Elbisch lernen? Challenge accepted!
Elbisches WörterbuchWer einmal durch Mittelerde reisen will, ohne dafür den Umweg durch ein Kleiderschrank-Portal oder eine Horde Orks nehmen zu müssen, braucht unbedingt dieses Wörterbuch. Denn nichts – und ich meine wirklich ...
Wer einmal durch Mittelerde reisen will, ohne dafür den Umweg durch ein Kleiderschrank-Portal oder eine Horde Orks nehmen zu müssen, braucht unbedingt dieses Wörterbuch. Denn nichts – und ich meine wirklich nichts – bringt einen näher an Tolkiens Welt heran als die Sprachen der Elben. Sindarin und Quenya klingen nicht nur so, als könnte man damit locker einen Drachen beschwören oder einen Zauberschatz öffnen, sie sind auch noch unfassbar elegant. Ganz ehrlich: Wer will schon „Hallo“ sagen, wenn er genauso gut „Aiya“ rufen könnte? Klingt doch gleich tausendmal heldenhafter.
Wolfgang Krege hat mit diesem Werk ein Tor in eine Welt geschaffen, das noch glänzender funkelt als Galadriels Spiegel. Das Buch ist nicht nur Wörterbuch, sondern so was wie ein Geheimschlüssel in eine Kultur, die Tolkien erschaffen hat. Und ja, man merkt beim Blättern: Das hier ist nicht einfach ein Lexikon zum Abhaken. Es ist eine Einladung, sich komplett in diese Sprachen zu verlieben – mit allen Facetten, Regeln, kleinen Eigenheiten. Perfekt für Sprachnerds, Tolkien-Fans oder Leute, die beim nächsten Rollenspiel einfach mal alle sprachlos machen wollen.
Die Ausstattung? Ein Fest! Der Farbschnitt ist wie ein Schatz, den man eigentlich in einer geheimen Bibliothek von Minas Tirith vermuten würde. Die goldene Prägung auf der Buchdecke schimmert so, dass selbst ein Elb neidisch werden könnte. Das Ding im Regal zu haben, ist nicht nur cool – es fühlt sich an, als hätte man ein Stück Mittelerde persönlich abgerissen und nach Hause getragen.
Unterm Strich: Wer Mittelerde liebt, kommt an diesem Wörterbuch nicht vorbei. Es ist nicht nur ein Buch, sondern ein Erlebnis. Ein bisschen nerdig, ein bisschen magisch – und absolut unverzichtbar. Pedo mellon a minno!