
Das Antiquariat am alten Friedhof ist der vierte Roman, der uns in das Graphische Viertel in Leipzig entführt. Für mich war es tatsächlich das erste Buch der Reihe. Da man sie aber unabhängig voneinander lesen kann, braucht es keinerlei Vorwissen. Ob einige der Charaktere bereits in den andern drei Büchern vorkommen, oder ob man sich ggf. Handlungsstränge spoilert, kann ich leider nicht beurteilen.
Kai Meyer ist einer meiner liebsten Autoren, weswegen ich große Erwartungen hatte und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kam schnell in die Geschichte rein, es ist flüssig und sehr bildhaft geschrieben und trotz der Zeitsprünge zwischen 1930 und 1945 konnte ich der Geschichte gut folgen. Diese Sprünge haben das Buch sogar spannender gemacht, da oft mit einem Cliffhanger geendet wurde, wodurch ich nicht aufhören konnte zu lesen. Das sich die Geschichte schnell zu einer Art Krimi entwickelte, hat sein übriges getan.
Kleine Schwächen gibt es allerdings auch. Die Geschichte hat das gesamte Buch über ein angenehmes Tempo, nur auf den letzten ca. 100 Seiten wirkt es gehetzt. Zudem lernen wir eigentlich nur den Protagonisten Felix näher kennen, da die Geschehnisse die meiste Zeit aus seiner Sicht geschildert werden. Wirklich viel wissen wir dennoch nicht über ihn. Die übrigen Charaktere bleiben eher blass. Ich mochte dennoch viele von ihnen und auch ihre Beweggründe waren weitestgehend nachvollziehbar. Etwas mehr Charaktertiefe wäre wünschenswert gewesen.
Nichtsdestotrotz hatte ich viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Das wird sicherlich nicht mein letzter Ausflug ins Graphische Viertel gewesen sein. Für mich eine klare Leseempfehlung!