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Veröffentlicht am 13.05.2026

Herzklopfen zwischen Pferdekoppel und Sternenhimmel

Trail Rides & Starry Eyes
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Zwischen Heu, Herzklopfen und Sternenhimmel hat uns Trail Rides & Starry Eyes sofort in diese ganz besondere Cowboy Romance Stimmung gezogen. Cassidy mit ihrer bodenständigen Art und Wilder mit seinem ...

Zwischen Heu, Herzklopfen und Sternenhimmel hat uns Trail Rides & Starry Eyes sofort in diese ganz besondere Cowboy Romance Stimmung gezogen. Cassidy mit ihrer bodenständigen Art und Wilder mit seinem Hollywood Glanz waren genau diese Mischung, bei der man beim Lesen erst grinst, dann die Augen verdreht und am Ende doch leise mitschmilzt.

Beim Buddyread mit meiner Tochter wurde daraus schnell so ein Buch, bei dem wir ständig kleine Lesepausen eingelegt haben. Sie meinte irgendwann: Der tut so cool, aber der ist doch komplett verloren auf der Ranch. Und ja, genau das macht Wilder so herrlich unterhaltsam. Diese Szenen, in denen er merkt, dass Cowboy sein mehr bedeutet als gut auszusehen, hatten bei uns definitiv ihren eigenen kleinen Comedy Auftritt.

Cassidy mochte ich besonders, weil sie nicht einfach das süße Cowgirl Klischee ist. Sie hat Herz, Haltung und diesen trockenen Humor, der wunderbar zu Wilder passt. Wir haben abwechselnd gelesen, uns gegenseitig Stellen gezeigt und bei manchen Dialogen direkt gewusst: Das wird jetzt wieder so ein Moment.

Die Liebesgeschichte ist zart, süß und angenehm jugendlich erzählt. Nicht überladen, nicht künstlich dramatisch, sondern eher wie ein warmer Sommerabend auf der Ranch, mit Pferden, Funkenflug und diesem Gefühl, dass erste Liebe gleichzeitig chaotisch und wunderschön sein kann.

Für mich ist es ein richtig schönes Wohlfühlbuch für alle, die cute Romance, Enemies to Lovers Vibes und ein bisschen Cowboy Charme lieben.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Ein alter Filmfuchs auf der Couch

Eine andere Geschichte
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Hollywood, Psychoanalyse und ein alter Mann, der eigentlich nur Schlaftabletten will. Klingt erstmal nach einem ziemlich schrägen Setup, aber genau daraus macht Charles Lewinsky einen Roman, der mehr kann, ...

Hollywood, Psychoanalyse und ein alter Mann, der eigentlich nur Schlaftabletten will. Klingt erstmal nach einem ziemlich schrägen Setup, aber genau daraus macht Charles Lewinsky einen Roman, der mehr kann, als nur hübsch historisch herumzublenden.

Curtis Melnitz liegt auf der Couch seines Psychiaters und erzählt. Widerwillig, bissig, manchmal eitel, manchmal bitter, oft so, dass man denkt: Mein Freund, du bist wirklich kein einfacher Zeitgenosse. Aber gerade das macht ihn spannend. Er ist kein Held zum Umarmen, eher einer, bei dem man mit hochgezogener Augenbraue zuhört und trotzdem nicht wegkommt.

Besonders stark fand ich diese Mischung aus altem Hollywood, Berliner Wirklichkeit und den dunkleren Kapiteln des 20. Jahrhunderts. Da flimmert auf der einen Seite noch die stumme Traumfabrik, auf der anderen Seite knallt einem die deutsche Geschichte ziemlich ungeschönt vor die Füße. Lewinsky erzählt das nicht trocken wie aus dem Geschichtsbuch, sondern über Erinnerungen, Ausflüchte, kleine Gemeinheiten und diese typische menschliche Fähigkeit, sich selbst die eigene Vergangenheit schönzureden.

Ganz ehrlich: Warm wurde ich mit Melnitz nicht immer. Dafür ist er zu sperrig, zu zynisch, zu sehr alter Grantler mit eingebautem Abwehrsystem. Aber langweilig? Keine Sekunde. Jede Sitzung fühlt sich an wie ein neues Stück Lebensbeichte, nur eben mit mehr Filmstaub, mehr Ego und deutlich mehr Schatten.

Eine andere Geschichte ist kein Roman zum schnellen Wegatmen. Eher einer, der sich langsam festsetzt. Klug, unbequem, elegant erzählt und mit genug Witz, damit man zwischen all dem historischen Gewicht nicht komplett untergeht.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Ein Frühlingsstrauß, der niemals verwelkt

Blumenpracht aus Papier – Der Frühlingsstrauß
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Zarte Papierblüten, frische Farben und dieses kleine Kribbeln in den Fingern machen Blumenpracht aus Papier zu einem Buch, das sofort Lust auf einen kreativen Nachmittag macht.

Beim Durchblättern hatte ...

Zarte Papierblüten, frische Farben und dieses kleine Kribbeln in den Fingern machen Blumenpracht aus Papier zu einem Buch, das sofort Lust auf einen kreativen Nachmittag macht.

Beim Durchblättern hatte ich direkt das Gefühl, mir ein Stück Frühling nach Hause zu holen. Nicht laut, nicht kitschig, sondern sanft, liebevoll und mit ganz viel Charme. Die vorgestanzten Elemente lassen sich angenehm herauslösen und nehmen einem die größte Hürde direkt ab. Genau das macht das Buch so zugänglich, denn man muss keine perfekte Bastelfee sein, um am Ende etwas Schönes in den Händen zu halten.

