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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2018

Spannender Thriller mit Abstrichen

The House - Du warst nie wirklich sicher
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Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich finde es sehr passend für einen Thriller, denn ich habe mich direkt gefragt, was es mit diesem Haus, bzw. dem Treppenaufgang auf sich hat. Der Klappentext hat ...

Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich finde es sehr passend für einen Thriller, denn ich habe mich direkt gefragt, was es mit diesem Haus, bzw. dem Treppenaufgang auf sich hat. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch von Simon Lelic unbedingt lesen möchte.

Klappentext:
Alles begann an dem Tag, als Jack und ich den Zuschlag für das Haus erhielten. Es sollte unser Zuhause werden, unser sicherer Hafen, gelegen in einer ruhigen Londoner Nachbarschaft. Keiner von uns konnte ahnen, was danach geschehen würde. Da war zuerst dieser merkwürdige Geruch, dann glaubte Jack nachts unten Schritte zu hören. Wir wollten es ignorieren, dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Bis die Leiche hinter unserem Haus entdeckt wurde ...


Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich konnte mich direkt in der Geschichte zurechtfinden. Es ist ungewöhnlich, dass das Buch in Berichtsform durch die handelnden Personen geschrieben ist, aber diese Art der Erzählung konnte mich fesseln. Die Spannung steigert sich nach und nach und ich habe mich immer wieder gefragt, wie alles ausgeht und was noch passieren wird. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch ein klares Bild vor Augen. Es gab einige Gänsehaut Momente in dem Buch, aber dennoch gab es auch einige Längen und ausschweifende Erzählungen. Die wechselnden Perspektiven bei der Erzählweise fand ich gut und das hat die Spannung noch erhöht. Das Ende konnte mich nicht so wirklich überraschend, aber dennoch ist es ein guter Schluss und in sich stimmig.

Insgesamt kann ich das Buch Thriller-Fans empfehlen und es hat mir ein paar spannende Lesestunden beschert, auch wenn mir an manchen Stellen die Spannung und der Nervenkitzel für einen Thriller etwas gefehlt hat – hierfür gibt es dann einen Punkt Abzug in meiner Bewertung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Psychologie
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.08.2018

Historische Liebesgeschichte

Die englische Fotografin
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Schon das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf diesen Roman, der in Indien spielt. Das Cover ist, vor allem farblich, sehr schön gestaltet und macht direkt Lust auf das Buch. Der ...

Schon das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf diesen Roman, der in Indien spielt. Das Cover ist, vor allem farblich, sehr schön gestaltet und macht direkt Lust auf das Buch. Der Klappentext hat mich dann endgültig überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte und ich war neugierig, was mich erwartet.

Klappentext:
Indien, 1930. Als die junge Fotografin Eliza im Auftrag der britischen Krone nach Indien entsandt wird, um ein Jahr lang die Familie des Maharadscha von Rajputana zu porträtieren, kann sie ihr Glück kaum fassen. Nach einem herzlichen Empfang der fürstlichen Familie holt sie jedoch bald die Wirklichkeit ein. Intrigen und Streitereien im Palast halten sie auf Abstand, ihr einziger Lichtblick ist Jay, der Bruder des Fürsten. Trotz ihrer unterschiedlichen kulturellen Herkunft fühlen Eliza und Jay sich stark zueinander hingezogen. Doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Jay ist einer indischen Prinzessin versprochen ...


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt zu Beginn in der Handlung und der Geschichte drin. Die handelnden Personen, allen voran Eliza und Jay, und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch ein klares Bild vor Augen. Vor allem Indien zu damaligen Zeit konnte ich mir gut vorstellen und auch das Leben, das die Menschen damals führten, wurde gut beschrieben. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, mit ein paar spanenden Momenten, im historischen Indien, wenn auch der eigentliche Grund der Reise von Eliza, das fotografieren, manchmal etwas in den Hintergrund gerückt wird. Das ist aber für die Spannung und den Unterhaltungswert der Geschichte nicht weiter störend.
Für mich ein gelungener, seichter Roman über die Liebe und das damalige Leben in Indien. Von mir 4 Sterne für diesen Roman von Dinah Jefferies.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 24.08.2018

Auftakt für Grey und Miles

Heute wirst du sterben - The Teacher
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich finde es passt sehr gut zu diesem Buch, düster und geheimnisvoll macht es neugierig auf diesen Thriller. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich finde es passt sehr gut zu diesem Buch, düster und geheimnisvoll macht es neugierig auf diesen Thriller. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diesen Thriller von Katerina Diamond.

Klappentext:
Der Direktor einer Eliteschule in Exeter wird erhängt in der Aula aufgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch dann sterben weitere Männer immer grausamere und brutalere Tode. DS Imogen Grey und DS Adrian Miles finden zunächst keine Verbindung zwischen den Toten. Aber nach und nach kommen die Ermittlerin und ihr Partner einem dunklen Geheimnis aus Korruption, Lügen und Missbrauch auf die Spur, das ein unvorstellbares Grauen offenbart ...

