So viel Verdorbenheit – und ich liebe es
Very Bad ChoiceMit „Very Bad Choice“ legt J. S. Wonda für mich bisher den stärksten Band der Reihe vor – und ich habe jede einzelne Seite verschlungen.
Besonders gefreut hat mich, dass wir endlich auch mehr aus Harpers ...
Mit „Very Bad Choice“ legt J. S. Wonda für mich bisher den stärksten Band der Reihe vor – und ich habe jede einzelne Seite verschlungen.
Besonders gefreut hat mich, dass wir endlich auch mehr aus Harpers Sicht erleben dürfen. Ihre Perspektive bringt noch einmal eine ganz neue Tiefe in die Geschichte, macht viele Dynamiken greifbarer und sorgt dafür, dass man noch stärker in das toxische Geflecht aus Gefühlen, Macht und Manipulation hineingezogen wird.
Und dieses Buch? Es liefert einfach mehr von allem: mehr Intrigen, mehr Spiele, mehr Erotik, mehr Verdorbenheit, mehr toxische Verstrickungen – und vor allem so viel Drama, dass ich es regelrecht weggesuchtet habe. Genau dieses düstere, moralisch graue Chaos macht für mich den Reiz der Geschichte aus.
Vance bleibt mir allerdings weiterhin suspekt. Irgendetwas an ihm wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm – und ich habe das Gefühl, dass da noch eine gewaltige Wendung auf uns wartet. Gleichzeitig hoffe ich sehr auf ein großes Comeback von Clarisse. Am liebsten natürlich mit Jaxon an ihrer Seite – das hätte definitiv Explosionspotenzial.
Und dann ist da noch Romeo… Ich hätte es nicht erwartet, aber ich kann einfach nicht anders, als Gefallen an ihm zu finden. Trotz – oder gerade wegen – seiner Art übt er eine gewisse Faszination aus, die man schwer ignorieren kann.
Für mich ist „Very Bad Choice“ bisher mein absoluter Lieblingsteil der Reihe. Wenn die weiteren Bände dieses Niveau halten oder sogar noch steigern, dann wird das eine emotionale Achterbahnfahrt, von der ich definitiv nicht freiwillig aussteigen werde. Ich bin mehr als gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.