Besonders gefallen haben mir die fotografischen Anleitungen. Sie führen klar durch die einzelnen Schritte und geben Sicherheit, ohne trocken zu wirken. Narzissen, Tulpen, Krokusse und Hyazinthen bringen eine richtig schöne Mischung aus Farbe, Leichtigkeit und Frühlingsgefühl mit. Der entstehende Strauß wirkt nicht wie ein schnelles Papierprojekt, sondern wie eine kleine bleibende Dekoration mit Herz.

Für mich ist dieses Buch perfekt für ruhige Sonntage, kreative Auszeiten oder als Geschenk für Menschen, die gerne etwas mit den Händen machen. Man spürt die Sorgfalt in der Gestaltung und genau deshalb bleibt am Ende nicht nur ein Papierstrauß zurück, sondern auch dieses schöne Gefühl: Das habe ich selbst gemacht.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Wenn der Tod ein Herz bekommt

The Heartless One
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Dunkle Romantasy, ein Todesloser mit Herz und eine Prinzessin, die längst nicht mehr nur gerettet werden will. The Heartless One hat mich direkt wieder in diese schwere, magische Atmosphäre gezogen, in ...

Dunkle Romantasy, ein Todesloser mit Herz und eine Prinzessin, die längst nicht mehr nur gerettet werden will. The Heartless One hat mich direkt wieder in diese schwere, magische Atmosphäre gezogen, in der Liebe nicht weich und harmlos ist, sondern gefährlich, verletzlich und manchmal fast schon schmerzhaft schön.

Jessamine und Elric stehen hier nicht mehr am Anfang ihrer Verbindung. Genau das mochte ich sehr, denn ihre Beziehung fühlt sich gewachsener an. Da ist Nähe, Vertrauen, Sehnsucht, aber eben auch Angst. Ein lebendiges Herz kann brechen, und dieser Satz hängt über der Geschichte wie ein dunkler Schleier.

Besonders stark fand ich die Mischung aus Romantik, Machtspielen, Hexenzirkel, Kriegsvorbereitung und inneren Kämpfen. Elric bekommt mehr Raum, Jessamine wirkt entschlossener, und trotzdem bleibt sie greifbar. Keine perfekte Heldin, sondern eine Frau, die liebt, zweifelt, kämpft und daran wachsen muss.

Zwischendurch hätte ich mir an manchen Stellen etwas weniger Missverständnisse und ein noch strafferes Tempo gewünscht. Trotzdem bleibt die Stimmung intensiv, bildhaft und voller düsterer Magie.

Für mich ist The Heartless One ein starker zweiter Band, emotionaler, dunkler und größer als erwartet. Nicht makellos, aber absolut fesselnd für alle, die Romantasy mit Tod, Herzschmerz, Macht und einer guten Portion Schatten lieben.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Wenn Taschengeld plötzlich richtig spannend wird

Geld für Kids erklärt
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Geld erklären, ohne dass einem nach drei Seiten die Gesichtszüge einschlafen? Mutige Nummer. Aber Geld für Kids erklärt bekommt genau das überraschend gut hin.

Wir haben das Buch als Buddyread gelesen, ...

Geld erklären, ohne dass einem nach drei Seiten die Gesichtszüge einschlafen? Mutige Nummer. Aber Geld für Kids erklärt bekommt genau das überraschend gut hin.

Wir haben das Buch als Buddyread gelesen, immer abwechselnd im gleichen Buch. Erst ich ein Stück, dann meine Tochter, dann wieder ich. Und ziemlich schnell kam dieser Moment, wo sie den Kopf hob und meinte: Warte mal, Aktien sind also nicht einfach nur reiche Leute am Laptop? Genau da hatte mich das Buch.

Familie Strudel ist dabei ein ziemlich cleverer Kniff. Statt trockener Finanzunterricht mit erhobenem Zeigefinger gibt es Alltag, kleine Situationen, Fragen, Reaktionen und dieses angenehme Gefühl: Ach so, darum geht es eigentlich. Taschengeld, Sparen, Preise, Banken, Steuern, Märkte und sogar Welthandel werden so erklärt, dass man nicht direkt innerlich zur Pausenklingel rennt.

Besonders schön fand ich, dass wir beim Lesen immer wieder hängen geblieben sind. Nicht, weil es schwer war, sondern weil Gespräche entstanden sind. Was kostet eigentlich unser Wocheneinkauf? Warum wird manches teurer? Und warum verschwindet Geld manchmal gefühlt schneller als Schokolade im Wohnzimmer? Kleiner Realitätscheck: sehr schnell.

Die Illustrationen lockern alles auf und machen aus einem Thema, das schnell nach Erwachsenenproblem klingt, ein greifbares Kinderbuch mit echtem Mehrwert. Man merkt, dass hier nicht nur Wissen abgeladen wird, sondern Verständnis entstehen soll.

Ein kleiner Abzug bleibt, weil manche Begriffe natürlich trotzdem kurz sacken müssen. Aber genau dafür ist das Buch perfekt zum gemeinsamen Lesen.

Für mich ein richtig starkes Sachbuch, das Kindern Geld nicht schönredet, sondern verständlich macht. Und nebenbei auch Erwachsene daran erinnert, dass Finanzwissen ruhig früher anfangen darf.

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