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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2024

Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite

Die Übermacht. Nominiert für den GLAUSER 2025 in der Kategorie bestes Debüt
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In diesem Roman geht es im Kern um das größte Geheimnis Chinas. Eine chinesische Spitzenwissenschaftlerin bittet vor laufender Kamera erst um Asyl in Deutschland, da sie das Geheimnis Chinas an die Öffentlichkeit ...

In diesem Roman geht es im Kern um das größte Geheimnis Chinas. Eine chinesische Spitzenwissenschaftlerin bittet vor laufender Kamera erst um Asyl in Deutschland, da sie das Geheimnis Chinas an die Öffentlichkeit bringen will, nur wenige Momente später stirbt sie, noch bevor sie ihr Wissen mit der Welt teilen kann.

Ihre einzige noch lebende Verwandte ist ihre Nichte Maria. Diese bekommt nach dem Tot ihrer Tante ein Video, das ihre Tante vor ihrem Tot für den Notfall aufgenommen hat. Darin befinden sich Unterlagen von diesem Geheimnis und Maria bekommt Anweisungen wo sich diese Unterlagen befinden und wem sie diese Aushändigen soll.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Es gibt Helfer, die es gut mit Maria meinen, allerdings gibt es auch Gegner die es auf Maria, bzw auf die Unterlagen abgesehen haben.

Dieser Roman ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite unbeschreiblich spannen, aber auch sehr beängstigend wenn man sich mal mit den Machenschaften der Chinesischen Regierung befasst.

Es gibt verschiedene Handlungsstränge, am Anfang muss man auch erstmal kurz überlegen wer wer ist und um wen es gerade geht, man hat allerdings auch ganz schnell den Überblick über die einzelnen Personen.
Besonders gut haben mir hier auch die relativ kurzen Kapitel gefallen.

Für mich ist dieser Roman definitiv auf den Punkt, von Anfang bis Ende.

Mein Fazit
Durchweg spannend, aber auch sehr beängstigend stellenweise. Ich würde hier eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können!

Das Buch der neuen Anfänge
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Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich auch sofort angesprochen.

In diesem Roman geht es Hauptsächlich um Jo. Ihr Onkel Wilbur hat in London einen Kleinen Schreibwaren/ Haushaltswarenladen und ist ...

Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich auch sofort angesprochen.

In diesem Roman geht es Hauptsächlich um Jo. Ihr Onkel Wilbur hat in London einen Kleinen Schreibwaren/ Haushaltswarenladen und ist an Demenz erkrankt. Da Jo gerade von Ihrem Freund verlassen wurde, entscheidet sie sich dazu den Laden vorübergehend zu übernehmen.

In London angekommen lernt sie die Kunden ihres Onkels kennen, darunter befinden sich Ruth, die verschwundene Vikarin und Malcom, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

Zu diesem Buch fällt es mir nicht leicht eine Rezension zu verfassen, da ich leider sehr enttäuscht davon bin. Ehrlicherweise muss ich auch sagen, das ich zwischen zwei und drei Sternen geschwankt habe.
Sehr lange schon hatte ich mich auf diesen Roman gefreut, die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, als ich dann jedoch das Buch in meinen Händen hielt und begonnen habe zu lesen nahm meine Enttäuschung ihren Lauf.

Angefangen bei dem Schreibstil, der bei mir keinerlei Lesefluss aufkommen lies. Immer wieder musste ich Stellen mehrfach lesen und hatte dann das Gefühl ich habe es immer noch nicht gänzlich verstanden.

Mit Jo konnte ich auch nicht so richtig warm werden. Sie wirkte auf mich absolut nicht wie eine fast 40 jährige, ich habe sie als eher unbeholfen empfunden, zumindest was ihre Denkweise angeht.
Dazu kommt dann das immer und immer wieder ihr Ex Freund Thema gewesen ist? Warum? Das hatte Null Nährwert für die Geschichte. Selbstverständlich war es schon von Bedeutung was Jo in Ihrer Beziehung erlebt hat um auch einiges Nachvollziehen zu können, aber muss der Ex dann durch das halbe Buch mit durch geschliffen werden? Nein!

Ähnlich ging es mir mit der Geschichte von Ruth. Ist es nötig gewesen die Gründe von ihrem Weggang bin zu Schluss nicht zu erzählen? Mich hat es genervt das immer wieder die Frage aufkam: Was ist mit Ruth? Was ist ihre Geschichte? Warum ist sie weggegangen?

