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Veröffentlicht am 15.02.2026

Wenn man etwas verloren hat, merkt man erst, wie sehr man es bahalten wollte

Ein Zuhause im Frühling
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Ella lebt und arbeitet in London. Sie illustriert Kinderbücher. In der Beziehung zu ihrem Freund Patrick ist es ein ständiges auf und ab, wodurch Ella künstlerisch und auch ganz allgemein in eine tiefe ...

Ella lebt und arbeitet in London. Sie illustriert Kinderbücher. In der Beziehung zu ihrem Freund Patrick ist es ein ständiges auf und ab, wodurch Ella künstlerisch und auch ganz allgemein in eine tiefe Krise fällt.

Da kommt es ihr wie gerufen, das ihre Patentante für die nächsten sechs Monate die Welt bereisen möchte und Ella drum bittet ihr Cottage in einem kleinen beschaulichen Örtchen zu hüten und vorrübergehend dort einzuziehen.

Ella legt mit Patrick eine Beziehungspause ein und fährt nach Wilsgrave.

Dort angekommen hat Ella den Plan sich einzuigeln und für sich alleine zu bleiben. Da hat sie allerdings die Rechnung ohne den quirligen Labrador Tess gemacht, den sie ebenfalls in Obhut nehmen soll und ohne die Dorfbewohner die jeden einzelnen im Dorf in sämtliche Aktivitäten und Aufgaben mit einbeziehen. Auch Ella kann sich diesem ganz speziellen Dorfleben nicht entziehen.

Allem voran steht da Bets, die Ella unmittelbar mit sich reisst und ihr erst gar keine Möglichkeit zum Entkommen lässt. Dann ist da noch Devon, der Dorf Tierarzt der Ella direkt bei ihrer ersten Begegnung erstmal sagt was sie mit Tess alles falsch macht.

Was für ein wunderschöner Roman. Ich bin total begeistert. Hier gibt es alles was ein Wohlfühlroman braucht. Ein angenehmer, flüssiger Schreibstil, symphatische Charaktere, ein guter Zusammenhalt unter den Menschen, ein sehr schönes Setting. Hier passt einfach alles.

Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und habe mir oftmals gewünscht in dieses hinein zu schlüpfen und dort zu wohnen. Vielleicht sollte dieser Roman mal zur Pflicht Lektüre gemacht werden um der Menschheit mal zu verdeutlichen wie schön und angenehm das Leben sein kann wenn alle füreinander da sind und wenn die Gemeinschaft zusammen hält.

Hier bleibe ich ein wenig wehmütig zurück, da ich gerne endlos hätte weiter lesen wollen. Jetzt bleibt mir nur, mich auf den zweiten Teil zu freuen.

Mein Fazit
Ein wunderschöner Wohlfühlroman mit sehr symphatischen Charakteren und zwei Hunden die man direkt ins Herz schließt.

Leseempfehlung?
Definitiv ja!!!

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Viel zu viel von allem

Berchtesgaden
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Dieser Roman beginnt im Mai 1945 als die Amerikaner die Regierung in Deutschland übernehmen.

Sophie ist gerade einmal 19 Jahre alt und hat sich selbt, meist über Schallplatten Englisch beigebracht was ...

Dieser Roman beginnt im Mai 1945 als die Amerikaner die Regierung in Deutschland übernehmen.

Sophie ist gerade einmal 19 Jahre alt und hat sich selbt, meist über Schallplatten Englisch beigebracht was sich demnach auch äußerst unterhaltsam anhört bei der Aussprache. Trotzdem schafft sie es als Mitarbeiterin im Military Gouvernment eingestellt zu werden. Dort wird sie immer mehr mit den Verbrechen konfrontiert, die die Deutschen begangen haben.

Ihr Vorgesetzter Frank ist Jude und damals nach Amerika übergesiedelt, jetzt ist er in seine ehemalige Heimat zurückgekehrt. Seine Freundin ist Meg, die als Pressefotografin fungiert und immer "vorne" dabei ist.

Weiterhin ist da Rudolf Kriss, der verraten wurde weil er sich gegen Hitler geäußert hat und dadurch sogar zum Tode verurteilt worden ist. Nach Kriegsende ist auch Rudolf Kriss zurück und ist nun sogar der neue Bürgermeister von Berchtesgaden.

Sam ist auch noch zu erwähnen. Er ist schwarz und ein GI, erst lebte er auf dem Hof von Sophies Familie wo Sophie und Sam sich kennengelernt haben, im Nachgang treffen sich die beiden immer wieder auf der Arbeit und verlieben sich ineinander.

Nicht zu vergessen ist hier Max, Sophies Bruder der bei der SS gewesen ist und somit ein äußerst schlechtes Licht auf Sophies Familie wirft.

Insgesamt gesehen ist dieser Roman voll, voll, voll und nochmals voll. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals so viele Charaktere in einem Buch gehabt zu haben. Von Anfang bis Ende ist man damit beschäftigt zu überlegen wer mit wem in irgend einer Art und Weise miteinander verbunden ist. Alleine dadurch kommt schon erst gar kein richtiger Lesefluss auf.

