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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2024

Schicksalhafter Fluch

Der Fluch von Sherborne Hall
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Als Zehnjährige trifft sich Eowyn regelmäßig heimlich mit dem etwas älteren Nachbarnjungen Ethan. Dieser leidet sehr unter seinem brutalen Vater, genießt die Zeit mit Eowyn jedoch, bis es eines Tages zu ...

Als Zehnjährige trifft sich Eowyn regelmäßig heimlich mit dem etwas älteren Nachbarnjungen Ethan. Dieser leidet sehr unter seinem brutalen Vater, genießt die Zeit mit Eowyn jedoch, bis es eines Tages zu einem verheerenden Brand kommt. Da Eowyn weder mit dem Brand , noch mit Ethan abschließen kann, besucht Sie ihn 13 Jahre später und muss sich hierbei einem Fluch aus längst vergangen Zeiten stellen. An dieser Stelle möchte ich dann auch gar nicht mehr zuviel schreiben, um nicht zu spoilern.

Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Eowyn und Ethan sind ein sehr gut gelungenes Liebespaar. Ihre Geschichte ließ mich gerade wegen des Fluches richtig mitfiebern. Ab einem gewissen Zeitpunkt wollte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen um schnellstmöglich zu erfahren, ob Eowyn und Ethan es schaffen den Fluch zu brechen und somit nicht nur Ethans Schwester Hazel zu einem normalen Leben zu verhelfen. Wer historische Liebesromane mit einem kleinen Hauch Fantasy mag, ist hier absolut richtig.

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Veröffentlicht am 09.11.2024

Eine taffe, ungewöhnliche Heldin

Ksenia
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Ksenia ist Vila, Kopfgeldjägerin, Waldläuferin und alles andere als gewöhnlich. Sie liebt Alkohol und schöne Frauen, kämpft gegen Dämonen und ist wirklich taff. Wir lernen sie kennen, als sie einen Auftrag ...

Ksenia ist Vila, Kopfgeldjägerin, Waldläuferin und alles andere als gewöhnlich. Sie liebt Alkohol und schöne Frauen, kämpft gegen Dämonen und ist wirklich taff. Wir lernen sie kennen, als sie einen Auftrag im auch für sie unbekannten Menoar erfüllen will und dabei mehr oder weniger unbeabsichtigt den jungen Kyo rettet. Kyo ist eher zurückhaltend und erweist sich nicht nur für Ksenia als Überraschung. Ksenias Welt, Ksenia und Kyo haben sehr viel Potenzial für weitere Fortsetzungen oder Prequels, da der Leser sie nur auf einer kurzen Wegstrecke begleitet. Dieses Abenteuer liest sich dafür aber gut, flüssig und spannend. Ksenias Art hat mich zum Teil auch sehr amüsiert, da sie so gar nicht zur Höflichkeit Menoars passt. Das Setting ist sehr japanisch angehaucht und hat mir gut gefallen. Ich würde auf jeden Fall weitere Bücher über diese Welt lesen, da auch nach Ende des Buches noch Fragen offen bleiben.

Fazit: Eine aktionreiche Novelle mit einer nicht ganz alltäglichen Heldin. Hätte ruhig länger sein dürfen!

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Nikolaus für die Kleinsten erklärt

Mein Buch vom Heiligen Nikolaus
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Mein Buch vom Heiligen Nikolaus von Dorothea Cüppers ist ein Fühlbuch für Kinder ab ca. 2 Jahren über das Leben des Heiligen Nikolaus.
Am 06 Dezember ist Nikolaustag, aber vielen Erwachsenen, wie auch ...