So in etwa erging es mir auch mit den Erzählungen rund um Malcom. Oh man, Recherchen machen zu bereits verstorbenen, alles schön und gut, aber das hat mir dann hier doch viel zu viel Raum eingenommen. In wie vielen Szenen Jo, Ruth und Malcom auf dem Friedhof waren, puh.

Natürlich Enthält dieser Roman die Botschaft wie wichtig Freundschaft ist, aber da hätte es unzählige Möglichkeiten gegeben das besser zu verpacken.

Das ist auch der Grund warum ich mich für drei, anstatt für zwei Sterne entschieden habe. Weil die Botschaft doch im Kern eine sehr gute ist und weil doch ein paar Stellen dabei waren die mir gut gefallen und über die ich nachgedacht habe.

Mein Fazit
Den Hype um dieses Buch kann ich nicht nachvollziehen. Für mich war es aus den oben genannten Gründen leider eine Enttäuschung Aufgrund dessen ich auch hier keine Leseempfehlung aussprechen würde.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Das Museum des Grauens

Das zweite Kind
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Das Cover gefällt mir sehr gut, die Haptik, die hervorgehobene Schrift, toll.

Ein kleiner Junge wird nackt und alleine im Wald gefunden, der entführt worden war und entkommen konnte.
Valentina Medici, ...

Das Cover gefällt mir sehr gut, die Haptik, die hervorgehobene Schrift, toll.

Ein kleiner Junge wird nackt und alleine im Wald gefunden, der entführt worden war und entkommen konnte.
Valentina Medici, Ermittlerin einer italienischen Spezialeinheit wird damit beauftragt sich um den Fall zu kümmern diesen schnellstmöglich abzuschließen und zu den Akten zu legen.
Doch dann verschwindet ein weiterer Junge und Valentina beginnt zu ermitteln. Nach und nach tun sich immer mehr Abgründe auf.

Soweit so gut. Der Einstieg in diesen Roman ist mir sehr schwer gefallen, da ich Schwierigkeiten mit den vielen unterschiedlichen Namen hatte und da erstmal den Durchblick finden musste. Die Geschichte war für mich nicht wirklich spannend. Als ich mich bis zur Seite 128 durchgeschliffen hatte, habe ich darüber nachgedacht, diesen Roman abzubrechen. Dachte dann aber, na ja, bei fast 700 Seiten wird ja wohl noch was kommen, also habe ich weiter gelesen und tatsächlich, kurz darauf wurde es spannend und zwar so spannend, dass es mir absolut schwer gefallen ist das Buch nochmal aus der Hand zu legen. Die Seiten sind nur so vorüber geflogen und ich habe mich beim Lesen fast überschlagen vor lauter Spannung.

Doch leider blieb es nicht dabei. Ich habe das Gefühl das der Autor hier der Meinung war er muss noch einen drauf setzen und noch einen und noch einen. Das ging so weit das ich, je länger sich der Roman gezogen hat, ich nur noch fertig werden wollte, weil ich einfach nur noch genervt war.
Dem Buch hätte es besser getan wenn der Autor frühzeitig den Absprung geschafft hätte. Gelegenheit dazu gab es ausreichend.
Als Trilogie hätte mir dies besser gefallen, denn das hätte der Inhalt durchaus hergegeben.
Das ist so ähnlich wie bei einer Serie wenn die Erfolgreich war und die Macher dann der Meinung sind krampfhaft noch was "hinten dran" hängen zu müssen/wollen, das geht dann auch oft schief.

Noch dazu ist das Ende wirklich unterirdisch und lässt mich unzufrieden zurück. Damit meine ich nicht "nur" inhaltlich, sondern das Gesamte, das war wie zack abgeschnitten und es bleiben noch offene Fragen zurück. Das dann nach fast 700 Seiten, für mich mehr als ärgerlich.

Mein Fazit
Nicht geeignet wenn man zart besaitet ist und definitiv nicht für nebenher geeignet. Kurz auf den Punkt gebracht, manchmal ist weniger mehr! Für mich hat der Autor den rechtzeitigen Absprung nicht geschafft.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Der Sog von Social Media

Stronger Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Was für ein schönes Buch. Das Cover gefällt mir sehr gut, dazu kommt noch der Farbschnitt, eine Charakterkarte und eine sehr schönen Illustration im Inneren.

Hier geht es um Josie die ein Volontariat ...

Was für ein schönes Buch. Das Cover gefällt mir sehr gut, dazu kommt noch der Farbschnitt, eine Charakterkarte und eine sehr schönen Illustration im Inneren.