Durch dieses Buch habe ich mich regalrecht gequält und habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt dieses abzubrechen weil mir alles viel zu viel gewesen ist, weil ich immer wieder den Überblick verloren habe und als wäre das nicht alles schon schlimm genug bleit das Ende in vielerlei Hinsicht offen, was hier, bei der Geschichte für mich ein meaga No Go ist!

Mein Fazit
Ein überaus zäher Roman mit viel zu vielen Erzählsträngen und viel zu vielen Charakteren in dem es nur sehr schwierig ist den Überblick zu behalten.

Lesempfehlung?
Leider nein.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Spannend mit vielen Wendungen

The Exes
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Nathalie hatte bisher viel Pech bei der Wahl ihrer Partner. Alles was sie möchte ist, den richtigen Partner zu finden mit dem sie eine Familie gründen kann.

Als sie James kennenlernt glaubt sie kurz vor ...

Nathalie hatte bisher viel Pech bei der Wahl ihrer Partner. Alles was sie möchte ist, den richtigen Partner zu finden mit dem sie eine Familie gründen kann.

Als sie James kennenlernt glaubt sie kurz vor der Erfüllung ihrer Wünsche zu stehen. Die Babyplanung steht und alles ist scheinbar "perfekt" scheinbar...

Dann passiert jedoch etwas das Nathalies Kartenhaus zum Einsturz bringt.
James deckt Nathalies dunkkelstes Geheimnis auf. Er erfährt davon was mir Nathalies drei Ex Partnern geschehen ist. Alle drei sind Tot. War es Mord? Waren es Unfälle? Was ist vorgefallen? Wie kann es sein das ein Mensch drei ehemalige Partner hatte und keiner von diesen lebt noch?

Bei jedem Todesfall war Nathalie in der Nähe. Was passiert jetzt? Wird James für Nathalie zur Gefahr nachdem er ihr Geheimnis entdeckt hat? Oder aber ist es umgedreht und Nathalie wird für James zur Gefahr weil sie evtl auch vor Mord nicht zurück schreckt?

The Exes hat mir sehr gut gefallen, nachdem ich den Einstieg gefunden hatte, fand ich das Buch äußerst spannend und konnte es kaum noch aus der Hand legen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht und was als nächstes passieren wird.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, der Roman ist leicht zu lesen. Die Protagonisten jedoch sind mir eher unnahbar geblieben. Niemand war mir sonderlich sympathisch. Was ich Schade finde ist, das ich den gesamten Roman und alle Charaktere als sehr negativ empfunden habe. Es hätte der Geschichte gut getan wenn es auch zwischendurch mal positive Abschnitte gegeben hätte.

Des weiteren gab es unzählige Wendungen, was vor allem gegen Ende, schon sehr Überhand genommen hat. Manschmal ist weniger mehr.

Da mir die Wendungen zum Ende hin zuviel waren und die Negativität insgesamt gesehen für mich zu ausgeprägt war, kann ich hier nicht die volle Anzahl der Sterne vergeben.

Mein Fazit
Ein überaus spannender Roman mit vielen Wendungen, vor allem zum Ende hin, der nie die Spannung verliert. Perfekt geeignet um diesen zwischendurch mal durch zu suchten.
Leseempfehlung?
Ja, kann ich hier aussprechen. Mir hat der Roman gut gefallen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Gut, dass man einen Menschen lieben kann, ohne ihn auch nur annähernd zu verstehen.

Niemands Töchter
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In Niemands Töchter geht es um Mütter und Töchter. Vier Frauen lassen die Leser an ihrer Lebensgeschichte teilhaben. Die Frauen erzählen ihre jeweilige Geschichte zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei jeder ...

In Niemands Töchter geht es um Mütter und Töchter. Vier Frauen lassen die Leser an ihrer Lebensgeschichte teilhaben. Die Frauen erzählen ihre jeweilige Geschichte zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei jeder geht es um das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter.

Bei diesem Buch war ich mir Anfangs etwas unsicher ob ich es wirklich lesen möchte. Die Entscheidung es zu lesen, war definitiv eine gute Entscheidung.

Den Klappentext habe ich als interessant empfunden, nachdem ich dann lediglich den Prolog gelesen hatte war ich sofort interessiert daran zu erfahren wie die Geschichte weiter gehen wird.

Alma ist ein äußerst schwieriges Kind und ich war des öfteren schockiert welches Verhalten sie an den Tag legt. Man hat das Gefühl, dass sie sich dauerhaft gegen ihre eigene Familie auflehnt, obwohl ihre Mutter Gabriele ihr alles ermöglicht was sie ihr ermöglichen kann und Alma von ganzem Herzen liebt und diese das auch immer spüren lässt. Dennoch umgibt Gabriele ein Geheimnis das immer in der Luft schwebt.

