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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2020

Märchenprinz oder Monster

Ein Rocker für die Prinzessin
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"Ein Rocker für die Prinzessin" ist die Gesamtausgabe der "Wings of Death Motorcycle Club" Reihe. Sie wurde von der deutschen Autorin Bärbel Muschiol geschrieben und ist 2020 als eBook und Taschenbuch ...

"Ein Rocker für die Prinzessin" ist die Gesamtausgabe der "Wings of Death Motorcycle Club" Reihe. Sie wurde von der deutschen Autorin Bärbel Muschiol geschrieben und ist 2020 als eBook und Taschenbuch Ausgabe im Klarant Verlag erschienen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Heather, die vor ihrem Vater, dem mächtigen Waffenhändler Malcolm Sullivan, flüchtet, weil er sie zu einer Ehe mit seinem brutalen Stellvertreter zwingen will. Heather, die sich nichts mehr als Freiheit wünscht, erhofft sich Hilfe vom größten Feind ihres Vaters, denn Rocker vom Wings of Death Motorcycle Club.

Zu Beginn der Geschichte war mir Heather definitiv sympathisch und ich konnte ihren Wunsch nach Freiheit sehr gut nachvollziehen. Für ihren Mut habe ich sie sogar ein kleines bisschen bewundert. Leider trifft sie schon kurz nach ihrer Ankunft bei den Rockern eine Entscheidung, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte und die nicht nur sie, sondern auch die Rocker in eine wirklich miese Situation bringt. Diese Ignoranz hat mir überhaupt nicht gefallen.

Heathers männlicher Gegenpart ist King, der Präsident des Wings of Death Motorcycle Club. Dieser Mann macht süchtig und es gab Momente in den wäre ich sehr gerne an Heathers Stelle gewesen.

Muschiols Rocker-Geschichten leben von einer wundervollen Mischung aus Erotik und Action. In diesem Buch hat mich der Action Teil positiv überrascht, weil er so anders war als das was die Autorin normalerweise schreibt.

Das Buch wird wie gewohnt aus zwei Sichten erzählt und auch Muschiol Schreibstil ließ sich mal wider angenehm lesen. Die Kapitel hatten eine gute Länge und die Wortwahl hat gut zum Genre gepasst.

Fazit

Obwohl es mittlerweile weit über zehn Rocker-Geschichten gibt, werden sie niemals langweilig. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich mich schon jetzt auf das nächste Rocker-Abenteuer freue. Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 23.06.2020

Liebesgeschichte zum Abschalten

Lessons from a One-Night-Stand
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"Lessons from a One-Night-Stand" ist der erste Band der neunteiligen "Baileys" Reihe aus der Feder des Autorenduos Piper Rayne. Bisher (Stand Juni 2020) wurden aber nur drei Teile ins Deutsche übersetzt. ...

"Lessons from a One-Night-Stand" ist der erste Band der neunteiligen "Baileys" Reihe aus der Feder des Autorenduos Piper Rayne. Bisher (Stand Juni 2020) wurden aber nur drei Teile ins Deutsche übersetzt. Im Mittelpunkt der Reihe steht die Familie Bailey, die aus neun Geschwistern besteht, von denen jeder im Laufe der Reihe seinen eigenen Band und somit seine eigene Geschichte bekommt.

Der erste Band erzählt die Geschichte von Austin Bailey. Austin, der vor neun Jahren in seine Heimatstadt Lake Starlight zurückgekehrt ist, um sich nach dem Tod seiner Eltern um seine acht jüngeren Geschwister zu kümmern, arbeitet nun als Sportlehrer an der örtlichen High School und gilt als Held der Stadt. Obwohl er seine Heimatstadt liebt und seine Familie ihm alles bedeutet, hat er das Gefühl im Leben etwas verpasst zu haben.

Die weibliche Protagonistin heißt Holly. Zu Beginn des Buches zieht sie für ein paar Monate nach Lake Starlight, um an der örtlichen High School die Vertretung der Schulleiterin zu übernehmen. An ihrem ersten Arbeitstag muss sie feststellen, dass der Mann mit dem sie ein paar Tage zuvor einen One-Night-Stand hatte, einer ihrer neuen Kollegen ist.

Holly war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihr Verhalten und ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar und ihre Willensstärke hat mich definitiv beeindruckt.

Austin ist mal nicht der typische Bad Boy, was ich sehr erfrischend fand. Seine Familie bedeutet ihm alles und so ist es wenig verwunderlich, dass er nach dem Tod seiner Eltern seine Träume aufgegeben hat, um sich um seine jüngeren Geschwister zu kümmern. Ich bewundere ihn für seine Selbstlosigkeit.

