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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Sehr empfehlenswert

Narbensommer #Thriller
1

Meinung: Nachdem mich bereits der erste Teil restlos begeistert hat, war für mich sofort klar: Ich muss unbedingt weiterlesen! Und was soll ich sagen? „Narbensommer“ hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, ...

Meinung: Nachdem mich bereits der erste Teil restlos begeistert hat, war für mich sofort klar: Ich muss unbedingt weiterlesen! Und was soll ich sagen? „Narbensommer“ hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern regelrecht übertroffen.Brutale Prostituiertenmorde, skrupellose Machtkämpfe zwischen der albanischen Mafia und einer Rockergruppierung sowie ein verheerender Anschlag – all das droht, Frankfurt ins Chaos zu stürzen. Ein neuer Fall für das Ermittlerduo Marc Davids und Zoe Martins! Zugegeben, der Einstieg fiel mir anfangs etwas schwer, aber sobald ich erst einmal in der Geschichte drin war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist fesselnd, atmosphärisch und packend – auch wenn ich mir für dieses Buch tatsächlich mehr Zeit nehmen musste als sonst. Und das lag nicht an der Sprache, sondern an der Intensität der Handlung, die mich regelrecht in ihren Bann gezogen hat.
Besonders beeindruckt hat mich der raffinierte Aufbau der Geschichte: Der Mord an einer Abiturientin vor 20 Jahren, die verstörenden Gedanken eines Unbekannten und die aktuellen Prostituiertenmorde – alles greift perfekt ineinander und sorgt für ein düsteres, fast beklemmendes Leseerlebnis. Die detaillierten Beschreibungen der Taten sind nichts für schwache Nerven, aber genau das macht für mich den Reiz aus.
Die düstere, fast klaustrophobische Atmosphäre wurde meisterhaft eingefangen. Ich konnte mir die Schauplätze und Geschehnisse bildlich vorstellen – und genau diese Art von Thriller liebe ich! Manche Orte hätte ich am liebsten gar nicht betreten, so real wirkte die Bedrohung.
Und dann… das Ende. Einfach der Hammer!

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Mega spannend

Die Schuld, die man trägt
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Meinung: Nun bin ich bei Band 8 der Reihe um Sebastian Bergmann angekommen – und was soll ich sagen? Auch dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen in seinen Bann gezogen. ...


Meinung: Nun bin ich bei Band 8 der Reihe um Sebastian Bergmann angekommen – und was soll ich sagen? Auch dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschichte setzt genau dort an, wo der vorherige Band endete, und nimmt sofort wieder Fahrt auf. Genau das liebe ich an dieser Reihe: Es gibt keine langatmigen Rückblenden oder unnötige Erklärungen, sondern die Spannung bleibt konstant hoch.
In diesem Band wird Sebastian von einem Mörder persönlich herausgefordert – ein packendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Parallel dazu kämpft er mit seinem ehemaligen Team um den Erhalt der Reichsmordkommission, die mittlerweile unter der Leitung seiner Tochter steht.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt, leicht, flüssig und fesselnd. Man schlägt das Buch auf, beginnt zu lesen – und ist sofort mitten im Geschehen. Die Autoren verstehen es meisterhaft, einen Sog zu erzeugen, dem man sich nur schwer entziehen kann. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und hervorragend durchdacht. Besonders gefallen haben mir die unvorhersehbaren Wendungen, die immer wieder für Überraschungsmomente sorgen und das Buch bis zur letzten Seite spannend halten.
Und dann das Ende! Dieser Band endet mit einem Cliffhanger und vielen offenen Fragen, sodass ich nun sehnsüchtig auf eine Fortsetzung hoffe.
Die Reihe bleibt für mich eine meiner absoluten Lieblingsreihen, und ich kann sie jedem ans Herz legen.

Wer einmal mit dem ersten Band begonnen hat, wird nicht mehr aufhören können!

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Leider nicht meins

Skin City
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Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen, genau wie der Klappentext, der eine mitreißende Story versprach. Die Geschichte ist in drei Erzählstränge unterteilt: Wir begleiten die Polizistin Romina, ...

Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen, genau wie der Klappentext, der eine mitreißende Story versprach. Die Geschichte ist in drei Erzählstränge unterteilt: Wir begleiten die Polizistin Romina, eine Einbrecherbande aus Georgien und einen frisch aus dem Gefängnis entlassenen Hochstapler. Diese Konstellation hätte das Potenzial für eine fesselnde und vielschichtige Handlung gehabt. Doch leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zwar ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig, was das Lesen grundsätzlich erleichtert, und die kurzen Kapitel tragen zu einem schnellen Lesefluss bei. Aber genau hier liegt auch das Problem: Die Geschichte bleibt oberflächlich, und die Charaktere sind wenig greifbar. Ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, da sie eher schemenhaft als lebendig wirkten.
Die wechselnden Perspektiven fand ich anfangs interessant, doch je weiter die Story fortschritt, desto weniger konnte mich das Konzept überzeugen. Es fehlte an Tiefe und Spannung. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Handlung einfach vor sich hin plätscherte, ohne einen echten Höhepunkt oder Nervenkitzel zu bieten.
Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Darstellung Berlins. Leider konnte das allein das Buch nicht retten.
Das Ende hat mich schließlich völlig enttäuscht. Es wirkte überladen, hektisch und stellenweise verwirrend

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Ein tolles Buch

Der Wolf im dunklen Wald
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Meinung: Da mir der erste Teil richtig gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich auch den zweiten Band lesen möchte. Dieses Mal spielt die Geschichte in einem Forst im Wendland, wo nach einer Treibjagd ...

Meinung: Da mir der erste Teil richtig gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich auch den zweiten Band lesen möchte. Dieses Mal spielt die Geschichte in einem Forst im Wendland, wo nach einer Treibjagd ein Toter aufgefunden wird. An diesem Morgen war auch Carlas Tochter im Wald unterwegs – zusammen mit dem Sohn des Jagdveranstalters. Carla übernimmt die Leitung der Ermittlungen. Schon bald gibt es eine Reihe von Verdächtigen, doch wer von ihnen ist tatsächlich der Mörder?
Ich liebe es, wie Sia uns immer wieder auf falsche Fährten lockt. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Kapitel sind gut strukturiert und haben eine angenehme Länge, wodurch man zügig vorankommt. Besonders positiv fand ich, dass die Charaktere lebendig und glaubwürdig ausgearbeitet sind. Auch Carlas Privatleben nimmt viel Raum ein, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. Stück für Stück erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und die Gründe, warum sie ins Wendland geflohen ist.
Allerdings hatte die Story stellenweise einige Längen, und die Ermittlungen drehten sich zeitweise im Kreis. Dennoch blieb die Spannung durchgehend spürbar, und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen, und ich freue mich schon jetzt auf einen möglichen dritten Teil. Ich bin gespannt, wie es mit Carla weitergeht

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Toller 2. FALL

Das Spiel der Seelen - Keiner kann entkommen
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Meinung: Nachdem mich der erste Teil begeistert hat, war für mich klar: Ich muss unbedingt die Fortsetzung lesen! Miren hat inzwischen ihr erstes Buch veröffentlicht und nimmt an einer Signierstunde teil. ...

Meinung: Nachdem mich der erste Teil begeistert hat, war für mich klar: Ich muss unbedingt die Fortsetzung lesen! Miren hat inzwischen ihr erstes Buch veröffentlicht und nimmt an einer Signierstunde teil. Sie erhält einen anonymen Briefumschlag. Darin befindet sich ein Polaroidfoto eines gefesselten und geknebelten Mädchens. Unter dem Bild steht ein Name: Gina Pebbles, 2002. Was hat das zu bedeuten? Ist es eine Warnung, ein Hilferuf oder ein grausames Spiel? Fast zeitgleich wird die fünfzehnjährige Allison in einer Kirche tot aufgefunden – gekreuzigt. Ein erschreckendes Verbrechen, das viele Fragen aufwirft. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Professor Jim Schmoer beginnt Miren zu ermitteln. Schon bald führt eine Spur zu einer streng religiösen Schule, doch die Wahrheit bleibt verborgen hinter einem Netz aus Geheimnissen und Schweigen. Was ist mit dem Mädchen auf dem Foto geschehen? Wer hat Miren das Bild geschickt? Und vor allem: Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Fällen?

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Die Kapitel haben eine perfekte Länge – nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang , was den Spannungsbogen durchgehend hochhält. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber mit einer solchen Sogwirkung, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.
Besonders gut gefallen mir die detailliert ausgearbeiteten Charaktere. Viele sind mir bereits aus dem ersten Teil bekannt, aber auch die neuen Figuren fügen sich stimmig in die Handlung ein. Ich mag Miren sehr, besonders ihre Entschlossenheit. Sie setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen, selbst wenn sie sich dabei in große Gefahr begibt. Doch nichts kann sie aufhalten – sie muss wissen, was hinter all dem steckt.
Das Ende hat mich komplett überrascht. Nichts war so, wie ich es erwartet hatte! Ich hoffe sehr, dass Miren noch weitere Fälle lösen wird.

Absolute Leseempfehlung!

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