Isabell verliert durch einen tragischen Unfall ihre Mutter als sie gerade einmal zehn Jahre alt ist. Sie hatte ein überaus inniges Verhältnis zu ihrer Mutter und hat es durch ihren Verlust sehr schwer im Leben.

Eines Tages kreuzen sich auf ungewöhnliche Art und Weise die Wege von Alma und Isabell.

Im Leben von den vier Frauen geht es um die Verbindung zur eigenen Mutter, wie die Charaktere geformt werden, was vererbt ist, was durch Erziehung und Verhaltensweisen der Mütter an die eigenen Töchter übergeht.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, in einigen Dingen kann sich jeder als Leser wiederfinden. Die jeweiligen Erlebnisse der vier Frauen haben Tiefgang. Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet und vieles ist gut nachvollziehbar. Einiges regt zum Nachdenken an.

Äußerst gut gefallen haben mir hier auch die Länge, bzw die Kürze der Kapitel. Für mich absolut perfekt, es ist nie zuviel und nie zuwenig, sondern genau auf den Punkt.

Einziger Kritikpunkt ist das es sehr verwirrend ist alle Zusammenhänge zu durchblicken. Hier hätte ich mir zu Anfang eine kleine Erkärung gewünscht um zu wissen wie die einzelnen Personen in Verbindung zueinander stehen. Denn so wäre die Geschichte von Anfang an leichter zu verstehen, was dem Lesefluss zu Gute kommen würde. Sich dort selbst reinzufinden trübt den Lesegenuß erstmal ein wenig.
Der Roman ist nicht zum Nebenbei lesen geeignet, man sollte diesem die volle Aufmerksamkeit schenken, da es wichtig ist immer auf das Datum zu achten um zu wissen in welchem Zeitraum man sich gerade befindet.

Mein Fazit
Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern. Ein schöner Roman mit Tiefgang, dem man seine volle Aufmerksamkeit schenken sollte.
Leseempfehlung?
Ja, auf jeden Fall mit gutem Gewissen.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Drama Queen Tansy

Botanic Hearts
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In Botanic Hearts geht es um Tansy und Jack.
Tansy ist Leiterin einer Bücherei und Jack steht kurz davor der neue Direktor eines Botanischen Gartens zu werden.
Beide brennen voller Leidenschaft für ihren ...

In Botanic Hearts geht es um Tansy und Jack.
Tansy ist Leiterin einer Bücherei und Jack steht kurz davor der neue Direktor eines Botanischen Gartens zu werden.
Beide brennen voller Leidenschaft für ihren jeweiligen Beruf.

Die Wege von Jack und Tansy kreuzen sich nach einem Hurrikan der über Houston gefegt ist. Tansy verliert dabei vorerst ihr Haus und auch die Bücherei muss erstmal für vier Monate geschlossen werden.

Da die Bücherei schon öfter durch Überflutungen unter Wasser stand und renoviert werden musste, bekommt Tansy noch eine letzte Chance die Bücherei aufrecht zu erhalten.
Durch die Umstände des Hurrikans wird die Bücherei vorerst in Jacks Botanischen Garten verlegt. Dieser ist jedoch alles andere als Begeistert davon und lässt Tansy und ihr Team dies auch spüren.

Das Verhältnis zwischen Jack und Tansy ist sowieso schon mehr als angespannt, da Jack derjenige gewesen ist der Tansy bei der Überflutung erst aus der alten Bücherei gerettet hat und kurze Zeit später zusammen mit ihrer Nachbarin und ihrer Tochter aus ihrem eigenen Haus ein weiteres Mal.

Die Idee an sich eine Bücherei in einen Botanischen Garten zu versetzen und die Ideen die Tansy hier hatte um die Bücherei und den Botanischen Garten in Einklang zu bringen und dadurch mehr Besucher anzuziehen haben mir richtig gut gefallen. Das war auch sehr gut vorstellbar. Nur leider ist das drum rum mit den beiden Hauptprotagonisten einfach nicht gelungen.

Auf diesen Roman hatte ich mich sehr gefreut, leider wurde ich enttäuscht. Es geht oft um Macht Spielchen zwischen Tansy und Jack.

Die Charaktere waren für mich nicht wirklich greifbar. Tansy habe ich als Drama Queen empfunden, da sie aus allem immer ein Drama gemacht hat. Der Zeitrahmen der Geschichte war für mein Empfinden mehr als unrealistisch. Ein weiterer Minuspunkt ist für mich das hier gegendert wird. Noch ein Kritikpunkt ist das die Schrift sehr klein gedruckt ist und mir das Lesen schwer gefallen ist.

Mein Fazit
Es hätte ein guter Roman werden können wenn die Geschichte rund um die Protagonisten besser aufgebaut worden wäre und der Zeitrahmen etwas realistischer gesteckt worden wäre.
Kann man lesen, muss man aber nicht. Es gibt durchaus bessere Bücher.
Leseempfehlung?
Puh, schwierig, wenn man nichts zum lesen und keine hohen Erwartungen hat, kann man das ruhig lesen, ansonsten eher nein.

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