Jetzt könnte man behaupten Austin sei der perfekte Buchcharakter, wären da nicht seine Gedanken. Dieser Mann denkt doch wirklich ununterbrochen an Sex und dabei ist es ihm völlig egal, ob das gerade angebracht ist oder nicht. Ich habe dafür Verständnis, wenn das ein oder auch zweimal passiert aber wenn der Charakter überhaupt nichts dazu lernt, dann geht mir das irgendwann gehörig auf die Nerven.

Die Leser die jetzt Angst vor zu vielen Sex Szenen haben, die kann ich beruhigen, denn die expliziten Stellen machen maximal 10% des Buches aus. Was mich allerdings massiv gestört hat, waren die Orte, an denen die beiden Sex hatten. Mal abgesehen davon, dass die beiden als Lehrer eine Vorbildfunktion haben, stehen sie scheinbar drauf, wenn ihnen absolut jeder dabei zusehen kann. Scheinbar soll dieses Verhalten erotisch sein. Ich habe es aber eher als geschmacklos empfunden. Hinzukommt die Beschreibung, die nur bedingt gefühlvoll und erotisch war.

Ich habe mittlerweile genug Liebesromane gelesen, um zu wissen, dass sie nur selten realistisch sind. Sie sollten aber auch nicht ins kitschige und klischeehafte Abrutschen, weil das auf Dauer die Stimmung kaputt macht. Bis kurz vor Schluss ist das denn Autorinnen auch super gelungen, doch dann sind die letzten drei Kapitel so sehr ins kitschige und klischeehafte abgerutscht, dass ich am liebsten schreiend davongerannt wäre. Natürlich ist mir bewusst, dass die meisten Liebesromane mit einem Happy End enden und das ist auch völlig in Ordnung. Was für mich nicht mehr in Ordnung ist, sind Happy Ends die sprichwörtlich in Kitsch und Klischees ertrinken. Solch ein Ende macht nämlich das ganze Buch kaputt.

Am Ende der Geschichte gibt es einen kurzen Verweis auf den zweiten Band, was mir sehr gut gefallen hat. Meine Vorfreude auf die nächste Geschichte ist dadurch umso größer.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Holly und Austin erzählt, was dem Leser die Chance gibt einen Blick in die Gedanken beider Protagonisten zu werfen. Die Übersetzung von Piper Raynes Schreibstil ließ sich gewöhnt angenehm lesen und die Kapitel hatten für mich die richtige Länge.

Fazit
Piper Rayne ist mit diesem Reihenauftakt eine schöne Liebesgeschichte zum Abschalten gelungen, die mich definitiv neugierig auf die nächsten Bände gemacht hat und die daher gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 09.06.2020

Verschenktes Potenzial

Speed Love – Summer & Tyler
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Meine Meinung

„Speed Love - Summer & Tyler“ wurde von der deutschen Autorin Karina Reiss geschrieben und ist 2020 bei „be“, dem digitalen Label vom Bastei Lübbe Verlag, erschienen. Das Buch erzählt die ...

Meine Meinung

„Speed Love - Summer & Tyler“ wurde von der deutschen Autorin Karina Reiss geschrieben und ist 2020 bei „be“, dem digitalen Label vom Bastei Lübbe Verlag, erschienen. Das Buch erzählt die Geschichte von Summer Booth und Tyler Hatfield. Summer, die ihren Traumberuf Ärztin aufgegeben hat, um ihre kranke Mutter zu pflegen, muss dabei zu sehen wie ihre Familie immer mehr auseinanderbricht. Tyler ist ein aufstrebender Rennfahrer, der gerade vom Booth Thunder Racing Team unter Vertrag genommen wurde und so seinem Traum ein Stück nähergekommen ist.

Erwartungen an ein Buch zu stellen, bevor man überhaupt mit dem Lesen begonnen hat, ist nur selten eine gute Idee. Die Gefahr, dass die Erwartungen zu hoch sind und man am Ende enttäuscht wird ist groß. Ich konnte diesem Risiko nicht widerstehen und ärgere mich nun, denn „Speed Love - Summer & Tyler“ hat meine Erwartungen noch nicht mal ansatzweise erfüllt.

Ich lese leidenschaftlich gerne Liebesgeschichten, weil ich so meinem Alltag für ein paar Stunden entfliehen kann. Das funktioniert aber nur, wenn ich die Liebe zwischen den beiden Protagonisten auch fühlen kann. Bei der Geschichte von Summer & Tyler hat mir das sehr gefehlt. Leider ist es der Autorin zu keinem Zeitpunkt gelungen, die Liebe zwischen den Protagonisten so rüberzubringen, dass ich sie fühlen konnte. Sowohl Summer als auch Tyler blieben für mich bis zum Schluss farblose Charaktere, die mich kein bisschen berührt haben. Außerdem hat ihr nicht nachvollziehbares Verhalten dafür gesorgt, dass sie mit jedem weiteren Kapitel an Authentizität verloren haben.