Mein Buch vom Heiligen Nikolaus von Dorothea Cüppers ist ein Fühlbuch für Kinder ab ca. 2 Jahren über das Leben des Heiligen Nikolaus.
Am 06 Dezember ist Nikolaustag, aber vielen Erwachsenen, wie auch Kindern, ist nicht klar warum oder wer an diesem Tag gefeiert wird. In diesem Buch, aus der Reihe des kleinen Himmelboten, wird das Leben des Nikolaus von Myra kindgerecht beleuchtet. Beispielsweise enthält es die Geschichte, in der Nikolaus Goldsäcke in das Haus einer armen Familie wirft, damit die Töchter eine angemessene Mitgift zum Heiraten haben. Und auch die Geschichte in der er Myra vor einer Hungersnot rettet, wird erzählt. Besonders gut haben mir die Bilder des Buches, sowie die Fühlelemente gefallen. Diese sind auf jeden Fall für das angegebenen Alter, ab 2 Jahren, passend. Der Text ist natürlich auch einfach und kindgerecht gehalten. Allerdings eher für Kinder ab ca. 4 Jahren geeignet, da kleine Kinder einige Sachverhalte noch nicht verstehen dürften. Das Nikolauslied, vorne im Buch, lädt zum mitsingen ein. Wer Kindern etwas über den Hintergrund zum Nikolaustag beibringen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Martinsgeschichte für die Kleinsten

Mein Buch von Sankt Martin
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Pünktlich zur Martinszeit ist mir dieses schöne Buch aus der Kleinkindzeit meiner Kinder wieder in die Hände gefallen. Der Martinsumzug und das Martinsfeuer rund um den 11. November ist eine Tradition, ...

Pünktlich zur Martinszeit ist mir dieses schöne Buch aus der Kleinkindzeit meiner Kinder wieder in die Hände gefallen. Der Martinsumzug und das Martinsfeuer rund um den 11. November ist eine Tradition, die ich besonders liebe.

Mein Buch von Sankt Martin, Ein Bilderbuch zum (Mit-) Fühlen von Dorothea Cüppers erklärt die Geschichte von St. Martin sehr kindgerecht fürs Kleinkindalter. Neben der bekannten Geschichte in der Martin seinen Mantel mit dem Bettler teilt, wird auch erzählt wie Martin sich im Gänsestall versteckte um dem Bischofsamt zu entgehen. Der Text des Buches ist altersgerecht einfach und nicht zu lang. Es gibt Fühlelemente wie z.b die Lumpen des Bettlers, Martins Mantel und das Gefieder der Gänse. Auf der ersten und letzten Seite ist der Liedtext zu Ich gehe mit meiner Laterne und St. Martin ritt durch Schnee und Wind abgedruckt. Dies lädt zum gemeinsamen Singen ein. Fazit: Ein gelungenes Kinderbuch für ganz junge Leser, das perfekt auf die Martinszeit einstimmt.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Wer ist Ellen wirklich?

Die Villa im Moor
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Ellen möchte sich eigentlich während den Semesterferien erholen. Aus Geldnöten ist ein richtiger Sommerurlaub nicht möglich, aber eine Wohngemeinschaft in einer Villa bietet Kost und Logie gegen Garten ...

Ellen möchte sich eigentlich während den Semesterferien erholen. Aus Geldnöten ist ein richtiger Sommerurlaub nicht möglich, aber eine Wohngemeinschaft in einer Villa bietet Kost und Logie gegen Garten -und Haushaltshilfe. Während Ellen sich und ihrer Wahrnehmung schon während des Studiums nicht traut, werden ihre Probleme in der Villa im Moor immer größer. Ist sie in Wahrheit eine ganz andere? Eventuell sogar eine Mörderin? Die Villa im Moor von Angela Hüffer hat eigentlich eine gute , spannende Story und durch das Setting (alte Villa/frühere Psychiatrie im Moor) auch Potenzial zum Unheimlichen. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, was ich zunächst sehr positiv fand. Die Geschichte wird aus Ellens Sicht erzählt, die sich selbst Sprachmemos verfasst. Leider mach dieser Schreibstil den Mittelteil des Buches für mich dann doch etwas zu wirr. Zu sehr ist man in Ellens Gedankenwelt verstrickt, die nicht mehr weiß, was real ist und was nicht. Auch der Schluss war für mich, trotz unerwarteter Wendung, zu schnell abgearbeitet. Insgesamt leider mehr verwirrend als spannend.

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