Dieser außergewöhnliche Fall voller Nervenkitzel bildet den Auftakt zu einer Reihe rund um das Ermittlerduo Grey und Miles.


Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und auch an die vielen Personen und die vielen Opfer direkt zu Beginn musste ich mich erst gewöhnen. Das war am Anfang ziemlich verwirrend, aber wenn nach ein paar Kapiteln wurde es besser und der Lesefluss war dann eindeutig flüssiger. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch ein klares Bild vor Augen. Dieses Buch ist der Auftakt einer Reihe um die beiden Ermittler Grey und Miles und ich finde dieser Auftakt ist gelungen. Die beiden Ermittler konnte ich mir gut vorstellen und freue mich auch schon auf weitere Bücher mit den beiden. Man hat im Verlauf des Buches auch einiges aus dem Privatleben der beiden erfahren, so dass ich mir beide auch dadurch besser vorstellen konnte.

Von mir eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans, die sich von den Verwirrungen der ersten Seiten nicht abhalten lassen und verdiente 4 Sterne für diesen gelungenen Auftakt um DS Imogen Grey und DS Adrian Miles.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Spannung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 15.08.2018

War mir zu schwach

Tief unter die Haut
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Der Klappentext klang sehr vielversprechend und auch das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich war sehr gespannt auf das Buch von Sharon Sala.

Klappentext:
Clay und Francesca sind glücklich verheiratet. ...

Der Klappentext klang sehr vielversprechend und auch das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich war sehr gespannt auf das Buch von Sharon Sala.

Klappentext:
Clay und Francesca sind glücklich verheiratet. Doch als Clay eines Abends nach Hause kommt, findet er das Haus verlassen vor - von Francesca fehlt jede Spur. Zwei Jahre vergehen, in denen Clay sogar verdächtigt wird, seine eigene Frau ermordet zu haben.

Bis Francesca eines Tages plötzlich wieder vor ihm steht, in ihrem gemeinsamen Haus. Clay, der fest davon überzeugt war, dass sie ihn verlassen hatte, ist hin und her gerissen zwischen Wut und Wiedersehensfreude. Er will Antworten. Das Problem: Francesca kann sich nicht erinnern ...

Dieser Roman ist in einer früheren Ausgabe unter dem Titel "Das Tattoo" erschienen.


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin, aber der Spannungsbogen hat mir gefehlt und auch mit den handelnden Personen bin ich nicht so richtig warm geworden. Mir sind diese zu blaß geblieben und ich hatte beim Lesen kein klares Bild vor Augen. Am Anfang ist noch Spannung da, aber diese verliert sich immer mehr, so dass die Geschichte am Ende nur noch so vor sich hin erzählt wird. Ich hatte leider nicht das Verlangen, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht und fand auch den Schluss nicht sonderlich überraschend. Es war alles zu sehr vorhersehbar, was passiert ist.
Die Geschichte an sich ist interessant und wäre sicherlich auch spannender zu schreiben gewesen, aber so fällt das Buch für mich definitiv nicht in den Thriller-Bereich, eher Liebesroman mit spannenden Elementen, das würde es für meinen Geschmack besser beschreiben.
Leider kann ich dem Buch nicht mehr als 3 Sterne geben, weil mir einfach zu viel gefehlt hat. Aber der Schreibstil und die Geschichte an sich fand ich gelungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Spannung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 12.08.2018

Ein eher schwacher Thriller von Karin Slaughter

Ein Teil von ihr
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Ich habe von der Autorin schon einige Bücher gelesen und war immer wieder begeistert von ihrem Schreibstil und dem hohen Spannungsbogen. Auch bei ihrem neuesten Thriller „Ein Teil von ihr“ hat mich der ...

Ich habe von der Autorin schon einige Bücher gelesen und war immer wieder begeistert von ihrem Schreibstil und dem hohen Spannungsbogen. Auch bei ihrem neuesten Thriller „Ein Teil von ihr“ hat mich der Klappentext direkt angesprochen und auch das Cover finde ich sehr gelungen.

Klappentext:
Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?


Der Anfang hat mir gut gefallen und der Schreibstil ist, wie wir es von der Autorin gewohnt sind, flüssig und die Spannung direkt zu Beginn gegeben. Aber die vielen Wechsel der Geschichte haben mich schnell gestört, da ich nicht immer wusste, wer jetzt in welcher Zeit spielt. Ich fand hier hat eindeutig der „rote Faden“ gefehlt. Auch waren mir dadurch einige Handlungsstränge zu unlogisch. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch ein klares Bild vor Augen. Insgesamt war mir das Buch zu langatmig und der Spannungsbogen, den es sonst in den Büchern der Autorin gibt, hat mir hier komplett gefehlt. Man muss schon ein großes Durchhaltevermögen haben, um das Buch überhaupt bis zum Ende zu lesen. Zwar verbinden sich dann die Handlungsstränge zu einem logischen Schluss, aber dennoch war es zu langatmig.

Schade, aber ich kann hier nur drei Sterne vergeben, weil mir das für einen Thriller definitiv zu wenig spannend war.