Hier geht es um Josie die ein Volontariat bei dem Magazin London Lens antritt. Dort soll sie das Gesicht der Social-Media-Kanäle werden. Josie ist allerdings zu schüchtern dazu um vor die Kamera zu treten.
Als wäre das nicht schon genug, soll Josie auch noch den True-Crime-Podcaster Ryan supporten.
Josie und Ryan erstellen ihren ersten gemeinsamen Beitrag. Nachdem dieser Viral gegangen ist, ergießt sich ein Shitstorm über die beiden, der auch sehr ins Persönliche übergeht. Sie geraten in den Strudel der Online Welt. Beide sind damit überfordert und müssen von nun an gegen ihre ganz eigenen Dämonen kämpfen. Dabei sind sich Josie und Ryan gegenseitig eine sehr große Stütze und helfen sich durch diese Zeit.

An dem Roman Stronger then ever hat mir alles unbeschreiblich gut gefallen, allem voran das Tempo, das war regelrecht perfekt. Nichts wurde künstlich in die Länge gezogen und nichts hat sich überschlagen.
Josie und Ryan sind die Hauptprotagonisten hier, aber alle Charaktere sind sehr liebenswert. Der Schreibstil ist überaus angenehm und bringt eine gewisse Wärme rüber. Absolut zum Wohlfühlen.

Ganz besonders hervorheben möchte ich hier, das sowohl Josie als auch Ryan sich Professionelle Hilfe holen in Form einer Psychologischen Beraterin bei London Lens. Die Gespräche waren ausgesprochen gut und professionell. Hier merkt man ganz deutlich das die Autorin Larissa Schira sich von der Psychologin Pia Kabitzsch unterstützen lassen hat.

Mein Fazit
Ein rundum gelungener Roman mit liebenswerten Charakteren dem man seine volle Aufmerksamkeit schenken sollte, da er einen selbst auch zum Nachdenken anregt. Es stimmt einfach alles. Hier würde ich definitiv eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Die Verdächtigen aus Tall Oaks

Was auf das Ende folgt
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In diesem Roman geht es um eine Kleinstadt mit Namen Tall Oaks. Hier leben die Menschen noch in Sicherheit bis eines Tages das Verschwinden des dreijährigen Harry Monroe für Entsetzen sorgt und die Bewohner ...

In diesem Roman geht es um eine Kleinstadt mit Namen Tall Oaks. Hier leben die Menschen noch in Sicherheit bis eines Tages das Verschwinden des dreijährigen Harry Monroe für Entsetzen sorgt und die Bewohner der Stadt ordentlich durcheinander gewirbelt werden.

Man muss sich erstmal ein wenig in diesen Roman rein finden. Im Prinzip enthält dieser viele verschiedene einzelne Geschichten die anfänglich ziemlich verwirrend sind. Wenn ein neuer Erzählstrang beginnt, braucht es immer einen Moment zu wissen um wen es gerade geht.

Dennoch nimmt es einem nicht das Lesevergnügen wenn man sich zurecht gefunden hat. Ganz im Gegenteil, bei mir war es so, dass ich so vertieft in die einzelnen Geschichten war, das ich zwischenzeitlich sogar vollkommen vergessen habe, was der eigentliche Kern dieses Romans ist.

Unbeschreiblich gut hat mir gefallen, dass zum Ende hin alles aufgelöst wurde und sich alle zuvor als einzeln wahrgenommenen Erzählstränge miteinander verwoben haben.

Für mich ist Chris Whitaker einer der besten Autoren überhaupt!

Die Charaktere haben mir jedoch nicht sonderlich gut gefallen ich fand sie eher durchwachsen. Mit Ausnahme von Manny, er ist mein absoluter Liebling. Wenn man mal über seine Ausdrucksweise drüber hinweg sieht. Er tut so hart, hat aber ein riesen großes Herz und hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile köstlich amüsiert.

Einen Stern ziehe ich jedoch ab, weil die Ausdrucksweise Stellenweise wirklich unterirdisch gewesen ist und weil hier auch einige Dinge geschehen die Heutzutage ein No Go sind, wobei das für mich kein Problem darstellt, da sich die Zeiten einfach geändert haben, aber die Vorkommnisse sind mir wirklich to much an der ein oder anderen Stelle.

Mein Fazit
Ein großartiger Spannungsgeladener Roman auf den man sich definitiv einlassen muss. Ich würde eine Leseempfehlung aussprechen.

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