Damit eine Liebesgeschichte authentisch wird, braucht es ein paar gute Konflikte. „Speed Love“ liefert dafür eine Menge guter Möglichkeiten, die von der Autorin aber nur bedingt genutzt werden. So verliert die Geschichte an Spannung.

Das gewisse Etwas bekommt eine Liebesgeschichte erst durch Sex Szenen. Mir ist dabei immer wichtig, dass sie sowohl gefühlvoll als auch erotisch sind. Die Sex Szenen aus „Speed Love“ sind leider das komplette Gegenteil, denn ich könnte sie ohne große Probleme mit den drei Worten „rein, raus, fertig!“ zusammenfassen. Was mich ganz besonders gestört hat, war sowohl die große Menge als auch der Zeitpunkt der Sex Szenen. Summer und Tyler steigen nämlich bereits bei ihrer aller ersten Begegnung mit einander ins Bett.

Mein größter Kritikpunkt ist die spärliche Umsetzung des Sport-Faktors. Sowohl das Cover als auch der Klappentext heben den Rennsport hervor und haben so natürlich meine Fantasie ordentlich ins Rollen gebracht. Hinzukommt das ich ein großer Fan von „Sports Romance“ bin, was bei mir immer für gewisse Erwartungen sorgt. Natürlich bin ich enttäuscht, wenn ich feststellen muss, dass der Sport-Faktor nur eine kleine Nebenrolle spielt und so weder meine Fantasie noch meine Erwartung erfüllt wurden.

Ich habe absolut kein Problem damit, wenn die Handlung mal größere Zeitsprünge macht. Werden diese Zeitsprünge aber nicht angekündigt habe ich ein Problem. Es stört massiv meinen Lesefluss und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Geschichte zu einer zusammenhangslosen Aneinanderreihung von Szenen wird. Unglücklicherweise enthält „Speed Love“ eine ganze Menge solcher unangekündigter Zeitsprünge.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Tyler und Summer erzählt. Der Schreibstil ließ sich angenehm lesen und die Länge der Kapitel war genau richtig.

Fazit

Ich gehöre zu den Menschen die Bücher nur ganz selten abbrechen, weil ich immer die Hoffnung hege, dass sich die negativen Aspekte irgendwann verbessern. Bei „Speed Love - Summer & Tyler“ ist dieser Zustand aber leider nie eingetreten. Mir ist es ein Rätsel, wie man eine so wundervolle Idee so schlecht umsetzen kann. Ich kann dem Buch daher keine Leseempfehlung geben.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.06.2020

Prickelnde Leidenschaft trifft auf actionreiche Spannung

Perfect Gentlemen - Ein One-Night-Stand ist nicht genug
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Meine Meinung
„Ein One-Night-Stand ist nicht genug“ ist der erste Band der „Perfect Gentlemen“ Reihe von Lexi Blake & Shayla Black. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Gabriel Bond und Everly Parker. ...

Meine Meinung
„Ein One-Night-Stand ist nicht genug“ ist der erste Band der „Perfect Gentlemen“ Reihe von Lexi Blake & Shayla Black. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Gabriel Bond und Everly Parker. Gabriel hat gerade seinen besten Freund Maddox Crawford verloren, doch zum Trauern bleibt ihm keine Zeit, denn er muss sich mit dem gigantischen Chaos auseinandersetzen, dass ihm Maddox hinterlassen hat. Everly lernt Gabriel in einer Bar kennen und die beiden verbringen die Nacht miteinander. Was keiner von beiden weiß - ihre Wege werde sich in Zukunft noch öfters kreuzen.

Diese Reihe befindet sich bereits seit zwei Jahren auf meinem Wunschzettel, was in erster Linie an der Länge der einzelnen Bände liegt. Die sind im Schnitt nämlich etwa 500 Seiten lang und ich gehöre definitiv nicht zu den Lesern, die gerne dicke Bücher lesen. Als der erste Band aber für kurze Zeit für 3,99€ zu haben war, habe ich zugegriffen und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich hier eine sehr interessante Reihe entdeckt habe.

Everly war mir auf Anhieb sympathisch und dieser Zustand hat bis zum Schluss angehalten. Mit ihrer wundervollen Persönlichkeit konnte sie mich vom ersten Moment an in ihren Bann ziehen und für ihren unerschütterlichen Willen habe ich sie bewundert. Diese Frau ist stärker als sie glaubt und die gesunde Portion Misstrauen, die sie Gabriel gegenüber hegt, fand ich sehr erfrischend.

