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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2025

Leider nicht so meins gewesen

Obsession
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Meinung: Heute möchte ich euch ein etwas älteres Buch von Simon Beckett vorstellen: Obsession. Schon das Cover hat mich direkt angesprochen, und da ich die David-Hunter-Reihe des Autors geliebt habe, war ...

Meinung: Heute möchte ich euch ein etwas älteres Buch von Simon Beckett vorstellen: Obsession. Schon das Cover hat mich direkt angesprochen, und da ich die David-Hunter-Reihe des Autors geliebt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch.
Ben, Sarah und ihre autistischen Sohn Jacob sind eine scheinbar glückliche Familie. Doch ihr Leben gerät völlig aus den Fugen, als Sarah unerwartet stirbt. Für Ben bricht eine Welt zusammen, und sein einziger Halt ist sein Sohn. Während er sich nach dem Tod seiner Frau um ihren Nachlass kümmert, stößt er auf ein Kästchen mit Zeitungsausschnitten und Jacobs Geburtsurkunde. Doch was zunächst wie eine harmlose Erinnerungssammlung wirkt, entpuppt sich als etwas viel Schockierenderes: Die Zeitungsausschnitte berichten von der Entführung eines Babys – und das Datum dieser Entführung stimmt exakt mit Jacobs Geburtstag überein.
Ben ist schockiert. Ist das ein Zufall? Hat Sarah ihm all die Jahre etwas verschwiegen? Oder gibt es eine andere Erklärung für diese erschreckende Entdeckung? Seine Zweifel lassen ihn nicht los, und er beginnt nachzuforschen. Doch je näher er der Wahrheit kommt, desto größer wird seine Angst. Was, wenn die Antworten, die er sucht, sein Leben endgültig zerstören?

Die Geschichte ist geprägt von Geheimnissen, Misstrauen und der verzweifelten Suche nach der Wahrheit. Leider konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen. Der Schreibstil ist zwar, wie gewohnt, leicht und flüssig, doch die Charaktere blieben für mich zu blass und distanziert. Ich konnte keine wirkliche emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, was es mir schwer machte, mit Ben mitzufühlen. Auch wenn die Grundidee der Handlung sehr spannend ist, empfand ich die Umsetzung als eher langatmig. Die Geschichte zog sich über weite Strecken, sodass ich immer wieder Pausen einlegen musste und insgesamt viel länger für das Buch gebraucht habe, als ich erwartet hatte

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Mega spannend

Die Tochter des Serienkillers
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Meinung: Nachdem mich "Die Frau des Serienkillers" absolut begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten, den Nachfolger in die Hände zu bekommen – und was soll ich sagen? Alice Hunter hat es erneut geschafft, ...

Meinung: Nachdem mich "Die Frau des Serienkillers" absolut begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten, den Nachfolger in die Hände zu bekommen – und was soll ich sagen? Alice Hunter hat es erneut geschafft, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen!
Jenny ist Tierärztin, kämpft aber mit unheimlichen Blackouts, die ihr Leben zunehmend aus der Bahn werfen. Diese Momente, in denen sie sich plötzlich in schmutziger Kleidung wiederfindet – ohne jegliche Erinnerung daran, was passiert ist –, haben mir eine Gänsehaut nach der anderen beschert. Als ihre Nachbarin entführt wird und immer mehr Hinweise auftauchen, die auf Jenny hindeuten, war ich genauso ratlos wie sie – und völlig gefesselt.
Der Schreibstil ist schlichtweg grandios! Schon auf der ersten Seite hat Alice Hunter mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Atmosphäre ist von Anfang bis Ende so düster und intensiv, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, mitten in Jennys Albtraum zu stecken. Ich liebe es, wie die Autorin die Spannung langsam, aber unerbittlich aufbaut – wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit explodieren könnte.
Auch die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet. Jenny, ihr zunehmend seltsam wirkender Mann und all die anderen Figuren haben so viele Ecken und Kanten, dass sie unglaublich real wirken. Es war unmöglich, nicht mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern.
Und dann die Wendungen – WOW! Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte die Lösung, hat Hunter mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich komplett überrascht hat – bis hin zum Finale, das absolut genial ist. Der Täter war für mich vollkommen unvorhersehbar, und das Ende einfach perfekt.

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Mega

Deep Fake
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Meinung: Als ich das Cover sah, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen! Der Einstieg in die Story fiel mir leicht, und ich war sofort gefesselt. Kaum hatte ich angefangen, konnte ich das Buch ...

Meinung: Als ich das Cover sah, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen! Der Einstieg in die Story fiel mir leicht, und ich war sofort gefesselt. Kaum hatte ich angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Doch warum? Ganz einfach: Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Mira ist Lehrerin – und dann bricht ihre Welt zusammen. Ein Nacktvideo verbreitet sich im Internet. Es zeigt ihr Gesicht, ihren Körper. Doch sie weiß genau, dass dieses Video eine Lüge ist. Ein Deepfake, gerade einmal vierzig Sekunden lang, doch es droht, ihr gesamtes Leben zu zerstören: ihre Karriere, ihre Ehe, ihr Familienglück. Aber wer steckt dahinter? Wer will sie vernichten? War es ein Schüler? Auf der Suche nach der Wahrheit taucht Mira in ihre eigene Vergangenheit ein. Was damals wirklich geschah, müsst ihr selbst herausfinden.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos durch die Seiten fliegt. Besonders gelungen fand ich die Erzählweise: Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeitebenen – Vergangenheit, Gegenwart und Tagebucheinträgen. Gerade diese Tagebucheinträge haben mich besonders fasziniert, da sie nach und nach die Puzzleteile der Geschichte zusammenfügen und für spannende Aha-Momente sorgen.
Auch die Charaktere sind vielschichtig und überzeugend ausgearbeitet. Man leidet, hofft und rätselt mit ihnen. Cleo legt falsche Fährten, sodass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Immer wieder glaubt man, die Lösung zu kennen – nur um dann von einem unerwarteten Twist überrascht zu werden.
Dieser Thriller ist durchweg spannend, voller unvorhersehbarer Wendungen und absolut fesselnd.

Eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Tolles Debüt

Kummersee
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Meinung: Wow, was für ein Debüt! Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut, und meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Schon das Cover hat mich magisch angezogen und ...

Meinung: Wow, was für ein Debüt! Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut, und meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Schon das Cover hat mich magisch angezogen und sofort neugierig gemacht – und diese Neugier wurde mehr als belohnt!
Kaum hatte ich angefangen zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Die 500 Seiten habe ich in einem einzigen Rausch verschlungen, weil die Geschichte mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Es gab keinen einzigen Moment, der sich gezogen hat – jede Szene war mitreißend und auf den Punkt.
Lena kehrt nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf Horlow zurück – einen Ort, der von Erinnerungen überschattet wird. Vor über 30 Jahren ertrank ihr kleiner Bruder im geheimnisvollen Kummersee, und dieser tragische Verlust lässt sie bis heute nicht los. In der Hoffnung, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen, stellt sie sich ihren Ängsten. Doch kaum angekommen, gerät sie in ein Netz aus Geheimnissen und Schrecken.
Als Polizistin ist sie eigentlich für den Schutz eines umstrittenen Bauprojekts zuständig, doch die Lage eskaliert, als plötzlich grausame Morde geschehen. Alles deutet darauf hin, dass in den dunklen Tiefen des Kummersees etwas Unheilvolles lauert.
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber eines kann ich versprechen: Diese Geschichte lässt euch nicht mehr los! Düster, spannend und bis zur letzten Seite packend.

Der Schreibstil ist schlichtweg brillant! Flüssig, fesselnd und so bildhaft, dass ich mich fühlte, als wäre ich selbst Teil des Geschehens. Die detailreichen Beschreibungen des Dorfes und des Sees erzeugen eine fast greifbare Intensität. Die Charaktere sind facettenreich und überzeugend ausgearbeitet.



Die Atmosphäre ist einzigartig! Das Dorf, der See, die Menschen – alles ist durchdrungen von einer beklemmenden, fast greifbaren Spannung.

Und dann dieses Ende! Oh mein Gott, es hat mich sprachlos gemacht – im besten Sinne. Schockierend, intensiv und absolut stimmig.
Lieber Iver, du hast einen neuen Fan! Ich kann es kaum erwarten, mehr von dir zu lesen.

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Absolut lesenswert

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Meinung: Dieses Mal hat die Emily sich selbst übertroffen und einen besonders perfiden und raffinierten Fall erschaffen, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat.
Die Geschichte beginnt ...

Meinung: Dieses Mal hat die Emily sich selbst übertroffen und einen besonders perfiden und raffinierten Fall erschaffen, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat.
Die Geschichte beginnt mit einer scheinbar harmlosen Einladung: Jonathan und Lotta, die ein kleines Restaurant in der Eifel führen, laden ihre alten Freunde zu einem Krimidinner ein. Was als unterhaltsames Spiel geplant ist, entpuppt sich jedoch schnell als Albtraum. Alte Wunden werden aufgerissen, Erinnerungen an ein Festival vor Jahren drängen wieder an die Oberfläche – ein Festival, das damals mit dem spurlosen Verschwinden ihrer Freundin Maria endete. Die Stimmung kippt: Der inszenierte Mordfall des Spiels wird zur erschreckenden Realität.
Die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschwimmen zusehends, und es wird immer klarer, dass jeder der Anwesenden etwas zu verbergen hat. Wer spielt seine Rolle nur zu gut – und wer lügt, um sich selbst zu schützen? Und vor allem: Ist Maria damals wirklich gestorben, oder könnte sie noch am Leben sein?

Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und atmosphärisch dicht. Ich hatte das Gefühl, durch die Seiten zu fliegen, während die bedrückende und düstere Stimmung förmlich greifbar wurde. Besonders gelungen fand ich die wechselnden Erzählperspektiven: Jeder der fünf Freunde kommt zu Wort, sowohl in der Gegenwart als auch in Rückblenden, die Stück für Stück ein erschütterndes Bild der Vergangenheit zeichnen. Obwohl man durch diese Perspektivwechsel in die Gedanken und Gefühle der Charaktere eintauchen kann, bleiben ihre Geheimnisse bis zum Schluss undurchschaubar. Das hat die Spannung noch einmal auf die Spitze getrieben.
Emily hat die Handlung mit überraschenden Wendungen durchzogen, gerade, als ich dachte, ich wüsste, wie alles zusammenhängt, hat sie mich wieder mit einer unerwarteten Enthüllung überrumpelt.

Und das Ende? Einfach grandios!.

ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG

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