Gabriels Verhalten war wie eine rasante Achterbahnfahrt. Einerseits kämpft er für die Menschen, die ihm am Herzen liegen und lässt sich dabei von Nichts und Niemandem aufhalten. Anderseits ist er ein Mann, der in gewissen Situationen ein bisschen zu viel mit seinem Schwanz denkt und glaubt, dass sich seine Probleme mit der „Kopf durch die Wand“ Methode lösen lassen. Dieses Verhalten ging mir irgendwann ganz schön auf die Nerven.

Spätestens nach den ersten 50 Seiten konnte ich das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand legen, weil die Handlung Stellenweise so spannend war, dass mich meine Neugierde schier in den Wahnsinn getrieben hat. Lexi Blake & Shayla Black ist es gelungen eine fast perfekte Balance aus „Romance“ und „Thrill“ zu erschaffen, von der ich einfach nicht genug kriegen konnte. Wem das an Spannung noch nicht reicht, der wird sich sicherlich über die unvorhersehbaren Wendungen freuen.

Was bei diesem Buch definitiv nicht zu kurz kommt sind die Sex Szenen. Eine gefühlvoll und erotisch Beschreibung sorgt für eine herrlich prickelnde Stimmung, die ich jede Sekunde genossen habe.

Neben den beiden Protagonisten lernt der Leser auch Gabriels engste Freunde kennen. Connor Sparks, Dax Spencer, Roman Calder und Zack Hayes sind alle samt sehr faszinierende Charaktere, die definitiv meine Neugierde geweckt haben.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Gabriel und Everly erzählt. So bekommt der Leser die Möglichkeit einen Blick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Protagonisten zu werfen. Der Schreibstils ließ sich angenehm lesen und die Wortwahl der Übersetzung war stimmig. Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge der Kapitel, die mir bisweilen ein bisschen zu lang waren.

Fazit
Mit „Ein One-Night-Stand ist nicht genug“ haben Lexi Blake & Shayla Black einen grandiosen Reihenauftakt geschrieben, der mich vorzüglich unterhalten hat und den ich zu 100% weiterempfehle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2020

Ein gelungener erster Band

Fake Out - Homerun für zwei
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Meine Meinung
„Fake Out – Homerun für zwei“ ist der erste Ban der „Fake Boyfriends“ Reihe von Eden Finley. Das Buch erzählt die Geschichte von Maddox und Damon, die dank einer Lüge aus Maddox Vergangenheit ...

Meine Meinung
„Fake Out – Homerun für zwei“ ist der erste Ban der „Fake Boyfriends“ Reihe von Eden Finley. Das Buch erzählt die Geschichte von Maddox und Damon, die dank einer Lüge aus Maddox Vergangenheit für ein Wochenende eine Pseudo-Beziehung führen.

Sowohl Maddox als auch Damon waren mir von der ersten Seite an sympathisch und ich habe jede Minute mit ihnen genossen. Besonders gelungen fand ich Maddox Entwicklung, denn nach dem Wochenende muss dieser feststellen, dass Damon ihn alles andere als kalt lässt und so stellt er seine sexuelle Orientierung in Frage. Eden Finley nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise voller Höhen und Tiefen und weil Maddox etliche Hürden meistern muss, bevor er sein privates Glück findet, verliert die Geschichte zu keinem Zeitpunkt an Spannung.

Eine gute Geschichte lebt natürlich nicht nur von den Protagonisten, sondern auch von interessanten Nebencharakteren. Am faszinierendsten fand ich Maddox Freundeskreis, denn Noah bekommt im zweiten Band seine eigene Geschichte.

Zu einem guten Liebesroman gehört für mich auch immer die ein oder andere Sex Szene. Dabei lege ich Wert darauf, dass diese sowohl gefühlvoll als auch erotisch sind. Eden Finley ist beides hervorragend gelungen.

Was mir besonders gut gefallen hat waren die Konflikte, die dem Buch Authentizität verliehen haben. Die Autorin hat dabei auf ganz unterschiedliche Konflikte gesetzt, wodurch die Handlung für mich lebendiger wurde.

Cover, Titel und Klappentext geben bereits Hinweise auf den Sport-Faktor, der in diesem Buch hauptsächlich aus Baseball besteht. Obwohl der Sport-Faktor kein große Rolle spielt, wurde er für mich gut umgesetzt.

Erzählt wird das Buch abwechselnd aus der Sicht von Maddox und Damon. So bekommt der Leser einen schönen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Protagonisten. Die Übersetzung von Eden Finleys Schreibstil ließ sich angenehm lesen und die Kapitel hatten eine gute Länge.

Fazit
Eden Finley ist mit „Fake Out – Homerun für zwei“ ein wundervoller Reihenauftakt gelungen, der bei mir definitiv die Neugierde für den zweiten Band wecken konnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere